Von: Mehmet Tanlı
Nur noch wenige Tage vor dem Kulturfestival unter dem Motto „Einheit und Solidarität“, das am Samstag im Kölner Tanzbrunnen – einem der bekanntesten Veranstaltungsorte direkt am Rhein – stattfinden wird, sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Veranstaltet wird das Festival alle zwei Jahre von der Föderation Demokratischer Arbeitervereine (DİDF), einer der aktivsten und bekanntesten Migrantenselbstorganisationen in Deutschland.
Alev Bahadır, die Bundesvorsitzende der DİDF, erklärte gegenüber der Öffentlichkeit und der Presse: „Im Programm unseres Festivals werden Kontrast, Kai Degenhardt, Junge Arbeiter, Mustafa Özarslan, Agirê Jiyan, Gaye Su Akyol und die bekannte Gruppe Moğollar auftreten.“
Neben einem reichen Musikprogramm werden auch Vertreter aus den Bereichen Kultur, Politik, Gewerkschaften und Literatur am Festival teilnehmen. Zu den Gästen zählen unter anderem Özlem Alev Demirel (Mitglied des Europäischen Parlaments, Die Linke), Seyit Aslan (Vorsitzender der EMEP), Can Dündar (Journalist und Autor), Fehim Taştekin (Journalist und Autor) sowie Gamze Kubaşık (Autorin und Tochter von Mehmet Kubaşık, der vom NSU ermordet wurde).
Teilnehmer aus ganz Deutschland und den Nachbarländern erwartet
Alev Bahadır fügte hinzu: „Unser Festival findet alle zwei Jahre im Kölner Tanzbrunnen statt. Nachdem im Jahr 2024 rund 8.000 Menschen teilgenommen haben, erwarten wir auch in diesem Jahr eine ähnliche Resonanz aus ganz Deutschland und den Nachbarländern. Wir freuen uns darauf, die Bevölkerung sowie Sie, die Vertreter der Presse, bei unserem Festival begrüßen zu dürfen.“
Das Festival für Einheit und Solidarität wird seit 2015 im Kölner Tanzbrunnen veranstaltet und richtet sich gegen Aufrüstung, Kriege, den Rechtsruck und den Abbau von Sozialrechten. In diesem Jahr findet das Festival am Samstag, den 13. Juni, zwischen 14:00 und 22:00 Uhr statt. Eintrittskarten sind entweder über die DİDF-Ortsvereine oder über Eventim erhältlich. Zudem werden aus vielen Städten Busse zu sehr günstigen Preisen nach Köln eingesetzt.