• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Bildung

»Bildungswende jetzt!«: Demonstranten fordern Bildungsgipfel und 100 Milliarden Sondervermögen

von Fremdeninfo 23 September 2023
von Fremdeninfo 23 September 2023
204

»Bildungswende jetzt!«: Demonstranten fordern Bildungsgipfel und 100 Milliarden Sondervermögen

Artikel von Silke Fokken -Der Spiegel

 

Kinder werden nach Hause geschickt, weil in Kitas und Schulen Personal fehlt: Gegen Missstände im Bildungswesen versammelten sich am Samstag Tausende Menschen in fast 30 Städten zum Protest.

 

.

 

Bildungswende jetzt!«: Demonstranten fordern Bildungsgipfel und 100 Milliarden Sondervermögen © Fabian Sommer / dpa

 

Unter dem Motto »Bildungswende jetzt!« haben nach Angaben der Veranstalter bundesweit rund 20.000 Menschen gegen Missstände in Kitas und Schulen protestiert und die Politik zum Handeln aufgefordert. Konkrete Forderungen richteten sich – trotz Bildungsföderalismus – an Kanzler Olaf Scholz (SPD)

»Wir haben eine bundesweite Bildungskrise«, sagte Philipp Dehne, Sprecher der Initiative »Schule muss anders«, die mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zu den Organisatoren gehört. »Deshalb sehen wir den Kanzler in der Verantwortung.« Unter anderem an Scholz richtet sich die Forderung, einen Bildungsgipfel einzuberufen.

Zu dem Protesttag am Samstag hatte ein Bündnis von rund 180 Organisationen aufgerufen, darunter Eltern- und Schülervertretungen. Zu den Kernforderungen gehört ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für Bildung – analog zum Sondervermögen für die Bundeswehr, das Scholz kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zugesagt hatte.

In fast 30 Städten gab es den Angaben zufolge am Samstag kleinere und größere Aktionen. In Hamburg demonstrierten laut Polizei rund 500 Menschen. Mit Schildern und Bannern mit Aufschriften wie »Erziehung & Bildung sind keine Ware«, »Für die Kinder nur das Beste« oder »No clever brains – no future« zogen sie durch die Stadt.

In Berlin versammelten sich den Veranstaltern zufolge rund 7000 Menschen bei einer Kundgebung, in München etwa 2000, in Köln etwa 3500. Die Polizei ging von etwas niedrigeren Zahlen aus. »Wir sehen seit Jahren, dass der Bildungssektor vor die Wand gefahren wird und keiner tut was. Also gehen wir auf die Straße«, sagte Christian Bickmann, Vorsitzender der Landeselternkonferenz Nordrhein-Westfalen, im WDR.

Schon seit mehreren Jahren seien die steigenden Schülerzahlen absehbar gewesen, so Bickmann. »Jetzt platzen die Klassen aus allen Nähten. Die Lehrerversorgung ist nicht sichergestellt. Der Unterrichtsausfall wird von jeder Schule beklagt.« Die SPD in NRW nahm den Protesttag zum Anlass, Landesregierung, Bund und kommunale Akteure zur Zusammenarbeit aufzurufen.

Um die »Bildungskatastrophe« in Nordrhein-Westfalen zu bekämpfen, brauche es eine gemeinsame Kraftanstrengung »jenseits der parteipolitischen Kalküle«, hieß es einer gemeinsamen Mitteilung von NRW-SPD sowie sozialdemokratischen Mandatsträgern in Bund, Land und Kommunen. Sie fordern unter anderem ein Rettungspaket für die unterfinanzierten Kitas sowie eine Landes-Investitionsförderung zur Modernisierung von Schulen.

Nirgendwo hat die Bildungskatastrophe ein solches Ausmaß wie hier«, sagte der nordrhein-westfälische SPD-Fraktionschef Jochen Ott. Die Landesregierung habe die Dimension des Problems bis heute nicht erfasst. Unter anderem müsse der Lehrerberuf mit neuen Arbeitszeitmodellen attraktiver gestaltet werden.

NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU) meldete sich in der Zeitung »Rheinischen Post« mit einem Gastbeitrag zu Wort: Sie betonte ihr Verständnis für viele Forderungen, die bei den Protesten artikuliert würden. »Zu viel hat sich in den vergangenen Jahren aufgetürmt. Aber wir packen es jetzt beherzt an«, schrieb sie. So wird laut Feller der Schuletat im Haushalt des kommenden Jahres trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage um 354 Millionen Euro wachsen. Es brauche aber auch weitere Unterstützung durch den Bund, etwa beim zweiten Digitalpakt.

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Migration: Union drängt im Bundestag auf schärfere Abschieberegeln
nächster Beitrag
Der Kampf der türkischen Arbeiterinnen: „Sie sind die wahren Diebe“

Ähnliche Beiträge

Turgut Yüksel (SPD) weist Kritik von Ayse Asar zurück: „Schulversuch Türkisch steht nicht...

25 Juni 2026

Rettet die Turkologie an der JLU Gießen – Finanzierung dauerhaft sichern!

3 Juni 2026

Türkische und arabische Kinder in Deutschland am stärksten von Diskriminierung betroffen

5 März 2026

Dieser schmutzige Krieg der USA und Israels muss aufhören, bevor noch mehr Blut...

2 März 2026

Zugang Jugendlicher zu mehrsprachiger Bildung muss gesichert werden

22 Februar 2026

Forsa-Umfrage zeigt: 90 Prozent der Bevölkerung sehen Probleme in der Bildung als größte...

25 Januar 2026

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Die anderen Parteien können nicht akzeptieren, dass Die Linke bei den Berliner Wahlen den ersten Platz belegt hat.

    1 Oktober 2026
  • Willkürrecht in Hannover

    30 September 2026
  • 27. September 2026: Mitglieder äußern sich zur Polizeirazzia im kurdischen Verein

    29 September 2026
  • Linke zeigt deutschen Innenminister an

    29 September 2026
  • Wüst äußert sich nach ungewöhnlichem Treffen mit Erdogan – und dankt türkischen Migranten

    29 September 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Die anderen Parteien können nicht akzeptieren, dass Die Linke bei den Berliner Wahlen den ersten Platz belegt hat.

1 Oktober 2026

Neueste Artikel

Willkürrecht in Hannover
30 September 2026
27. September 2026: Mitglieder äußern sich zur Polizeirazzia im kurdischen Verein
29 September 2026
Linke zeigt deutschen Innenminister an
29 September 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung