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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Flüchtlinge

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Information

Zuwanderer verdienen über Generationen hinweg deutlich weniger als Einheimische

von Fremdeninfo 20 Juli 2025
von Fremdeninfo

Zuwanderer verdienen über Generationen hinweg deutlich weniger als Einheimische

                                        Von: S.Z.

                      

                        Wer wie viel verdient, hat in Deutschland auch mit Herkunft zu tun. (Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn)

Eine Studie zeigt, dass Zuwanderer in Deutschland dauerhaft Einkommensnachteile haben. Grund sei vor allem der begrenzte Zugang zu gut bezahlten Jobs.

Zuwanderer verdienen in Deutschland im Durchschnitt deutlich weniger als Einheimische. Das geht aus einer internationalen Studie im Auftrag der Fachzeitschrift Nature mit Beteiligung von Forschern des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Untersucht wurden zusätzlich zu Deutschland acht weitere Länder, darunter Kanada, Frankreich und die USA. Insgesamt wurden für die Studie Daten von 13,5 Millionen Einwanderinnen und Einwandern und einheimischen Arbeitnehmenden analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lohnlücke in der zweiten Generation in einigen Ländern schneller schließt als in Deutschland.

In der ersten Zuwanderergeneration verdienen Betroffene hierzulande im Durchschnitt 19,6 Prozent weniger als einheimische Arbeitnehmer. Der Grund liegt laut der Studie nicht in ungleicher Bezahlung bei gleicher Tätigkeit, sondern in eingeschränktem Zugang zu besser bezahlten Branchen, Berufen und Unternehmen. Dies sei für drei Viertel des Lohnunterschieds ausschlaggebend. Integration bedeute mehr als gleicher Lohn für gleiche Arbeit, sagt der Studienautor Malte Reichelt vom IAB. „Es geht vor allem darum, Zugangsbarrieren in gut bezahlte Beschäftigungsbereiche abzubauen.“ Sprachförderung, die Anerkennung ausländischer Abschlüsse sowie der Ausbau beruflicher Netzwerke seien dabei entscheidend.

Auch in der zweiten Generation bleiben Lohnunterschiede bestehen: Im Durchschnitt verdienen Nachkommen von Zuwanderern in Deutschland im Vergleich noch 7,7 Prozent weniger. Besonders betroffen sind dabei Personen aus Ländern Afrikas und des Nahen Ostens.

Im internationalen Vergleich zeigt sich ein unterschiedlich stark ausgeprägtes Gefälle. Die größten Einkommensnachteile in der ersten Generation verzeichnet Spanien mit 29,3 Prozent, gefolgt von Kanada (27,5 Prozent) und Norwegen (20,3 Prozent). Die geringsten Differenzen zeigen sich in Schweden (sieben Prozent), Dänemark (9,2 Prozent) und den USA (10,6 Prozent). Auch in der zweiten Generation bestehen noch Lohnlücken. Diese liegt im internationalen Durchschnitt bei 7,7 Prozent. Deutschland liegt also hier über dem Durchschnitt. Die geringsten Unterschiede in der zweiten Generation gibt es in Kanada (1,9 Prozent), die größten in Norwegen (8,7 Prozent).

20 Juli 2025 0 Kommentare
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Information

Kita „Elele“ vor dem Aus: Ein Symbol der Verständigung droht zu verschwinden

von Fremdeninfo 20 Juli 2025
von Fremdeninfo

Zwei Wochen vor Beginn des neuen Kita-Jahres steht die interkulturelle Kindertagesstätte „Elele“ in Solingen-Höhscheid vor dem Aus. Gespräche mit der AWO als potenziellem Träger sind gescheitert. Für rund 40 Kinder, ihre Familien und das engagierte Team der Kita beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Und das ausgerechnet in einer Stadt, die mit dieser Kita seit 1993 ein Zeichen gegen Rassismus und für Verständigung setzen wollte.

Wie die Rheinische Post berichtet, ist die AWO Solingen nach monatelangen Gesprächen als möglicher neuer Träger der Kita „Elele“ (zu deutsch „Hand in Hand“) abgesprungen. Die Enttäuschung ist groß – nicht nur wegen der kurzfristigen Wendung, sondern auch wegen des Umgangs mit dem Kita-Team. Mitarbeitende berichten von einem respektlosen Auftreten seitens des AWO Kreisverbands Solingen und dem Vorhaben, Mitarbeitende nach der Übernahme in andere Einrichtungen der AWO zu versetzen.

Dabei hat die Belegschaft in einem konstruktiven Brief, der DTJ-Online vorliegt, gefordert, die Bindung der Erziehenden und Kinder zu bewahren und das Team in der Einrichtung zu behalten. Der Wunsch ist pädagogisch plausibel und eine Forderung, die umsetzbar ist. Dies zum Anlass zu nehmen, um so zeitkritisch auszusteigen, ist für die AWO ein Armutszeugnis.

AWO ohne Feingefühl – ausgerechnet in einer interkulturellen Einrichtung

Dass ein sozialer Träger wie die AWO, der sich selbst auf die Fahne schreibt, Vielfalt und Teilhabe zu fördern, so grob mit einem interkulturellen Team umgeht, stößt vielen bitter auf. Denn die Erziehenden der Kita Elele sind nicht nur Personal – sie sind Vertrauenspersonen, emotionale Anker für Kinder und Brückenbauer für Familien mit und ohne Migrationshintergrund.

Eltern, mit denen das DTJ gesprochen hat, äußern sich fassungslos: „Unsere Kinder lieben das Team. Sie fühlen sich geborgen, verstanden – und jetzt soll das einfach auseinandergerissen werden?“ Die AWO habe, so der Vorwurf, keinen echten Willen zur Übernahme gezeigt, sondern Bedingungen gestellt, die auf eine schleichende Abwicklung hinausliefen.

Stadt Solingen schon im Urlaubsmodus

Doch mindestens ebenso kritisch wiegt das Verhalten der Stadt Solingen. Weder in der öffentlichen Kommunikation noch im Handeln ist erkennbar, dass die Verwaltung die besondere Verantwortung erkannt hat, die sie gegenüber dieser Kita trägt. Seit dem rassistischen Brandanschlag von 1993 ist Elele ein Ort gelebter Erinnerung und aktiven Miteinanders. Die Einrichtung entstand als direkte Reaktion auf das damalige Trauma der Stadt – mit dem Ziel, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen.

Diese Brücke droht nun einzustürzen – und die Stadt schaut zu. Wie die RP schreibt, gibt es durchaus Interessenten für eine Übernahme, darunter auch Träger mit kultursensiblem Konzept. Doch anstatt den Weg für eine transparente, faire Lösung freizumachen, wurde bislang auf eine einzige Karte gesetzt: die AWO. Und die zieht in dieser kritischen Phase den Stecker.

De facto „Staatsräson“: Stadt muss das Unmögliche möglich machen

Dass noch Alternativen möglich sind, wie in dem Bericht der RP deutlich wird, entzieht der Stadt Solingen die Argumentationsgrundlage, es gäbe keinen anderen Weg. Außerdem müsste gerade die Klingenstadt aufgrund des sensiblen Kontextes das Unmögliche möglich machen und alle Hebel in Bewegung setzen.

Denn was hier auf dem Spiel steht, sind nicht nur Kita-Plätze. Es geht um Vertrauen. Um ein Stück interkulturelle Geschichte dieser Stadt. Und um die Frage, ob aus dem „Nie wieder“ von 1993 ein echtes „Jetzt erst recht“ werden kanon

Von: Dtj
20 Juli 2025 0 Kommentare
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Archive

Nach der positiven Entscheidung für Moschee spaltet Garbsener Politik und zwingt Fraktionen zu klarer Haltung

von Fremdeninfo 19 Juli 2025
von Fremdeninfo

Nach der positiven Entscheidung  für Moschee spaltet Garbsener Politik und zwingt Fraktionen zu klarer Haltung

Von Cumali Ygmur 

 

 

 

 

                                          

                                                                   Das eine Muschee Bild ( Archiv)

Garbsen – Nach der positiven Entscheidung über den Bauvorantrag der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) für das ehemalige Sparkassengebäude in Altgarbsen haben sich fast alle Fraktionen im Garbsener Stadtrat gegenüber Garbsen-City-News geäußert. Es muss anerkannt werden, dass die deutsche Gesellschaft mittlerweile aus vielfältigen ethnischen Einwanderergruppen besteht. Es muss akzeptiert werden, dass Deutschland unweigerlich ein Einwanderungsland ist. Wenn die Parteien ihre politische Polarisierung beiseitelegen und sensibler auf die Anliegen von Migranten eingehen, kann ein friedliches Zusammenleben sichergestellt werden.

Garbsen – Nach der positiven Entscheidung über den Bauvorantrag der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) für das ehemalige Sparkassengebäude in Altgarbsen hat dies zu vielfältigen Diskussionen in den Parteien geführt.

Nachfolgend werden die Meinungen der Parteien kurz beleuchtet.

CDU: Kritisiert mangelnde politische Beteiligung und Transparenz

Die CDU-Fraktion Garbsen hat in einer Pressemitteilung die Entscheidung der Stadtverwaltung scharf kritisiert. Der Fraktionsvorsitzende Darius Pilarski sprach von politischer Willkür und betonte, dass der Bauvorbescheid ohne Beteiligung des Rates und gegen den Willen vieler Bürgerinnen und Bürger erteilt worden sei.

Die CDU hatte im April 2025 eine Veränderungssperre beantragt. Dieser Antrag wurde jedoch nie auf die Tagesordnung gesetzt. Pilarski vermutet, dass dies geschah, um eine politische Debatte und eine mögliche Ratsmehrheit gegen das Projekt zu verhindern.

Die CDU fordert nun die Prüfung eines städtischen Vorkaufsrechts und positioniert sich klar gegen die „Missachtung des Rechts auf demokratische Teilhabe“. Es wird betont, dass es nicht darum gehe, sich gegen eine religiöse Einrichtung zu stellen, sondern sich kritisch mit einem Projekt auseinanderzusetzen, das politische und sicherheitsrelevante Fragen aufwirft.

FDP: „Chance auf offene Debatte verpasst“

Auch die FDP Garbsen übt deutliche Kritik. Die Fraktion sieht einen Mangel an Transparenz im Vorgehen der Verwaltung. Pressesprecher Hans-Jörg Jacobsen erklärt die Situation so: „Ein Projekt von solch gesellschaftlicher Tragweite hätte frühzeitig mit den Bürgerinnen und Bürgern besprochen werden müssen.“ Die FDP weist darauf hin, dass insbesondere die möglichen Auswirkungen auf die Verkehrssituation in der Umgebung bisher unzureichend geprüft wurden.

Die FDP kündigte an, eine formelle Anfrage an die Verwaltung zu stellen, um mehr Informationen über die Gründe für die Erteilung des Vorbescheids zu erhalten. Zudem wird bemängelt, dass zwar dem Verkäufer des Gebäudes im Rat Rederecht eingeräumt wurde, betroffene Anwohner aber bisher nicht offiziell in den Prozess einbezogen worden seien.

SPD: „Bauvoranfrage ist ein Verwaltungsvorgang“

Die SPD-Fraktion weist die Vorwürfe der CDU entschieden zurück. In einer Erklärung des Fraktionsvorsitzenden Rüdiger Kauroff heißt es, dass die Verwaltung auf rechtmäßiger Grundlage gehandelt habe. Nach der Niedersächsischen Bauordnung sei eine Veränderungssperre bei einer Bauvoranfrage ohnehin nicht möglich. Kauroff betont zudem, dass in der letzten Ratssitzung ein Beschluss zur rechtlichen Prüfung der Bauvoranfrage mit den Stimmen aller Fraktionen gefasst worden sei.

