• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Flüchtlinge

Hessen fragt nach wegen Leistungskürzungen für Asylbewerber

von Fremdeninfo 14 Februar 2025
von Fremdeninfo 14 Februar 2025
mkjiuz.png
390

Hessen fragt nach wegen Leistungskürzungen für Asylbewerber

Artikel von Augsburger Allgemeine

                           

Hessen fragt nach wegen Leistungskürzungen für Asylbewerber

                                                             Artikel von Augsburger Allgemeine

                                                           

Der Chef der hessischen Staatskanzlei, Benedikt Kuhn (CDU), hat bei der Flüchtlingspolitik Fragen ans Kanzleramt. (Archivbild) © Helmut Fricke/dpa

Hessen fragt nach wegen Leistungskürzungen für Asylbewerber

Migration ist in aller Munde. Kurz vor der Bundestagswahl hakt Hessen im Kanzleramt wegen einer Gesetzesänderung nach.

Hessen dringt auf die Kürzung von Leistungen für bestimmte Asylbewerber. Der Chef der Wiesbadener Staatskanzlei, Benedikt Kuhn (CDU), bezieht sich hierbei in einem Brief an Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt (SPD) auf eine Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes im Herbst 2024.

Demnach hätten «vollziehbar ausreisepflichtige Leistungsberechtigte», deren Asylanträge das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) als unzulässig abgelehnt habe und für die eine rechtlich und tatsächlich mögliche Abschiebung angeordnet worden sei, keinen Anspruch auf Leistungen mehr. «Das gilt auch, wenn die Entscheidung noch nicht unanfechtbar ist», heißt es in dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Fehlende Weisung?

Voraussetzung sei, dass das Bamf mit seinen Entscheidungen die jeweiligen Flüchtlinge zugleich über die Ausreise binnen zwei Wochen mit Kostenübernahme und die Folgen des Leistungsausschlusses für sie informiere.

Der Wiesbadener Staatskanzleichef Kuhn kritisierte kurz vor der Bundestagswahl, nach seinen Informationen «trifft das Bamf derzeit solche Entscheidung allerdings leider nicht», da es an einer entsprechenden Weisung des Bundesinnenministeriums fehle.

Bamf: Unter bestimmten Voraussetzungen Leistungsausschluss

Doch diese sei gar nicht nötig: «Das Bamf ist gehalten, bestehendes Recht anzuwenden», erklärte Kuhn. Dazu zählten auch Gesetzesänderungen. Deren Anwendung würde in diesem Fall zu finanziellen Entlastungen führen und zudem ein Signal zur Begrenzung der irregulären Migration in bestimmten Fällen setzen.

Das Bamf teilte der dpa mit, dass es bestimmten Asylbewerbern sehr wohl in sogenannten Dublin-Bescheiden den Ausschluss von Leistungen mitteile. Diese Schreiben enthielten auch einen Hinweis «auf die Möglichkeit der freiwilligen Ausreise» in die zuständigen EU-Mitgliedstaaten, in denen die Betroffenen während ihres Asylverfahrens leistungsberechtigt seien. Ausnahmen hiervon bilden laut Bamf derzeit Italien und Griechenland als zuständige Mitgliedsstaaten. «Damit ist der Leistungsausschluss eröffnet. Diesen stellen die für die Sozialleistungen zuständigen örtlichen Behörden fest. Das können Sozial- wie auch Ausländerbehörden sein», ergänzte die Nürnberger Behörde.

er Chef der hessischen Staatskanzlei, Benedikt Kuhn (CDU), hat bei der Flüchtlingspolitik Fragen ans Kanzleramt. (Archivbild) © Helmut Fricke/dpa

Hessen fragt nach wegen Leistungskürzungen für Asylbewerber

Migration ist in aller Munde. Kurz vor der Bundestagswahl hakt Hessen im Kanzleramt wegen einer Gesetzesänderung nach.

Hessen dringt auf die Kürzung von Leistungen für bestimmte Asylbewerber. Der Chef der Wiesbadener Staatskanzlei, Benedikt Kuhn (CDU), bezieht sich hierbei in einem Brief an Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt (SPD) auf eine Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes im Herbst 2024.

