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Zahl irregulärer Einreisen in die EU erreicht höchsten Stand seit 2016

von Fremdeninfo 17 Januar 2024
von Fremdeninfo 17 Januar 2024
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Zahl irregulärer Einreisen in die EU erreicht höchsten Stand seit 2016

Von dpa

 

Fast 400.000 Menschen reisten 2023 laut Frontex irregulär in die EU ein – 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Immer bedeutsamer wird die Route über Spanien.

Ein Flüchtlingsboot südlich der italienischen Insel Lampedusa © Francisco Seco/​AP/​dpa

Die Zahl der irregulären Einreisen von Migrantinnen und Migranten in die Europäische Union ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex meldete 380.000 solcher Einreiseversuche. Das seien 17 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Stand seit 2016, teilte sie mit.

Frontex: Mehr zu Migration

Etwa 157.500 Menschen beziehungsweise 41 Prozent aller irregulär Einreisenden kamen vorläufigen Berechnungen von Frontex zufolge über die sogenannte zentrale Mittelmeerroute in die EU. Das entspricht einem Anstieg von 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Weitere etwa 99.000 Menschen beziehungsweise 26 Prozent der Gesamtzahl kamen laut Frontex über den westlichen Balkan. Damit verlor diese Fluchtroute an Bedeutung: Die Grenzschutzbehörde sprach von einem Rückgang um 31 Prozent. Demgegenüber versuchten 60.000 Menschen, über die östliche Mittelmeerroute in die EU einzureisen – ein Anstieg um 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als östliche Mittelmeerroute wird der Fluchtweg in Richtung Griechenland und Zypern bezeichnet. Menschen, die auf dem Seeweg von Afrika oder der Türkei nach Italien oder Malta gelangen, nehmen die zentrale Mittelmeerroute.

Menschen kommen oft aus Syrien, Guinea und Afghanistan

Einen besonders starken Anstieg verzeichnete Frontex nach eigenen Angaben bei den Bootsüberfahrten von Westafrika auf die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln: Dort stellte die Grenzschutzbehörde im vergangenen Jahr 40.400 irreguläre Einreiseversuche fest – und damit 161 Prozent mehr als im Vorjahr

100.000 irreguläre Grenzübertritte seien auf syrische Staatsbürger entfallen, so viel wie auf keine andere Nationalität. Auf Platz zwei und drei folgten laut Frontex Guineer und Afghanen. Jeder zehnte irreguläre Grenzübertritt entfiel auf Frauen, der Anteil der gemeldeten Minderjährigen machte zehn Prozent aus.

Die Frontex-Statistik bezieht sich auf alle behördlich erfassten Grenzübertritte in die EU. Dabei kann ein und dieselbe Person mehrere Einreiseversuche unternommen haben. Ob es sich bei den Ankommenden um Asylsuchende, sogenannte Arbeitsmigranten oder Menschen handelt, deren Angehörige sich bereits in der EU befinden, wird in der Statistik nicht erfasst.

Fast 400.000 Menschen reisten 2023 laut Frontex irregulär in die EU ein

Fast 330.000 Asyl-Erstanträge in Deutschland im Jahr 2023

Das Jahr 2024 wird spannend, der Haushalt ist auf Kante genäht und eine wirtschaftliche Erholung ist nicht in Sicht, gleichzeitig steigen die Kosten für die Migration weiter, wenn am Ende des Jahres für den Haushalt 2025 dann 60 oder 100 Milliarden fehlen, werden im Wahljahr schmerzhafte Einschnitte nötig und die Wähler werden dann auch darüber abstimmen, inwieweit sie persönliche Einschränkungen auch wegen der Kosten für die Migration hinnehmen möchten.   

Kann mir jemand erklären, warum wir nicht soviele illegale Einwanderer aus z.B. Nigeria haben? Wesentlich höhere Bevölkerungsdichte (281 Millionen zu 13 Millionen im Vergleich zu Guniea? Ist das Klima so unterschiedlich von Staat zu Staat?

Wenn wir die Klimakrise nicht in den Griff bekommen, werden die Zahlen weiter steigen. Das ist meine Prognose, basierend auf der Lektüre zahlreicher wissenschaftlicher Analysen.

Regulär, irregulär. Was soll das? Wir brauchen Fachkräfte. Ich bin froh, dass immer noch Menschen zu uns wollen, trotz der Alternative gegen Deutschland.

Mich wundert dass einfachste Korrelationen immer noch nicht bei der breiten Masse angekommen sind: Steigende Temperaturen seit 2016, steigende Migrationszahlen

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Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

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