Die SPD kritisiert, dass die CDU ständig falsche Annahmen verbreite und die Ratsarbeit durch politisch motivierte Verdrehungen erschwere. Kauroff erinnert auch daran, dass die IGMG seit fast 40 Jahren in Garbsen aktiv ist und seit 2014 in Niedersachsen nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

Die Grünen: Für Religionsfreiheit, gegen Hetze

Die migrationsfreundlichen Grünen in Garbsen zeigen ebenfalls eine klare Haltung. Sprecherin Jessica Peine zeigt sich besorgt über den Ton der Debatte, die in sozialen Netzwerken zunehmend von pauschaler Ablehnung und rassistischen Untertönen geprägt sei. Die Grünen stellen klar, dass es nicht um einen Neubau gehe, sondern um den rechtskonformen Umzug einer bestehenden Gemeinde innerhalb Garbsens – von der Sandstraße in ein geeigneteres Gebäude.

Die Fraktion betont die Bedeutung der Religionsfreiheit und mahnt zur Einhaltung rechtsstaatlicher Verfahren. Forderungen nach politischer Einmischung in laufende Prüfverfahren sehen die Grünen kritisch. Die Partei unterstützt den Vorschlag einer öffentlichen Informationsveranstaltung, um Sorgen zu begegnen und Vorurteile abzubauen.
(Anmerkung des Autors: Dies ist ein sehr richtiger Ansatz, der nachdrücklich unterstützt werden sollte.)

Gleichzeitig betont die Grünen-Politikerin Peine: „Garbsen ist eine Stadt, in der Vielfalt willkommen ist und das friedliche Zusammenleben von Migranten und Deutschen gewährleistet werden muss.“

Die fremdenfeindliche, rechte Partei

AfD: Erklärung des AfD-Fraktionsvorsitzenden in Garbsen, M. Kammler:

„Der SPD-Fraktionsvorsitzende betreibt Demagogie und verdreht die Tatsachen, indem er suggeriert, der Beschluss zur rechtlichen Prüfung der Bauvoranfrage sei in der letzten Ratssitzung mit den Stimmen aller Fraktionen gefasst worden. Wie aus dem Protokoll der Sitzung hervorgeht, hat die AfD-Fraktion diesem Beschluss nicht zugestimmt.

Bürgermeister Provenzano macht es sich als Verwaltungschef zu einfach, wenn er sich hinter die formaljuristische Position der SPD-Fraktion zurückzieht. Insbesondere da weitreichende öffentliche Interessen dieser einseitigen Sichtweise entgegenstehen.

Das Verkehrschaos, das durch die Umwandlung der Sparkasse in ein Moscheezentrum entstehen wird, ist dabei das geringste Problem. Die daraus resultierenden Fragen sind daher kein ‚reiner Verwaltungsvorgang‘.“
(Anmerkung des Autors: Mit diesen Worten kritisierten sie die migrationsfreundlichen Grünen.)

Politische Fronten verhärtet – Dialog in Aussicht gestellt

Die Debatte um das Moscheeprojekt wird emotional und angespannt geführt. Während CDU und FDP der Stadtverwaltung vorwerfen, den Rat zu missachten und die Bürger unzureichend zu beteiligen, verweisen SPD und Grüne auf die rechtlichen Notwendigkeiten und die Bedeutung von Toleranz und Gleichbehandlung. Die Stadt Garbsen hat über Bürgermeister Claudio Provenzano eine Informationsveranstaltung angekündigt. Diese ist für August/September 2025 geplant. Ob diese zu mehr Verständnis und einer Versachlichung der Thematik führen wird, werden die kommenden Wochen zeigen.
 Es wäre wünschenswert, wenn auch zahlreiche Migranten an diesen Veranstaltungen teilnehmen und ihre Meinungen äußern würden.

19 Juli 2025 0 Kommentare
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Der Nahostkonflikt an deutschen Schulen
Politik

Der Nahostkonflikt an deutschen Schulen: Was fällt Ihnen ein, wenn Sie „Gaza“ hören?

von Fremdeninfo 19 Juli 2025
von Fremdeninfo

Wie sollte der Nahostkonflikt in den Schulen behandelt werden, frei von Polarisierung und gegenseitigen Schuldzuweisungen? Dieses Thema ist für die neuen Generationen von großer Bedeutung, und wir sind verpflichtet, ihnen die Wahrheit zu vermitteln. Das Thema muss auf der Grundlage historischer Fakten, objektiv und frei von Lügen und Verzerrungen behandelt werden.

Es muss klar dargelegt werden, dass Israel 1948 palästinensische Gebiete besetzte, die Palästinenser aus ihrer Heimat vertrieb, ins Exil schickte und sie zwang, sich über die ganze Welt zu zerstreuen. Während die ganze Welt diese historische Tatsache kennt, würde es bedeuten, den neuen Generationen dies in den Schulen nicht zu erzählen, sie der Wahrheit zu berauben.

Dies ist jedoch nur eine Seite der Geschichte. Andererseits muss auch erwähnt werden, dass in der Vergangenheit die Römer Israel besetzt und die Juden aus ihrer Heimat vertrieben haben und dass die in alle Welt verstreuten Juden dort, wo sie hingingen, Unterdrückung und Verfolgung ausgesetzt waren. Ebenso muss den neuen Generationen erzählt werden, dass während des Hitlerfaschismus in Deutschland 6 Millionen Juden in Gaskammern ermordet wurden.

Man muss der neuen Generation auch erklären, dass Deutschland unter dem Einfluss dieser Schuldpsychologie die Handlungen Israels gegen die Palästinenser, die als Völkermord bezeichnet werden können, nicht verurteilt und sogar unterstützt. Wenn dies die Fakten sind, was spricht dann dagegen, sie den neuen Generationen in den Schulen zu vermitteln? Die neuen Generationen stehen vor der Verantwortung, diese Wahrheiten zu lernen.

Ebenso muss die Entführung und Geiselnahme unschuldiger Menschen durch die Hamas aufs Schärfste verurteilt werden.
Auch der von Israel als Vergeltung an den Palästinensern verübte Völkermord muss aufs Schärfste verurteilt werden, und dieser schmutzige Krieg muss umgehend ein Ende finden.
Das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat muss ebenfalls bis zum Letzten verteidigt werden.


Vor Kurzem standen diese Fragen im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der die Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Mitte, Stefanie Remlinger, eingeladen hatte. Rund 50 Fachleute, mehrheitlich Pädagogen, nahmen an der Veranstaltung teil und erörterten dieses Problem. Im Zentrum des Treffens im Wedding stand das Buch „Trialog – Wie wir über Israel und Palästina reden“ von Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann.

Der Begriff „Trialog“ ist eine Zusammensetzung aus zwei griechischen Wörtern und bedeutet im Grunde „Dreiergespräch“.

Hassoun ist eine deutsch-palästinensische politische Bildnerin, die als kleines Kind mit ihrer Familie aus dem Libanon nach Deutschland geflohen ist. Shai Hoffmann, ein deutscher Jude israelischer Herkunft, ist Sozialunternehmer und Aktivist. In einer Zeit, in der der Krieg im Nahen Osten hitzige Debatten auslöst und die Gesellschaft stark polarisiert, haben die beiden Autoren dieses Buch gemeinsam verfasst und plädieren für Toleranz und eine offene Auseinandersetzung mit dem Thema. Es ist eine historische Tatsache, dass eine einseitige Auseinandersetzung kein richtiger Ansatz für das Problem sein kann.

Hassoun und Hoffmann, die selbst vom Konflikt betroffen sind, arbeiten mit ihrem selbst entwickelten „Trialog“-Konzept. Dieses Konzept zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler aus ihren „Echokammern“ herauszuholen, ihnen zu ermöglichen, unterschiedliche Perspektiven zu äußern und diese Unterschiede auszuhalten. Das Duo setzt auf Biografiearbeit, emotionale Reflexion und Vertrauen. Die Veranstaltungen beginnen immer mit einer Vorstellungsrunde und der Vereinbarung, einen „Brave Space“ (einen mutigen Raum) zu schaffen, einen geschützten Raum, in dem alle Perspektiven willkommen sind.

„Wenn wir dieses Thema in der Schule nicht behandeln, beziehen die Jugendlichen ihre Informationen von Social-Media-Plattformen wie TikTok“, warnt Hassoun und stellt fest, dass dort oft vereinfachte, einseitige und sogar radikale Narrative vorherrschen. Dies führe zu einer zunehmenden Emotionalisierung und Radikalisierung, die sich auch in den Klassenzimmern widerspiegele. „Unser Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen reif diskutiert und verschiedene Meinungen gleichberechtigt gehört werden können“, sagen sie.

Hoffmann betont die Notwendigkeit, Ambiguitätstoleranz und Empathie zu fördern. „Was für Juden eine Befreiung ist, ist für Palästinenser eine Katastrophe und umgekehrt“, sagt er und nennt als Beispiel den Zionismus. Aus der Sicht vieler Juden ist der Zionismus eine Befreiungsbewegung, weil er es ihnen nach dem Holocaust (Shoah) ermöglichte, einen eigenen Staat zu gründen. Aus palästinensischer Sicht ist es eine Katastrophe (Nakba), weil sie mit Vertreibung, Heimatverlust und Leid endete. „Die Gleichzeitigkeit und Parallelität von Erfahrungen und Deutungen muss ausgehalten werden“, fügt Hoffmann hinzu.

Es ist offensichtlich, dass Schweigen keine Lösung für das Problem ist. Hoffmann kritisiert, dass das Thema in fast allen deutschen Schulen „totgeschwiegen“ wird, obwohl es viele Schüler direkt betrifft. Was also sollen die Schulen tun? Die Antwort von Hassoun und Hoffmann ist klar: „Schweigen ist der falsche Weg. Wir müssen zuhören, unsere eigenen Erfahrungen teilen und auf diese Weise gegenseitiges Verständnis entwickeln, um neue Lösungswege zu eröffnen.“

Es fiel auf, dass die Teilnehmerzahl aus anderen muslimischen Gemeinden verschwindend gering war, obwohl diese ebenfalls zu diesem Leseabend eingeladen worden waren. Neben der Zionismus-Debatte wurden bei dem Treffen auch Menschenrechte, Doppelmoral und die Rolle Deutschlands als Waffenlieferant für Israel thematisiert. „Deutschland macht sich zum Mittäter“, sagte Hassoun, während Hoffmann hinzufügte: „Deutschland ist in der Position, den Krieg zu beenden.“

Der eigentliche Fokus lag jedoch auf der Frage: „Wie kann politisch-pädagogische Arbeit zu diesem Thema gelingen, ohne Vorurteile zu verstärken oder bestimmte Gruppen zu stigmatisieren?“ Hassoun kritisiert, dass es bei fast allen Entscheidungsträgern an einer klaren Haltung fehle: „Die Art und Weise, wie dieses Thema in der Öffentlichkeit behandelt wird, entfremdet viele Migranten sowohl von den demokratischen Werten als auch insbesondere von den Medien als vierter Gewalt.“

Die Lese- und Diskussionsveranstaltung in Berlin-Wedding hat deutlich gemacht: Es braucht Räume, in denen Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Perspektiven darlegen, aber auch lernen können, andere Sichtweisen auszuhalten. „Trialog“ bietet genau diesen Raum.


Zu diesem Problem darf niemals geschwiegen werden; es muss Druck auf die Parteien ausgeübt werden, damit dieser schmutzige Krieg so schnell wie möglich beendet wird. Die Entführung und Geiselnahme von Zivilisten durch die Hamas ist niemals zu akzeptieren. Ebenso müssen die als Völkermord bezeichneten Angriffe Israels auf die Palästinenser in Gaza verurteilt werden. Israels Recht, seinen eigenen Staat zu schützen, gibt ihm nicht das Recht, Palästinenser, die Huthi im Jemen oder Syrien zu bombardieren. In seinem unkontrollierten Vorgehen hat Israel auch den Iran angegriffen und den Tod zahlreicher Menschen verursacht. Für einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten ist es unerlässlich, dass Israel von dieser aggressiven Haltung abrückt und die Möglichkeiten für ein Zusammenleben mit allen Völkern schafft.

19 Juli 2025 0 Kommentare
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Religion

Immer mehr Muslime fühlen sich nicht mehr gewollt in Deutschland

von Fremdeninfo 18 Juli 2025
von Fremdeninfo

 Artikel von Marcel Görmann

Die Ablehnung ist für viele vor allem junge Muslimminen und Muslime spürbar. In der Beratungsstelle „Wendepunkt“ in Köln-Kalk suchen junge Menschen Unterstützung in schwierigen Lebenslagen. Immer häufiger berichten muslimische Jugendliche von einem Gefühl der Ablehnung, sagt der Projektleiter Mohammed Haddad. Viele Muslime möchten Teil der Gesellschaft sein, fühlen sich jedoch diskriminiert, hat der WDR recherchiert.

unge Muslime sehen oft keinen Sinn mehr darin, sich zu bemühen, weil Diskriminierung so präsent ist“, betont Haddad. Äußerungen von Politikern, die eine pauschal negative Sicht auf den Islam haben, sowie die mediale Verknüpfung von Muslimen mit Terrorismus würden diese Gefühle verstärken. Hinzu kommen persönliche Erniedrigungen, welche diese Wahrnehmung weiter stützen.

Studie der Uni Münster bestätigt: Immer mehr Muslime fühlen sich gekränkt

Eine Studie der Universität Münster unter Muslimen fand heraus, dass etwa 20 Prozent der Befragten die emotionale Kränkung nicht verarbeitet können. Viele Betroffene weisen die Schuld der Gesellschaft insgesamt zu. Elf Prozent aus dieser Gruppe seien sogar bereit, muslimische Interessen gewaltsam zu verteidigen.

Laut Haddad greift die Beratungsstelle diese Probleme auf. Mit Gesprächskreisen soll gezeigt werden, dass Muslime Perspektiven in Deutschland haben und Teil der Gesellschaft sein können.

Islamisten und Hassprediger nutzen die Unsicherheit von Muslimen aus. Sie behaupten: „Wenn du ein Muslim bist, ist die Mehrheitsgesellschaft schuld an deinem Leid.“ Solche Botschaften, besonders in Sozialen Medien, erreichen viele Jugendliche.

Gefahr der Radikalisierung

Laut Professor Mouhanad Khorchide könne dies zu Radikalisierung führen. Die Erkenntnisse der Studie könnten dabei helfen, Prävention besser zu gestalten. Es sei wichtig, Gefühle von Kränkung frühzeitig zu erkennen und Muslime in ihrer gesellschaftlichen Zugehörigkeit zu unterstützen. Khorchide schlägt vor, islamischen Religionsunterricht sowie Projekte in den Sozialen Medien zu stärken. Diese sollten positive Geschichten über das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft verbreiten.

18 Juli 2025 0 Kommentare
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Rassismus

Immer mehr rassistische Vorfälle an Schulen in MV

von Fremdeninfo 18 Juli 2025
von Fremdeninfo

                Immer mehr rassistische Vorfälle an Schulen in MV

                                       Artikel von dpa

An Schulen in Mecklenburg-Vorpommern kommt es immer wieder zu Vorfällen mit mutmaßlich extremistischem Hintergrund. (Archivbild) © Daniel Karmann/dpa

Die Zahl rassistischer Vorfälle an öffentlichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern ist in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. Dazu zählen unter anderem Fälle mit mutmaßlich extremistischem Hintergrund sowie Fälle aus dem «Bereich Kennzeichen/Propagandamittel verfassungswidriger Organisationen», teilte ein Sprecher des Bildungsministeriums in Schwerin der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Vor zehn Jahren noch kein Fall

Im Schuljahr 2014/2015 war im Nordosten demnach kein einziger Fall in der Kategorie extremistischer Hintergrund erfasst worden – rund zehn Jahre später (Schuljahr 2023/2024) waren es dem Bildungsministerium zufolge 100 Fälle. Die Anzahl gemeldeter Vorfälle in der Kategorie «Kennzeichen und Propagandamittel verfassungswidriger Organisationen» ist in dem Zeitraum von 16 auf 95 gestiegen.

Im ersten Schulhalbjahr 2024/2025 (1. August 2024 bis 31. Januar 2025) waren es laut Statistik in dieser Kategorie bisher 38 Fälle sowie 43 mit extremistischem Hintergrund. Aktuellere Zahlen liegen derzeit nicht vor. 

Klassische Beispiele für das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sind das Zeigen des Hitlergrußes sowie das Verwenden von Hakenkreuzen. 

Schulpsychologe wird eingeschaltet

Aus der Summe der beiden Meldekategorien könne jedoch nicht auf eine Gesamtzahl gemeldeter Vorfälle geschlossen werden, hieß es. Teilweise ist ein Vorfall der Behörde zufolge beiden Kategorien zuzuordnen. Daraus können sich dann Mehrfachzählungen ergeben.

Die meldepflichtigen Vorfälle an den Schulen werden laut Sprecher statistisch erfasst sowie «schulaufsichtlich zur Kenntnis genommen und – sofern es notwendig ist – schulpsychologisch begleitet». 

Gewalt an Schulen in MV nimmt zu

Die Schweriner Koalition will die Gewalt an Schulen eindämmen. Zuletzt hatten sich die Abgeordneten im Schweriner Landtag parteiübergreifend besorgt über die Zunahme von Gewalt, Extremismus und Antisemitismus an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern geäußert und möchten gegensteuern. Bestehende Antigewaltkonzepte sollen demnach auf ihre Wirkung geprüft und an aktuelle Anforderungen angepasst werden.

Den Angaben zufolge wurden im Schuljahr 2023/24 mehr als 1.500 Gewaltvorfälle an den Schulen im Land registriert. Die Spanne reichte von Körperverletzung über Bedrohung bis zu Verunglimpfung.

18 Juli 2025 0 Kommentare
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Politik

Hunderte islamistische Deutsche im Ausland

von Fremdeninfo 18 Juli 2025
von Fremdeninfo

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums befinden sich Hunderte deutsche Islamisten weiterhin im Ausland. Auf Anfrage von Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte ein Sprecher des Ministeriums: „Von den rund 1.150 deutschen oder aus Deutschland stammenden Islamisten, die seit 2011 nach Syrien und in den Irak gereist sind, sind nach unserem Kenntnisstand etwa 35 Prozent noch im Ausland.“

Laut den Sicherheitsbehörden befindet sich ein erheblicher Teil dieser Personen immer noch in Syrien. Das Ministerium gibt an, dass es konkrete Beweise dafür gibt, dass etwa 65 Prozent der mehr als 1.000 ausgereisten Personen an Aktivitäten im Zusammenhang mit dem IS, Al-Qaida oder nahestehenden Gruppierungen beteiligt waren.

Häftlinge und der Appell der Familien

Wie die Zeitungen berichten, geben kurdische Behörden in Nordsyrien an, dass etwa 30 deutsche Staatsbürger als IS-Verdächtige in der Region inhaftiert sind. Die kurdische Autonomieverwaltung hält Tausende ausländische Kämpfer in Gefängnissen fest. Die Bundesregierung schätzt die Zahl ihrer eigenen Staatsbürger hingegen auf eine „niedrige bis mittlere zweistellige Zahl“.

Das Bundesinnenministerium erklärte, dass keine Rückführung dieser Häftlinge nach Deutschland geplant sei. Das Auswärtige Amt vertritt eine ähnliche Haltung.

Als Reaktion auf diese Situation haben die Familien von zehn deutschen Häftlingen in einem offenen Brief an die Bundesregierung die Rückholung ihrer Kinder gefordert. In dem Brief, über den die Funke Mediengruppe berichtete, heißt es von den Familien: „Unsere Söhne, Brüder oder Enkel haben sich in unserer deutschen Gesellschaft radikalisiert. Die Verantwortung dafür tragen nicht Syrien, sondern wir alle.“

Die Familien wiesen auf die schweren humanitären Bedingungen in den Gefängnissen hin und warnten: „Es besteht die große Gefahr, dass unsere Söhne, die sich am Ende des sogenannten Kalifats vom IS abgewandt hatten, unter diesen Bedingungen erneut radikalisiert werden oder schwere gesundheitliche und psychische Schäden erleiden.“

Deutschland hatte in der Vergangenheit bereits zahlreiche Frauen und Kinder aus Lagern in Nordsyrien zurückgeholt.

Transits über die Türkei und Rückkehrversuche

Die meisten der aus Deutschland zum IS Ausgereisten gelangten über die Türkei nach Syrien. Einige von ihnen lieferten symbolische Abschiedsbilder, indem sie in weißen Kaftanen vom Frankfurter Flughafen in die Türkei flogen. Diese Aufnahmen wurden später von der Polizei zur Identifizierung verwendet.

Einige Personen, die vor dem Grenzübertritt nach Syrien in Lagern nahe Gaziantep ausgebildet wurden, mussten hohe Summen an die Lagerleitung zahlen, um zurückkehren zu können, als sie ihre Meinung änderten. Es wird berichtet, dass die Lagerleiter den Familien, die ihre Kinder zurückholen wollten, sagten: „Diese Personen haben uns 7.000-8.000 Euro gekostet. Wenn Sie dieses Geld bezahlen, können Sie Ihre Kinder mitnehmen.“ Einige Familien konnten ihre Kinder durch Zahlung dieser Gebühren zurückholen.

Auch alevitische Jugendliche im Visier

Es gab auch solche, die in den Reihen des IS in Syrien kämpfend ihr Leben verloren. Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist, dass sich unter den IS-Anhängern auch Jugendliche alevitischer Herkunft befanden. Es wird berichtet, dass diese Jugendlichen sich gegen ihre Familien stellten und sie beschuldigten, „vom Islam abgefallen und nicht religionsverbunden zu sein“. Es wird angenommen, dass diese von radikalen Gruppen einer Gehirnwäsche unterzogenen Jugendlichen getäuscht und nach Syrien gebracht wurden.

Sicherheitsrisiko wächst

Der Sprecher des Innenministeriums betonte, dass die deutschen Sicherheitsbehörden die Beteiligung dieser Personen an Terrorgruppen im Ausland und ihre Reisebewegungen genau beobachten. „Militärisch an Waffen und Sprengstoff ausgebildete und ideologisch indoktrinierte Personen stellen ein besonderes Sicherheitsrisiko dar“, sagte er. IS-Anhänger werden nicht nur der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung beschuldigt, sondern auch schwerer Verbrechen wie Folter und Vergewaltigung.

Zudem wird betont, dass IS-Sympathisanten in jüngster Zeit bereits in sehr jungem Alter Interesse an der Organisation zeigen und das Durchschnittsalter der Festgenommenen sinkt. Die Organisation war anfangs in den sozialen Medien aktiv, hat aber im Laufe der Zeit eine verdecktere Struktur angenommen. Nun versucht sie, insbesondere bei den Freitagsgebeten in Moscheen Propaganda zu betreiben und setzt ihre Organisation durch geheime Treffen in Wohnungen fort.

18 Juli 2025 0 Kommentare
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Archive

Paukenschlag vor Kommunalwahl! Kandidat von Erdogan-Partei darf in Duisburg nicht antreten – „Akzeptieren wir nicht“

von Cumali Yağmur 17 Juli 2025
von Cumali Yağmur

Paukenschlag vor Kommunalwahl! Kandidat von Erdogan-Partei darf in Duisburg nicht antreten – „Akzeptieren wir nicht“

Artikel von Metin Gülmen/ Der Westen 

 

 

                                       

Paukenschlag in Duisburg! Nicht mehr lange, und die Kommunalwahl 2025 am 14. September findet statt. Einer, der erneut in den Stadtrat von Duisburg einziehen und dort Politik machen will, ist Bekir Sipahi. Er kandidiert für die sogenannte SfD („Solidarität für Duisburg“), sitzt seit 2020 schon im Rathaus – und ist strammer Anhänger von Türkei-Präsident Recep Tayyip Erdogan

Bei der letzten Kommunalwahl sorgte Sipahi für Verwunderung und Stirnrunzeln, hielt einen Wahlkampf komplett auf Türkisch, postete und teilte auf Social Media immer wieder Propaganda-Fotos von Erdogan und dessen rechtsradikalem Bündnispartner. Dennoch schaffte er es als einziger Kandidat seiner Partei in den Stadtrat. Doch erneut kandidieren darf er in Duisburg nicht. Seine Partei wurde vom Wahlausschuss abgelehnt!

Duisburg: Kandidat von Erdogan-Partei darf bei Kommunalwahl nicht antreten

Laut DER WESTEN-Informationen erklärte der Wahlausschuss die SfD-Kandidatenliste für ungültig. Demnach sei u.a. die Sitzung, in der die Kandidatenliste erstellt wurde, nicht ordnungsgemäß abgelaufen. Zudem seien die Parteimitglieder nicht ausreichend informiert worden, als es um das Einladungsverfahren ging.

So sei unklar gewesen, dass es bei besagter Sitzung überhaupt um die Nominierung der Kandidaten zur Kommunalwahl 2025 ging. Außerdem wurden in einem Wahlkreis gesetzeswidrig zwei Kandidaten gleichzeitig nominiert. Für Parteichef Bekir Sipahi ist der Ausschluss von der Kommunalwahl ein Skandal.

„Akzeptieren wir nicht“

Er teilt mit: „Ich habe jahrelang für die Menschen dieser Stadt gekämpft und ihnen geholfen. Seit fünf Jahren arbeitet man daran, uns Probleme zu bereiten und Steine in den Weg zu legen. Jetzt wurde ein weiterer Schritt dahin gemacht.“

Kommunalwahl in NRW rückt näher: Das sind die OB-Kandidaten in Essen

Er kündigt Widerstand an, versichert: „Wir werden unsere Rechte bis zum Schluss verteidigen und uns juristisch zur Wehr setzen. Wir akzeptieren diese Entscheidung nicht und werden beim Landeswahlamt in Düsseldorf Einspruch einlegen. Wir sind im Recht. Wir sind stark. Und wir sind nicht alleine!“ Es bleibt abzuwarten, wie die Posse um Sipahis Kandidatur weitergeht…

17 Juli 2025 0 Kommentare
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Trotzdem kein Gefängnis?: Erdogan-Widersacher Imamoglu zu Haftstrafe verurteilt

von Fremdeninfo 17 Juli 2025
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Trotzdem kein Gefängnis?: Erdogan-Widersacher Imamoglu zu Haftstrafe verurteilt

Der abgesetzte Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu wird wegen angeblicher Beleidigung und Bedrohung zu einer Haftstrafe verurteilt, muss diese aber wohl nicht absitzen. Ursprünglich hatten ihm viele Jahre Gefängnis gedroht. Doch es gibt auch noch weitere Vorwürfe gegen den Oppositionellen.

                             Von: N -TV.

                   

                Der Erdogan-Regierung ist Ekrem Imamoglu ein Dorn im Auge. © IMAGO/ABACAPRESS

Der abgesetzte Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu ist wegen Beleidigung und Bedrohung eines Amtsträgers zu einem Jahr und acht Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht in Istanbul sprach Imamoglu zugleich vom Vorwurf frei, einen Staatsanwalt zur Zielscheibe gemacht zu haben, wie die Nachrichtenagentur DHA und der Staatssender TRT berichteten.

Haftstrafen dieser Länge müssen in der Türkei in der Regel nicht abgesessen werden. Imamoglu hatten mehr als sieben Jahre Haft und ein Politikverbot gedroht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Imamoglu befindet sich zurzeit wegen anderer Vorwürfe in Untersuchungshaft.

In der Türkei geht es den Sozialdemokraten an den Kragen

Hintergrund des Urteils sind Äußerungen Imamoglus, nachdem das Haus eines Vorsitzenden der Jugendorganisation von Imamoglus Partei CHP gestürmt wurde. An den Istanbuler Oberstaatsanwalt Akin Gürlek gerichtet hatte Imamoglu unter anderem gesagt, sein Verstand sei „verrottet“.

Regierung geht gegen Opposition vor

Die Opposition im Land sieht sich seit Imamoglus Festnahme am 19. März einer Welle von Ermittlungen und Verfahren ausgesetzt. Dutzende Bürgermeister der größten Oppositionspartei CHP wurden abgesetzt und verhaftet. Oppositionelle sehen dahinter den Versuch der Regierung, sich bei der Lokalwahl 2024 verlorene Posten zurückzuholen. Die AKP des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan landete damals erstmals in ihrer Geschichte bei einer landesweiten Wahl auf dem zweiten Platz hinter der CHP. Die Regierung weist jegliche Einflussnahme auf die Justiz zurück.

Imamoglu gilt als vielversprechender Herausforderer Erdogans bei einer künftigen Präsidentschaftswahl. Die reguläre nächste Wahl ist für 2028 vorgesehen. Von seiner Partei CHP wurde Imamoglu bereits als Kandidat aufgestellt.

Es ist nicht das erste Urteil gegen Imamoglu. Bereits im Dezember 2022 etwa war er zu einem Politikverbot sowie zu Haftstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten verurteilt worden. Bis heute ist die Entscheidung aber nicht rechtskräftig. Gegen ihn laufen auch eine Reihe weiterer Verfahren.

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Zuwanderungs-Pay-Gap: Eine Lohnlücke, die oft vergessen wird

von Fremdeninfo 17 Juli 2025
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Zuwanderungs-Pay-Gap: Eine Lohnlücke, die oft vergessen wird

                                    Artikel von Nicolas Kurzawa/ Faz 

                     

                     Woher rühren die Lohnunterschiede? Eine Medizinisch-technische Assistentin trägt bei ihrer Arbeit ein Kopftuch. (Symbolbild) © dpa

In den reichen Ländern dieser Welt klafft eine Lohnlücke. Gemeint ist nicht jene zwischen Männern und Frauen, das Gender-Pay-Gap. Die wird viel diskutiert. Es gibt noch eine andere: eine, die beträchtlich ist und doch in ihrer Struktur erstaunlich wenig erforscht – zumindest bislang. Sie verläuft nicht entlang von Geschlechtergrenzen, sondern zwischen Einheimischen und Migranten in Europa oder Nordamerika.

Ein paar neue Fakten: Fast 18 Prozent verdienen Einwanderer je Jahr im Durchschnitt weniger, vergleicht man ihre Gehälter mit denen der einheimischen Bevölkerung. Drei Viertel davon erklären sich durch Unterschiede in der Berufswahl. Das schreiben die Autoren einer neuen Studie, die im Fachjournal „Nature“ veröffentlicht wurde. Von Land zu Land variiert dieses Gefälle beim Lohn allerdings enorm. Während es in Spanien fast 30 Prozent beträgt, verdienen Migranten in Schweden nur sieben Prozent weniger. Hinzu kommt: Die Unterschiede sind recht beständig. Selbst in der Folgegeneration bleiben sie messbar. Das heißt, obwohl die Kinder eine vollständige Schul- und Ausbildungslaufbahn im Aufnahmeland absolviert haben. Wenngleich die Lücke mit der Zeit deutlich schrumpft.

„Lohnunterschiede können das Vertrauen in faire Arbeitsmärkte untergraben und Frustration wie gesellschaftliche Spannungen verstärken“, sagt Malte Reichelt der F.A.Z. Reichelt ist einer der Autoren der „Nature“-Studie und Juniorprofessor für Computational Social Science an der Universität Erlangen-Nürnberg. Auch steige die Bedeutung von arbeitsmarktgesteuerter Zuwanderung infolge des demographischen Wandels in vielen Ländern. Für Deutschland sei es daher entscheidend, dass nicht nur Einwanderung ermöglicht, sondern auch faire und attraktive Arbeitsmarktchancen für Zugewanderte geschaffen würden. Nicht nur daraus folgt also: Gerade Gesellschaften, die sich als egalitär verstehen, müssen dem nachgehen. Das fängt beim Verständnis der Problematik an, und da gab es lange ein großes Defizit.

Für die Studie haben Reichelt und ein internationales Forscherteam Daten von 13,5 Millionen Arbeitnehmern – zugewandert wie einheimisch – aus neun Ländern ausgewertet, die viel Zustrom von Migranten verzeichnen. Darunter die USA, Kanada, Frankreich und Deutschland, Länder also mit hohen Einkommensniveaus im globalen Vergleich. Dass es bei Migranten und Einheimischen allgemein große Unterschiede in puncto Gehalt gibt, ist per se keine neue Erkenntnis. Viele Länder diskutieren bereits über Maßnahmen, die die Lohnunterschiede im gleichen Beruf senken sollen. Doch darin liegt der Knackpunkt: Mit Blick auf die Ursachen war das Bild bislang unscharf.

Studie liefert ein faktisches Fundament

Konkret geht es um eine grundsätzliche Frage, die lange nicht klar beantwortet werden konnte: Wird Migranten für die gleiche Arbeit im gleichen Unternehmen schlicht weniger bezahlt? Oder ist es eher so, dass bestimmte Mechanismen auf dem Arbeitsmarkt dafür sorgen, dass Einwanderer in Berufen oder Firmen landen, in denen sie weniger verdienen können. Für die Integrationspolitik sind das elementare Fragen, schließlich hängt davon ab, welche Maßnahmen wie gewichtet werden müssen. Sollten Maßnahmen also eher darauf abzielen, den Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ zu gewährleisten? Oder geht es mehr darum, Hürden beim Zugang zu gut bezahlten Jobs abzubauen?

Die Ergebnisse der neuen Studie können da Licht ins Dunkel bringen, denn sie liefern zumindest mal ein faktisches Fundament: Etwa drei Viertel des Lohngefälles sind damit zu erklären, dass Migranten vor allem in schlechter bezahlten Branchen, Berufsfeldern und Unternehmen unterkommen, schreiben die Autoren. Der wesentliche Faktor beim Lohngefälle ist also weniger eine direkte Diskriminierung bei der Bezahlung, sondern der ungleiche Zugang zu gut bezahlten Jobs. Das sei bei allen neun untersuchten Ländern der Fall. Und trotzdem: Immerhin ein Viertel des Lohnunterschieds sei darauf zurückzuführen, dass die gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt werde.

„Es braucht strukturelle Antworten“

„Unsere Studie zeigt: Die größere Herausforderung liegt nicht allein in ungleicher Bezahlung für gleiche Arbeit, sondern in der strukturellen Trennung von Migrantinnen und Einheimischen im Arbeitsmarkt“, sagt Reichelt der F.A.Z. Migranten arbeiteten selbst mit vergleichbaren Qualifikationen häufiger in schlechter bezahlten Berufen, Branchen und Betrieben. Das habe erhebliche gesellschaftliche Folgen. „Wenn sich die Arbeitswelten zunehmend entkoppeln – und dies mit geringeren Löhnen und geringeren Aufstiegschancen für Migranten verbunden ist –, entstehen Risiken für die gesellschaftliche Integration: getrennte Lebensrealitäten, weniger soziale Durchmischung und potentiell wachsende Ungleichheit.“

Für die Autoren hat die Studie deshalb auch eine klare politische Implikation. „Wer die Lohnlücke schließen will, muss über ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ hinausdenken – es braucht strukturelle Antworten auf den ungleichen Zugang zu guten Jobs“, sagt Malte Reichelt. Man weiß nun also, wo man ansetzen muss. Es geht um Maßnahmen wie Sprachförderung, Berufsberatung, Netzwerkbildung, aber auch die Verbesserung der Anerkennung ausländischer Abschlüsse. All das erhöhe die Chancengleichheit beim Zugang zu attraktiven Arbeitsstellen

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