• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite RassismusAntisemitismus

Judenhass: Autor Mansour fordert Aufklärung

von Fremdeninfo 27 April 2022
von Fremdeninfo 27 April 2022
400

Judenhass: Autor Mansour fordert Aufklärung

Von

dtj-online

–

27.04.2022

 
 

 
„Experte Mansour fordert bessere Konzepte gegen Antisemitismus“
Ahmad Mansour, Psychologe, bei der Vorstellung des bundesweiten Projekts „Moscheen für Integration“. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Konzepte gegen Antisemitismus: Der Autor Ahmad Mansour hat nach den anti-israelischen Demonstrationen in Berlin am Wochenende bessere Bildungskonzepte gegen Judenfeindlichkeit unter arabischstämmigen Jugendlichen gefordert.

„Keiner wird als Antisemit geboren“, sagte Mansour am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Diese Jugendlichen sind erreichbar.“ Das hat er demnach bei seiner Sozialarbeit immer wieder gelernt: Man erreiche nicht alle, aber viele. Mansour, der als Palästinenser in Israel aufwuchs, ist Islamismus-Experte und widmet sich in Projekten dem Kampf gegen Antisemitismus. In der muslimischen Community gilt er als umstritten.

Er macht in der Mitte der hiesigen Gesellschaft eine Art von Ohnmacht beim Umgang mit dem Thema aus: Man wolle nicht rassistisch sein, man wolle keine Rechtsradikalen bestätigen. Er hält es demnach für wichtig, sachlich darüber zu reden, und noch wichtiger, Konzepte zu liefern.

„Jude“ als Schimpfwort

Nach Mansours Beobachtung wird an den Schulen der Holocaust und der Nationalsozialismus thematisiert, aber zu wenig der israelbezogene Antisemitismus. Lehrer müssten befähigt werden, darüber zu reden. Auch beim Thema Verschwörungstheorien und Querdenker sieht Mansour Nachholbedarf, ebenso in Sachen Social Media.

Es wird laut Mansour immer wieder gesagt, dass Antisemitismus in Deutschland nichts zu suchen habe, aber das Thema sei da – in der Neuköllner Hermannstraße wie auch in den Schulen. An vielen Orten in Deutschland gehöre es zum Alltag, dass „Jude“ als Schimpfwort auf den Schulhöfen genutzt werde.

„Wir müssen als Demokraten alles tun“

Das begleite ihn, seitdem er in Deutschland sei, berichtete der Autor, der seit 2004 hier lebt. Das dürfe nicht sein. „Da müssen wir als Demokraten alles tun, um wirklich diese Menschen zu erreichen.“ Das sei Teil der Integration, Bildung und demokratischer Erziehung, „die wir betreiben müssen in diesem Land“.

Auch von der Justiz forderte Mansour ein schärferes Vorgehen gegen Antisemitismus. In den vergangenen fünf, sechs Tagen war nach seinen Worten zu beobachten, dass ganz viel Propaganda aus dem Nahen Osten nach Deutschland kam – hoch emotionalisiert über Instagram.

Auch Journalisten attackiert

„Die Jugendlichen konsumieren das, und dann gehen sie auf die Straße mit einem ganz klaren Anspruch auf die Wahrheit, was da unten passiert.“ Am Samstag waren wie schon am Freitag mehrere hundert pro-palästinensische Demonstranten durch Kreuzberg und Neukölln gezogen.

Was ist eigentlich Antisemitismus?

Dabei seien volksverhetzende Parolen gerufen sowie Journalistinnen und Journalisten bedrängt, beleidigt und angegriffen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Polizisten seien mit Plakaten und Holzstangen beworfen worden.

Nach Angaben von Beobachtern wurden judenfeindliche Äußerungen wie „Drecksjude“ laut. Journalisten seien getreten, geschubst und geschlagen worden, teilte die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (DJU) mit. Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Volksverhetzung.

dpa/dtj

 

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Fall Kavala: Mäßige Proteste in der Türkei nach Verurteilung
nächster Beitrag
Aggressor Ankara: Der unbemerkte Krieg gegen Kurdistan

Ähnliche Beiträge

Berliner Linken-Chefin: «sehr überrascht» über Kritik

25 September 2026

Gysi warnt vor Instrumentalisierung von Antisemitismus

23 September 2026

Berlin – Linke – Antisemitismus

23 September 2026

DEM Parti trifft sich mit Alevi-Organisationen: „Die DEM Parti wird keinen Prozess gutheißen,...

23 September 2026

Berliner Linke: Linke weist Antisemitismusvorwürfe von Israels Botschafter zurück

22 September 2026

Antidiskriminierungsbeauftragte: Ataman fordert Abstimmung über Schutz queerer Menschen im Grundgesetz

12 August 2026

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • 27. September 2026: Mitglieder äußern sich zur Polizeirazzia im kurdischen Verein

    29 September 2026
  • Linke zeigt deutschen Innenminister an

    29 September 2026
  • Wüst äußert sich nach ungewöhnlichem Treffen mit Erdogan – und dankt türkischen Migranten

    29 September 2026
  • Belit Onay gewinnt erneut die Oberbürgermeisterwahl in Hannover

    28 September 2026
  • Am 27. September 2026 führte die Polizei in Hannover eine Razzia im kurdischen Verein in der Kornstraße 17 durch.

    28 September 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Am 27. September 2026 führte die Polizei in Hannover eine Razzia im kurdischen Verein in der Kornstraße 17 durch.

28 September 2026

Neueste Artikel

Linke zeigt deutschen Innenminister an
29 September 2026
Wüst äußert sich nach ungewöhnlichem Treffen mit Erdogan – und dankt türkischen Migranten
29 September 2026
Belit Onay gewinnt erneut die Oberbürgermeisterwahl in Hannover
28 September 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung