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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Flüchtlinge

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Bildung

Statistisches Bundesamt Immer mehr junge Menschen verlassen die Schule ohne Abschluss

von Fremdeninfo 4 Oktober 2025
von Fremdeninfo

Von: dpa

Etwa 62.000 Schüler verließen im Schuljahr 2023/2024 die Schule ohne einen Abschluss. So viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. Der Lehrerverband sieht einen Hauptgrund.

Die Zahl junger Menschen, die ohne Abschluss die Schule verlassen, ist weiter gestiegen. Daten des Statistischen Bundesamts zufolge waren im Schuljahr 2023/2024 etwa 62.000 Schülerinnen und Schüler betroffen, das ist der höchste Stand der vergangenen zehn Jahre. Im Schuljahr davor waren es demnach knapp 56.000 Schülerinnen und Schüler. Die neuen Zahlen hatte das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) abgefragt.

Abbrecherquote steigt von 5,5 auf 7,8 Prozent

Nicht nur die absolute Zahl der Abbrecher und Abgänger ohne Abschluss ist demnach gestiegen, auch ihr Anteil gemessen an der Gesamtzahl der Absolventen. So verließen im Schuljahr 2013/2014 noch 5,5 Prozent der Schulabgänger die Schule, ohne mindestens einen Hauptschulabschluss zu haben, zehn Jahre später waren es 7,8 Prozent.

Beim Blick über einen längeren Zeitraum wird deutlich, dass es sich um ein Dauerproblem handelt: So lag der Anteil der Jugendlichen ohne Abschluss im Jahr 2006 schon bei acht Prozent (mehr als 75.000 Betroffene), wie aus dem jüngsten Nationalen Bildungsbericht hervorgeht, der 2024 veröffentlicht wurde. Die Quote ging dann bis 2013 zurück und steigt seitdem – mit Unterbrechung der Corona-Jahre – wieder an.

BSW-Chefin Sahra Wagenknecht sagte der Nachrichtenagentur dpa, »jedes Jahr ein großes Fußballstadion mit Schülern ohne Schulabschluss«, das sei ein Armutszeugnis für das Bildungssystem. Der Fachkräftemangel sei hausgemacht, wenn solche Potenziale verschenkt würden. »Die Bildungsministerin muss handeln und die Länderkollegen zu einem Bildungsgipfel im Kanzleramt einladen.«

Lehrerverband sieht fehlende Motivation als Ursache

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Stefan Düll, sieht mehrere Gründe für die Situation. Manche Schüler kämen mit der deutschen Sprache nicht zurecht und seien deswegen vielleicht auch demotiviert, manche fühlten sich auch dem Land nicht zugehörig; anderen fehle eine Identifikation mit den gesellschaftlichen Werten.

4 Oktober 2025 0 Kommentare
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Frauen

Plakat des „Istanbul Friseursalons in Hannover sorgte für Kontroversen

von Cumali Yağmur 3 Oktober 2025
von Cumali Yağmur

Von:   Cumali Yağmur

Das  Frisiersalons „Istanbul“ in der Nordmannpassage nahe dem Steintor. Ein Werbeslogan darunter verheißt „Mittwochs 40% auf alles“ – allerdings „Nur für Damen mit Kopftuch“.. Andere Kunden bezeichneten dies als Diskriminierung und fühlten sich als Frauen ohne Kopftuch ausgeschlossen. Sie prangerten dies als diskriminierende und sogar rassistische Praxis an. Viele Menschen aus Hannover betonten, dass der

Friseursalons mit dieser Diskriminierung die Gesellschaft spalte. Der

Friseursalons verteidigte seine Aktion von Anfang an als völlig richtig.

Als der Fall öffentlich wurde und der Besitzer des Salons unter Druck geriet, entfernte er das umstrittene Plakat vor seinem Geschäft und hängte ein neues auf.

Zu Beginn hatten wir als Fremden-Infos auf diesen Vorfall aufmerksam gemacht und öffentliche Erklärungen abgegeben, um dieser Diskriminierung ein Ende zu setzen. Wir hatten dazu folgenden Text veröffentlicht:

  • Zusammenhalt statt Spaltung: Eine Botschaft an Frauen

Von:   Cumali Yağmur 20 September 2025

Das Angebot eines Friseursalons in Hannover, Frauen mit Kopftuch einen ermäßigten Haarschnitt anzubieten, hat eine intensive gesellschaftliche Debatte ausgelöst.

In Europa war die Akzeptanz von Frauen mit Kopftuch in der Gesellschaft trotz einiger Schwierigkeiten ein harter Prozess. Kopftuchtragende Frauen können im Privatsektor und in staatlichen Ämtern arbeiten; sie können als Lehrerinnen, Erziehungswissenschaftlerinnen, Ärztinnen und Krankenschwestern tätig sein. Kurz gesagt, in allen Lebensbereichen können Frauen mit Kopftuch trotz Schwierigkeiten akzeptiert werden.

Niemand sollte sich in das tägliche Leben, die Kleidung, das Tragen eines Kopftuches oder das Privatleben einer anderen Person einmischen. In dieser Angelegenheit sollte niemals von Männern in der Gesellschaft entschieden werden. Da der Glaube und die kulturelle Einstellung jedes Einzelnen eine private Angelegenheit sind, sollte man sich hier nicht einmischen.

Im Alltag sollten Frauen mit Kopftuch auch keine Vorurteile gegenüber Frauen ohne Kopftuch haben. Sie sollten nicht ihren eigenen Glauben als „muslimisch“ definieren und andere der „Ungläubigkeit“ bezichtigen. Jeder sollte sein tägliches Leben in Freiheit in der Gesellschaft führen können.

Das Problem, das durch den Wunsch eines Friseurs entsteht, Frauen mit Kopftuch nach eigenem Ermessen einen ermäßigten Haarschnitt anzubieten, schafft Diskriminierung gegenüber Frauen, die kein Kopftuch tragen. Obwohl es sehr schwierig ist, die Absicht des Friseurs zu deuten, stellt sich die Frage, ob er an seinen eigenen Verdienst denkt. Dies wirft eine solche Frage auf Seit einem halben Jahrhundert leben Migranten in Europa und Deutschland trotz Schwierigkeiten friedlich zusammen. Im Alltag sind sie immer wieder rassistischen, nationalistischen und fremdenfeindlichen Angriffen ausgesetzt. Hier werden Migranten bei der Suche nach Wohnungen, Arbeitsplätzen und Berufsstellen diskriminiert. Es ist eine bekannte Tatsache, dass in dieser Angelegenheit mehr gemeinsam gekämpft werden muss und ein harter Kampf geführt werden muss.

In diesem Kampf müssen Frauen mit und ohne Kopftuch gemeinsam gegen alle Arten von Problemen kämpfen, denen Frauen im Alltag begegnen. Die Idee eines separaten Friseursalons für Frauen mit Kopftuch und eines günstigeren Haarschnitts ist eine mittelalterliche Denkweise. Frauen mit Kopftuch sollten kein Interesse an dieser spalterischen, mittelalterlichen Mentalität zeigen. Den Gedanken von Interessengruppen, die Spaltung unter Frauen schaffen, sollte kein Interesse entgegengebracht werden. Wer Frauen zum eigenen Vorteil in Kategorien einteilt und spaltet, dessen Mentalität kann nicht die Interessen der Frau verteidigen. Gegen jede Art von Spaltung, egal von wem und wann sie kommt, müssen Frauen mit und ohne Kopftuch gemeinsam kämpfen

3 Oktober 2025 0 Kommentare
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Archive

SPD lehnt Passentzug für kriminelle Doppelstaatler ab

von Fremdeninfo 3 Oktober 2025
von Fremdeninfo

SPD lehnt Passentzug für kriminelle Doppelstaatler ab

Von:  dts Nachrichtenagentur

 Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Koalition ist eine Debatte darüber entbrannt, ob Straftätern mit Doppelpass die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen werden soll.

Der Vorschlag aus der CDU für einen Passentzug sei „nicht zielführend, da er uns bei der Frage, wie wir den internationalen Terrorismus noch besser bekämpfen könnten, keinen Zentimeter weiterhilft“, sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Fiedler, dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).

Vielmehr müsse der „kriminalpolitische Fokus“ darauf gerichtet sein, die Sicherheitsbehörden des Bundes zu stärken und sie mit zusätzlichen Befugnissen auszustatten. „Das ist nicht nur aus Gründen der klassischen Terrorismusabwehr und -bekämpfung erforderlich, sondern um uns gegen die hybriden Bedrohungen, die von Russland, China oder dem Iran ausgehen, zu wappnen“, sagte Fiedler. Darüber sei sich die Koalition „völlig einig“. „Ich finde, dass uns Nebenkriegsschauplätze, die sich außerhalb des Koalitionsvertrages bewegen, insoweit nicht weiterbringen.“

Der Innenpolitiker Alexander Throm (CDU) hatte sich zuvor für einen Passentzug ausgesprochen. Die deutsche Staatsbürgerschaft könne heute bereits verloren gehen, wenn sich jemand an Kampfhandlungen einer Terrororganisation im Ausland beteilige, sagte Throm dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). Es gebe seiner Ansicht nach „keinen Grund, dies nicht auch auf Terrorhandlungen, die im deutschen Inland begangen werden, anzuwenden“.

3 Oktober 2025 0 Kommentare
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Allgemein

Özdemir fordert «republikanisches Jahr» für alle

von Fremdeninfo 2 Oktober 2025
von Fremdeninfo

Artikel von dpa

In der Debatte um eine Wiedereinführung oder Ausweitung der Wehrpflicht hat sich der Grünen-Politiker Cem Özdemir für ein «republikanisches Jahr» ausgesprochen. «Also ein Jahr, in dem sich alle in den Dienst ihres Landes stellen», sagte der Grünen-Spitzenkandidat für die Landtagswahl den Zeitungen der Funke Mediengruppe. «Das kann bei der Bundeswehr, aber auch in einer sozialen Einrichtung sein.»

Der Dienst müsse nicht zwingend im Alter von 18 Jahren stattfinden und könne mit Anreizen wie einem kostenlosen Führerschein verbunden sein, sagte Özdemir weiter. Auf die Frage, ob dies ein freiwilliges oder ein verpflichtendes Jahr sein soll, antwortete der ehemalige Bundesminister: «Das Leben in einer freien liberalen Demokratie bringt neben Rechten für alle auch Pflichten mit sich.»

Özdemir: Wehrpflicht nicht über die Köpfe hinweg anordnen

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Einführung eines neuen Wehrdienstes auf den Weg gebracht. Vorgesehen ist eine verpflichtende Wehrerfassung und Musterung junger Männer, aber zunächst Freiwilligkeit im Dienst. Die Wehrpflicht war 2011 ausgesetzt worden.

Sie ist aber – nur für Männer – weiter im Grundgesetz verankert und könnte mit einfacher Mehrheit wieder eingeführt werden. Für eine allgemeine Dienstpflicht, die auch für Frauen gilt, müsste das Grundgesetz geändert werden.

Özdemir sagte, die Wehrpflicht lebe von ihrer Akzeptanz – werde aber in den Altersgruppen abgelehnt, um die es gehe. «Ich bin der Meinung: Eine Wehrpflicht darf nicht über die Köpfe hinweg angeordnet werden, sonst werden wir die Gesellschaft noch weiter spalten.»

Es geht nicht nur um Militär

Aus Sicht des Grünen-Politikers rächt es sich, dass Deutschland die Wehrpflicht ausgesetzt, Kasernen aufgelöst und die Verteidigungsausgaben heruntergefahren hatte. «Wir können uns nicht mehr darauf verlassen, dass die USA ihren Schutzschirm über uns halten.»

Es gehe aber nicht nur um die militärische Verteidigungsfähigkeit. «Wir brauchen parallel zum militärischen Operationsplan der Bundeswehr einen Operationsplan für zivile Sicherheit», forderte Özdemir. Da gehe es zum Beispiel um einen Medikamentenvorrat sowie den Schutz kritischer Infrastruktur vor Sabotage und Wahlen vor gezielter Desinformation

2 Oktober 2025 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Dobrindt kündigt an, Arbeitsverbote für Asylbewerber zu lockern

von Fremdeninfo 2 Oktober 2025
von Fremdeninfo

 

Von: Welt

Migrationsgipfel in München: Innenminister Dobrindt startet einen neuen Vorstoß für Rückkehrzentren in der Nähe der Herkunftsländer von Flüchtlingen. Außerdem sollen Asylbewerber schneller arbeiten können.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) startet einen neuen Vorstoß für Rückkehrzentren in der Nähe der Herkunftsländer von Flüchtlingen. „Wir wollen beim Vorhaben der return hubs vorankommen“, sagte Dobrindt dem „Münchner Merkur“ mit Blick auf ein geplantes Treffen zum Thema Migration am Samstag in München.

Dabei handele es sich um „Rückkehrzentren, die möglichst nah an den Herkunftsländern liegen“, fuhr der CSU-Politiker fort. „Diese Zentren sollen abgelehnte Asylbewerber aus Europa aufnehmen, die nicht in ihre Heimatländer zurückgeführt werden können.“ Darüber werde in Europa derzeit diskutiert, sagte Dobrindt.

„Wir wollen von der EU die rechtlichen Möglichkeiten zu solchen Zentren. Gleichzeitig wissen wir, dass wir uns nicht darauf verlassen können, dass die EU diese return hubs aufbaut“, sagte der Innenminister. Sein Plan sei „eine vernetzte Zusammenarbeit von einzelnen Mitgliedstaaten, die das umsetzen“. Wo genau, sei noch nicht vereinbart worden.

Dobrindt kündigte an, sich weiter für Rückführungen nach Syrien und Afghanistan einzusetzen. Er sei auch selbst zu persönlichen Gesprächen in Damaskus bereit. Dobrindt sprach nicht nur von Straftätern, die abgeschoben werden sollen. „Der Maßstab wird sein: Wer sich integriert hat, wer arbeitet, der hat eine Chance, in Deutschland zu bleiben. Für alle anderen wollen wir die Ausreisepflicht durchsetzen.“

Gleichzeitig kündigte Dobrindt an, die Arbeitsverbote auch für Asylbewerber umfangreich zu lockern. „Ich ändere gerade die gesetzliche Grundlage“, sagte er. „Auch wenn jemand noch im Asylverfahren ist, soll er nach drei Monaten arbeiten dürfen. Denn so zeigt sich schnell, wer an der Arbeitswelt teilnehmen und sich in unserer Gesellschaft integrieren will – oder wer nur ins soziale Sicherungssystem einreisen will.“

Dobrindt trifft am Samstag in München eine Reihe von europäischen Amtskollegen zu einem Migrationsgipfel. Beim sogenannten Munich Migration Meeting sollen unter anderem die Innenminister Frankreichs, Bruno Retailleau, und Italiens, Matteo Piantedosi, dabei sein, teilte das Bundesinnenministerium mit. Auch EU-Innenkommissar Magnus Brunner wird erwartet.

2 Oktober 2025 0 Kommentare
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Information

Liebe Leserin, lieber Leser, HAZ – Hannoversche Allgemeine

von Fremdeninfo 1 Oktober 2025
von Fremdeninfo

 

Von: HAZ – Hannoversche Allgemeine

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1 Oktober 2025 0 Kommentare
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Archive

Dieses Interview wurde von Cumali Yağmur im Namen von Fremdeninfo geführt.

von Cumali Yağmur 30 September 2025
von Cumali Yağmur

Ahmet Alma – Muttersprachlicher Lehrer
 von:  Cumali Yağmur 

Fremden Info: Wo in der Türkei wurden Sie geboren?
Ahmet Alma: Ich wurde am 8. April 1954 in HATAY, Türkei, geboren. In meinem Heimatdorf wurde Arabisch statt Türkisch gesprochen. Türkisch lernte ich erst, als ich in die Grundschule kam. Nach der Grundschule besuchte ich die Mittel- und Oberschule. In dieser Zeit entwickelte sich mein Türkisch neben dem Arabischen sehr gut. Ich lernte beide Sprachen sehr gut und kann sie lesen, schreiben und sprechen. Nach dem Abitur studierte ich  derei  Jahre lang Deutsch am Pädagogischen Institut in Istanbul. Ich habe in der Türkei nicht als Lehrer gearbeitet, sondern als Beamter.

F.I: Wann sind Sie nach Deutschland gekommen?
A.Alma: Ich kam als Tourist aus der Türkei zu meinem älteren Bruder nach Tuttlingen, Deutschland. An der Universität Freiburg lernte ich „Deutsch als Fremdsprache“. Ich unterrichtete Deutsch an einer Berufsschule. So begann ich mein Berufsleben in Deutschland. Ich lernte die deutsche Gesellschaft und die Lebensweise der Menschen kennen. Da keine Gesellschaft homogen ist, gibt es in jeder Nation gute und schlechte Menschen sowie Rassisten und Nationalisten. Die Gesellschaft als Ganzes zu betrachten, ist völlig falsch. Ich glaube, dass man sich in dieser Hinsicht um Verallgemeinerungen bemühen sollte. Deutschland ist geprägt von einer entwickelten Industrie und einem Verständnis für Zivilgesellschaft. In dieser Gesellschaft haben sich einige Wertvorstellungen geändert, und dieser Wandel ist natürlich unaufhaltsam. Da wir heute im Zeitalter des Internets leben, müssen wir uns an das Internetzeitalter anpassen.

F.I: Warum sind Sie nach Niedersachsen, also nach Hannover, gekommen?
A.Alma: Ich musste hierher kommen, weil ich in Hannover eine Frau kennengelernt habe. Hier führe ich mein Leben mit Frau und Kindern fort. Ich bin jemand, der sich schnell an jeden Ort und jede Gesellschaft anpasst. Ich bewahre meine eigenen kulturellen Werte und glaube, dass keine Kultur einer anderen überlegen ist und Kulturen sich ständig im Wandel befinden. Kulturen sind niemals das Privateigentum einer Nation, und jede Kultur hat positive und negative Aspekte. Ein freiwilliger Kulturaustausch findet im Zusammenleben statt, ob man will oder nicht. Freiwilliger Kulturaustausch ist ein sehr positives Phänomen. Jeder sollte die kulturellen Werte des anderen respektieren und in Frieden zusammenleben.

F.I: Wann sind Sie nach Niedersachsen, Hannover gekommen?
A.Alma: 1984 begann ich als Türkischlehrer an der IGS im Stadtteil Hannover Linden. Dort unterrichtete ich nicht Vollzeit, sondern 22 Stunden pro Woche. Auf eigenen Wunsch verließ ich diese Schule 1998. An der KGS begann ich erneut als Türkischlehrer zu unterrichten.Danach arbeite ich an der Grundschule Egestorfscule  bis zu meiner Pensionierung im Jahr 2003 als Türkischlehrer. Obwohl wir ausländische Lehrer die gleiche Arbeit wie deutsche Lehrer leisten, verdienen wir weniger Geld als sie. Deutsche Lehrer arbeiten als Beamte. Wir ausländische Lehrer haben keinen Beamtenstatus. Selbst wenn man die deutsche Staatsbürgerschaft annimmt, erhält man nicht den Status deutscher Lehrer. Wenn man dieser Diskriminierung ausgesetzt ist, fühlt man sich natürlich ausgeschlossen. Diskriminierung birgt im Grunde Ausgrenzung und Rassismus in sich.

F.I: Sie sind im Ruhestand, denken Sie darüber nach, dauerhaft in die Türkei zu gehen?
A.Alma: Meine Kinder leben hier, meine Enkelkinder wurden hier geboren. Man kann sich nicht von ihnen trennen und das Land, in dem man viele Jahre gelebt hat, einfach verlassen. Das Gesundheitssystem in Deutschland ist sehr entwickelt, und die Gesundheitssituation in der Türkei ist weit hinter der Deutschlands zurück, weshalb wir hier nicht weg können. Man gewöhnt sich an das sehr bequeme und etablierte Leben in Deutschland. Daher können wir nicht plötzlich hier abrechen und in die Türkei gehen. Wenn ich für ein paar Wochen in die Türkei fahre, vermisse ich Deutschland. Man möchte hier bis zum Tod leben und nach dem Tod hier begraben werden, da die Familie hier ist. Wir haben hier jahrelang friedlich zusammengelebt und sind ein fester Bestandteil dieser Gesellschaft geworden. Man kann ein Teil nicht vom Ganzen trennen.

F.I: Stört Sie der zunehmende Aufstieg der fremdenfeindlichen AfD nicht?
A.Alma: Natürlich beunruhigt uns der zunehmende Aufstieg der fremdenfeindlichen AfD in der öffentlichen Meinung. Wenn wir an die dunkle Vergangenheit Deutschlands denken, sind wir natürlich sehr betroffen. Die demokratischen Parteien in der Bundesrepublik können den Wünschen des Volkes nicht gerecht werden. Unzufriedene Wählerschichten wählen die AfD. Die AfD steigt derzeit auf, da sie allein nicht an die Macht kommen kann. Keine Partei möchte eine Koalition mit der AfD eingehen. Wenn es die Möglichkeit gäbe, dass sie allein an die Macht kommt, wäre mein Wunsch, dass sie verboten wird. Dieser Aufstieg der AfD betrifft nicht nur Migranten, sondern auch Deutsche. Wir müssen in dieser Angelegenheit gemeinsam handeln. Wir können den Aufstieg der faschistischen Partei nicht einfach tatenlos hinnehmen. Der Kampf muss weitergehen.

F.I: Möchten Sie noch etwas hinzufügen?
A.Alma: Deutschland ist für uns zur „Vaterland“ geworden. Die Türkei akzeptieren wir als „Mutterland „. Wir werden zwischen beiden hin und her pendeln. Ich danke Ihnen für die gegebenen Informationen.

30 September 2025 0 Kommentare
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Allgemein

Es sollte kein Asylabkommen mit dem Taliban-Regime in Afghanistan geschlossen werden.

von Cumali Yağmur 30 September 2025
von Cumali Yağmur


 Von: Cumali Yağmur

Bundesinnenminister Dobrindt verhandelt mit den Taliban, um abgelehnte und straffällig gewordene Afghanen aus Deutschland abzuschieben. Dies zeigt eine Politik, die der von Ex-Kanzlerin Angela Merkel in der Flüchtlingsfrage völlig entgegensteht.

Um die Migrationswelle zu stoppen, die durch Kriege weltweit, politische, religiöse und geschlechtsspezifische Unterdrückung sowie die Verkleinerung der Welt und den technologischen Fortschritt ausgelöst wurde, werden unmenschliche Politiken angewendet. Dabei wird eine Politik verfolgt, die nur die Interessen der eigenen Länder berücksichtigt und Menschenrechte ignoriert.

Diese unmenschliche Flüchtlingspolitik wird von den Grünen und der Linkspartei kritisiert. Die Parteien warnen davor, den Islamisten Ansehen zu verschaffen.

Einem Medienbericht zufolge betont die deutsche Regierung, direkte Verhandlungen mit der Taliban-Regierung in Afghanistan aufgenommen zu haben. Innenminister Alexander Dobrindt will kriminelle und potenziell gefährliche Personen in Zukunft konsequent abschieben. Daher führt der Innenminister nun sogar mit den Taliban Gespräche über Abschiebungsabkommen nach Afghanistan.

Die Grünen und die Linkspartei kritisieren scharf die Pläne von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), direkte Verhandlungen mit den islamistischen Taliban in Kabul aufzunehmen. Der Innenminister will auf diese Weise die regelmäßige Abschiebung von Straftätern nach Afghanistan sicherstellen.

„Mit einem Deal mit den Taliban macht sich Dobrindt abhängig von einer islamistischen Organisation und wertet diese auf“, sagte Marcel Emmerich, innenpolitischer Sprecher der Grünen, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Dies sei ein Schlag ins Gesicht für alle, die jahrelang für Demokratie gegen die Taliban gekämpft hätten.

Die Missachtung des Rechtsstaates durch einen Rechtsstaat und eine zivilgesellschaftliche Organisation wie Deutschland stellt dessen Glaubwürdigkeit in Frage.

Die Asylpolitik der Bundesregierung erfährt auch Kritik aus einigen konservativen Kreisen der Merz-Regierung.

„Wer mit den Taliban verhandelt, legitimiert Terroristen und verharmlost sie“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Clara Bünger, der „Rheinischen Post“. Sie fügte hinzu, das Ziel der Verhandlungen sei die „Vorbereitung von massenhaften Abschiebungsabkommen in ein Land, in dem Folter, öffentliche Hinrichtungen und Auspeitschungen an der Tagesordnung sind“. „Wer solche Abkommen schließt, macht sich zum Komplizen“, so Bünger.

Es sollten keine Abkommen mit dem Taliban-Regime in Afghanistan geschlossen werden, einem rückständigen, von Männern dominierten Regime, in dem Frauen keinen Platz in der Gesellschaft haben.

Ein politisches Abkommen mit den Taliban zur Rückführung afghanischer Flüchtlinge würde die Glaubwürdigkeit der Demokratie in Deutschland in den Augen der Massen untergraben. Eine solche Situation ist inakzeptabel und kann auch nach außen nicht verteidigt werden.

Dobrindt hatte angekündigt, direkte Gespräche mit den rückständigen Taliban-Machthabern in der afghanischen Hauptstadt zu führen. Es ist inakzeptabel, dass er das rückständige Taliban-Regime in Afghanistan legitimiert, mit ihm an einem Tisch sitzt und Hände schüttelt.

Diese Haltung des CSU-Politikers Dobrindt, „regelmäßig Abschiebungsabkommen mit Afghanistan schließen zu wollen, ist mit keinem demokratischen Gedanken vereinbar.“ Deshalb werden jetzt direkte Gespräche in Kabul geführt, damit Straftäter, potenziell gefährliche Personen und abgelehnte Asylbewerber in Zukunft konsequent abgeschoben werden können.

Wie ein Ministeriumssprecher der Zeitung bestätigte, werden Beamte des Innenministeriums im Oktober nach Kabul reisen, um dort Gespräche zu führen. Lange war von „Gesprächen auf technischer Ebene mit afghanischen Vertretern“ die Rede – jedoch ohne genaue Angaben zum Ort.

Die Kontakte zu den Taliban sind umstritten, da die deutsche Regierung angibt, keine offiziellen diplomatischen Beziehungen zu den Islamisten zu unterhalten, die seit August 2021 in Afghanistan an der Macht sind. Sie sind international isoliert aufgrund der Menschenrechtsverletzungen, der Unterdrückung und der Gewalt gegen Frauen in Afghanistan.

Seit der Machtübernahme der Taliban haben zwei Abschiebeflüge stattgefunden. Seit der Machtübernahme der Taliban in Kabul im August 2021 wurden zweimal Abschiebungen von Deutschland nach Afghanistan mit Hilfe Katars durchgeführt. Im August 2024 – damals war noch die Koalition aus SPD, Grünen und FDP an der Regierung – wurden 28 verurteilte Straftäter in die afghanische Hauptstadt gebracht. Im Juli brachte ein Flugzeug 81 Männer, die nach Angaben der Länder wegen Tötungsdelikten, Sexualdelikten, Gewalttaten und Drogendelikten verurteilt worden waren, nach Afghanistan.

Der innenpolitische Experte der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), begrüßte die Ankündigungen des Innenministers. „Die Union hat das lange gefordert. Es ist gut, dass Minister Dobrindt das jetzt umsetzt“, sagte er. „Flüchtlinge, die hier Straftaten begehen, sollen nach Verbüßung ihrer Haftstrafen das Land verlassen. Wie richtig wäre es, kriminelle Straftäter in die afghanische Gesellschaft zu schicken?“ Dies gelte auch für Menschen aus Syrien und Afghanistan. Nur so könne „die Akzeptanz unseres Asylsystems weiter erhalten werden“, so Throm.

Deutschland will diejenigen, die aufgrund politischer, religiöser oder geschlechtsspezifischer Unterdrückung ihr Land verlassen mussten, nach Antragstellung schnell abschieben.

Diese Politik der Bundesregierung und des Innenministers Dobrindt bedeutet, dass Deutschland im Ausland völlig diskreditiert wird.

Ein Asylabkommen mit dem rückständigen, frauenfeindlichen und menschenverachtenden Taliban-Regime in Afghanistan ist eines demokratischen Landes wie Deutschland unwürdig.

Hier ist eine Visualisierung der komplexen Situation, die Sie beschrieben haben:

30 September 2025 0 Kommentare
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Archive

Tohum befragt Migrantenpolitiker in Ulm

von Fremdeninfo 29 September 2025
von Fremdeninfo

Von: Demokrat aus Europa (Ulm)

Auf einem Panel mit Gästen aus vier verschiedenen politischen Kreisen wurde eine umfassende Diskussion geführt, die von Militarismus über Landtagswahlen, Migrantenrechte bis hin zur Wohnungsfrage reichte. Nach dem Gespräch blieben die Teilnehmer im Verein und setzten ihre Unterhaltung fort.

Gestern, am Sonntag, den 28. September 2025, fand in Ulm im Tohum Kulturzentrum, einer seit 50 Jahren in der Region tätigen, starken Migrantenorganisation, die dem Verband der Arbeiter aus der Türkei in Deutschland (ATIF) angehört, ein Gespräch mit dem Titel „Deutschland und Wir“ statt. Dabei wurden die Auswirkungen politischer Entwicklungen in Deutschland auf die Migrantengesellschaft vielfältig beleuchtet. An der Veranstaltung nahmen Redner der SPD, der Grünen, der Linkspartei und der ATIF teil.

Das Gespräch begann mit Redebeiträgen der Teilnehmer und wurde mit einer interaktiven Diskussion fortgesetzt.

Die Moderation und Eröffnung der Veranstaltung übernahm Ayşegül Şenol von der Tohum Kulturzentrum-Leitung. Şenol erklärte, dass diese Plattform gegründet wurde, um „gemeinsam über die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Probleme zu sprechen, nachzudenken und Lösungen zu finden, mit denen Migranten in diesem Land konfrontiert sind“. In ihrer Rede betonte sie, dass viele Themen, von Militarismus bis zum Rechtsruck, von der Umweltkrise bis zum Rentensystem, von Ungleichheiten in der Bildung bis zu den bevorstehenden Landtagswahlen, das Leben der Migranten direkt beeinflussen.

Als Redner nahmen an der Veranstaltung teil: Banu Cengiz Öner, Stadträtin der Grünen, Dr. Haydar Süslü, Stadtrat der SPD, Mustafa Süslü, Gewerkschafter und Landtagskandidat der Linkspartei, und Erol Erdem vom ATIF Deutschland Vorstand. Die Teilnehmer hielten in der ersten Runde etwa 7-8-minütige Reden, danach ging es in die Diskussionsrunde mit Meinungen und Fragen aus dem Publikum.

Alle Themen lagen auf dem Tisch

In dem Gespräch wurden alle im Voraus angekündigten Themen wie „Militarismus, Rechtsruck, Umwelt/Natur, Rentensystem, Ungleichheit in der Bildung, Landtagswahlen“ eingehend behandelt. Daneben wurden auch Themen wie das Wahlrecht für Migranten, die Wohnungsfrage, der Zugang zu sozialen Rechten und der Kampf gegen Diskriminierung von Teilnehmern und Zuschauern angesprochen. Die Politiker trugen insbesondere durch ihre Reden, die sich auf ihre Fachgebiete konzentrierten, zum Gespräch bei.

In den Reden wurde insbesondere auf die Wohnkrise in Ulm aufmerksam gemacht, und die Einschränkungen, denen Migranten bei der demokratischen Vertretung begegnen, wurden scharf kritisiert. Die Zunahme des Militarismus, die Normalisierung rechter Politik und der Rückgang des Sozialstaates gehörten zu den markanten Schwerpunkten des Panels.

Das Gespräch wurde nach der Veranstaltung fortgesetzt.

Nach der auf großes Interesse stoßenden und über zwei Stunden dauernden Veranstaltung blieben die Teilnehmer im Verein. In der nach dem offiziellen Teil beginnenden herzlichen Atmosphäre wurden Einzelgespräche und Gedankenaustausche mit den Migrantenpolitikern über die in den Reden angesprochenen Themen geführt.

Das Tohum Kulturzentrum kündigte an, ähnliche Gespräche und Podiumsdiskussionen zu verschiedenen Themen fortzusetzen. Die Organisation, die darauf abzielt, ein partizipatives und kollektives Diskussionsumfeld zu schaffen, möchte die Stimme der Migrantengemeinschaft im öffentlichen Raum sichtbarer machen

29 September 2025 0 Kommentare
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Impressum

Berivan Aymaz konnte nicht zur Kölner Oberbürgermeisterin gewählt werden

von Fremdeninfo 29 September 2025
von Fremdeninfo

 

 Von:Cumali Yağmur
Im Bundesland Nordrhein-Westfalen (Deutschland) fand die zweite Runde der Kommunalwahlen statt. Die kurdischstämmige Berivan Aymaz aus der Türkei konnte nicht zur Oberbürgermeisterin von Köln gewählt werden. Torsten Burmester von der Sozialdemokratischen Partei (SPD) gewann die Wahl zum Kölner Oberbürgermeister mit 53,1 Prozent der Stimmen.

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) fand am Sonntag, den 28. September, die Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die bei den Kommunalwahlen am 14. September nicht 50 Prozent der Stimmen erreicht hatten. Nach dem Ende der Wahlen um 18.00 Uhr begann die Auszählung der Stimmen. Bei der Wahl richteten sich die Augen auf die kurdischstämmige Kandidatin Berivan Aymaz aus der Türkei, die sich um das Amt der Oberbürgermeisterin in Köln, der größten Stadt des Landes, bewarb.

Aymaz war jedoch in der zweiten Runde gegen ihren Rivalen Torsten Burmester von der Sozialdemokratischen Partei (SPD) nicht erfolgreich und verlor die Wahl. Aymaz erhielt 46,3 Prozent der Stimmen.

In der ersten Wahlrunde, die vor zwei Wochen stattfand, hatte Aymaz die Wahl mit 28,12 Prozent der Stimmen als Erste abgeschlossen. Burmester hatte in der ersten Runde nur 21,33 Prozent der Stimmen erhalten. Die Unterstützung der Christlich Demokratischen Union (CDU) und der Alternative für Deutschland (AfD) für die Sozialdemokratische Partei in der zweiten Runde war jedoch ausschlaggebend für Burmesters Stimmenzuwachs und seinen Sieg.

Es ist bekannt, dass konservative deutsche Kreise keine Stimmen für Kandidaten mit Migrationshintergrund abgeben. Obwohl Aymaz nicht mit den Stimmen aller progressiven Kreise gewinnen konnte, erhielt sie einen hohen Stimmenanteil von 46,3 Prozent.

Politiker mit Migrationshintergrund sollten sich nicht entmutigen lassen, an dieser aktiven Politik teilnehmen und sich um ihre Probleme kümmern. Auch wenn sie heute keine hohe Position erreichen, werden sie morgen höhere Positionen erreichen. Man sollte den Kampf niemals aufgeben, denn bei Wahlen gibt es sowohl Siege als auch Niederlagen. Aufgrund der Funktionsweise der Demokratie kann man bei Wahlen erfolgreich oder erfolglos sein, man sollte den Mut nicht verlieren.

29 September 2025 0 Kommentare
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Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

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