Demnach hätten «vollziehbar ausreisepflichtige Leistungsberechtigte», deren Asylanträge das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) als unzulässig abgelehnt habe und für die eine rechtlich und tatsächlich mögliche Abschiebung angeordnet worden sei, keinen Anspruch auf Leistungen mehr. «Das gilt auch, wenn die Entscheidung noch nicht unanfechtbar ist», heißt es in dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Fehlende Weisung?

Voraussetzung sei, dass das Bamf mit seinen Entscheidungen die jeweiligen Flüchtlinge zugleich über die Ausreise binnen zwei Wochen mit Kostenübernahme und die Folgen des Leistungsausschlusses für sie informiere.

Der Wiesbadener Staatskanzleichef Kuhn kritisierte kurz vor der Bundestagswahl, nach seinen Informationen «trifft das Bamf derzeit solche Entscheidung allerdings leider nicht», da es an einer entsprechenden Weisung des Bundesinnenministeriums fehle.

Bamf: Unter bestimmten Voraussetzungen Leistungsausschluss

Doch diese sei gar nicht nötig: «Das Bamf ist gehalten, bestehendes Recht anzuwenden», erklärte Kuhn. Dazu zählten auch Gesetzesänderungen. Deren Anwendung würde in diesem Fall zu finanziellen Entlastungen führen und zudem ein Signal zur Begrenzung der irregulären Migration in bestimmten Fällen setzen.

Das Bamf teilte der dpa mit, dass es bestimmten Asylbewerbern sehr wohl in sogenannten Dublin-Bescheiden den Ausschluss von Leistungen mitteile. Diese Schreiben enthielten auch einen Hinweis «auf die Möglichkeit der freiwilligen Ausreise» in die zuständigen EU-Mitgliedstaaten, in denen die Betroffenen während ihres Asylverfahrens leistungsberechtigt seien. Ausnahmen hiervon bilden laut Bamf derzeit Italien und Griechenland als zuständige Mitgliedsstaaten. «Damit ist der Leistungsausschluss eröffnet. Diesen stellen die für die Sozialleistungen zuständigen örtlichen Behörden fest. Das können Sozial- wie auch Ausländerbehörden sein», ergänzte die Nürnberger Behörde.

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Mit Auto in Demo gerast: Das weiß man über Farhad N.
nächster Beitrag
Solidaritätsdemo für Opfer: Empörung über Hetze gegen Migranten

Ähnliche Beiträge

Die Zahl der Asylanträge in Europa sink

4 Oktober 2026

CDU-Innenminister will Grundrecht auf Asyl streichen – und noch härter abschieben

26 September 2026

Bundesregierung will Syrern offenbar Schutzstatus auf breiter Front entziehen

21 September 2026

Schutzquote bei Asylverfahren: Anteil der Schutzsuchenden in Deutschland steigt

13 September 2026

Migranten in Ceuta: Spanien will 500 minderjährige Ceuta-Flüchtlinge aufnehmen

20 August 2026

22.500 Migranten auf deutschen Schiffen: Rom fordert Geld von Berlin

19 August 2026

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Ein Symbol des Kampfes und der korrekten Berichterstattung: Fremdeninfo

    4 Oktober 2026
  • Islamischer Philosoph: Der Islam muss mit Kritik auskommen

    4 Oktober 2026
  • Die Zahl der Asylanträge in Europa sink

    4 Oktober 2026
  • Protest gegen Polizeieinsatz bei kurdischer Gedenkveranstaltung in Hannover

    3 Oktober 2026
  • Hıdır Eren Çeliks einhundert Artikel sind in „Palavra Meydanı“ versammelt

    3 Oktober 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Protest gegen Polizeieinsatz bei kurdischer Gedenkveranstaltung in Hannover

3 Oktober 2026

Neueste Artikel

Islamischer Philosoph: Der Islam muss mit Kritik auskommen
4 Oktober 2026
Die Zahl der Asylanträge in Europa sink
4 Oktober 2026
Protest gegen Polizeieinsatz bei kurdischer Gedenkveranstaltung in Hannover
3 Oktober 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung