„Es lebe der 8. März, der Internationale Frauentag!“

von Fremdeninfo

 

Brillante Luigi

Wir als ELF (Europa Liste Frankfurt) bringen die Herausforderungen, mit denen Migrantinnen in Frankfurt konfrontiert sind, kontinuierlich auf die parlamentarische Agenda. Die gesellschaftliche Stellung von Migrantinnen sowie das Thema häusliche Gewalt werden von den weiblichen Kandidatinnen unserer Liste entschlossen thematisiert, und es werden konkrete Lösungsvorschläge für diese Probleme unterbreitet.

In Europa und Deutschland geborene Migrantinnen orientieren sich – auch wenn ihre familiären Strukturen kulturell migrantisch geprägt sind – aufgrund ihres Lebens in der deutschen Gesellschaft stärker an den dortigen Wertvorstellungen. Andererseits ist die Position muslimischer Frauen mit Kopftuch in der deutschen Gesellschaft noch immer nicht vollständig akzeptiert; sie stoßen in bestimmten Berufsfeldern weiterhin auf Beschäftigungshindernisse. Dieses Thema wird zweifellos noch viele Diskussionen nach sich ziehen, und es scheint eine geraume Zeit in Anspruch zu nehmen, die konservativen und reaktionären Kräfte in der Gesellschaft zu überzeugen.

In dieser Hinsicht muss eine umfassende Debatte geführt werden. Es darf nicht vergessen werden, dass die Übernahme richtiger Herangehensweisen durch die deutsche Gesellschaft von entscheidender Bedeutung ist. Es muss ein beharrlicher Kampf geführt werden, damit sich die Gleichstellung von Frau und Mann in den Köpfen verankert und sich dies konsequent in Verhalten, Kleidungsstil und Lebensweise widerspiegelt. Ohne Kompromisse werden wir unseren Einsatz für die Rechte von Migrantinnen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Parlaments in ganz Frankfurt fortsetzen.

Eines der größten Hindernisse, mit denen Migrantinnen in der europäischen und deutschen Gesellschaft konfrontiert sind, ist die Diskriminierung aufgrund von Ausgrenzung, Alltagsrassismus und nationalistischem Chauvinismus. Zudem sind Frauen im Alltag sexistischen Praktiken ausgesetzt. Die Wahrnehmung als „exotische“ Figur, Objektivierung und verbale Belästigung sind häufige Vorkommnisse. Migrantinnen sind aufgrund ihres Frauseins sowie ihres Status als Migrantinnen einem „doppelten Druck“ ausgesetzt und leiden überproportional unter frauenfeindlichen Vorurteilen in der Gesellschaft.

Die Diskriminierung bei der Arbeits- und Wohnungssuche gehört zu den brennendsten Realitäten des Alltags. Frauen mit Kopftuch erfahren dabei eine noch massivere Demütigung und Herabwürdigung. Diese gesellschaftlichen Vorurteile führen im Leben der betroffenen Frauen zu dauerhaften psychischen Schäden. Diskriminierung hinterlässt in den Zivilgesellschaften Europas und Deutschlands noch immer tiefe Spuren. Daher sind wir davon überzeugt, dass in allen Teilen der Gesellschaft ein entschlossener Kampf geführt werden muss.

Wir als ELF haben uns in der Stadt Frankfurt entschlossen gegen Nationalismus und Rassismus gegenüber Migrantinnen eingesetzt; Sie können sicher sein, dass wir diesen Weg mit derselben Entschlossenheit weitergehen werden.

Wir laden alle wahlberechtigten Migrantinnen ein, bei den Kommunalwahlen am Sonntag, den 15. März 2026, an die Urnen zu gehen und ihre Stimme der ELF zu geben.

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