• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Allgemein

Antidiskriminierungsbeauftragte hält die geplante Reform des Gleichbehandlungsgesetzes für unzureichend

von Cumali Yağmur 12 Juni 2026
von Cumali Yağmur 12 Juni 2026
219

Berlin. Quellenangabe: HAZ vom 12.06.2026,

Eine Mehrheit der Deutschen wünscht sich einen stärkeren Schutz gegen Diskriminierung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage. Das Berliner Meinungsforschungsinstitut befragte 3500 Menschen zwischen dem 12. Februar und dem 16. März.

85 Prozent der Befragten wünschen sich demnach eine Verbesserung des rechtlichen Schutzes vor Diskriminierung. 88 Prozent stimmten der Aussage zu, dass es flächendeckend Beratungsstellen für von Diskriminierung Betroffene geben sollte. Und 82 Prozent sprachen sich für längere Fristen aus, um gegen erfahrene Benachteiligung vorgehen zu können. Für die Einführung eines Verbandsklagerechts votierten ebenfalls 82 Prozent. Bei der Verbandsklage erhalten Vereine oder Verbände die Möglichkeit, nicht die Verletzung eigener Rechte vor Gericht geltend zu machen, sondern die Verletzung von Rechten der Allgemeinheit. Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Ferda Ataman, sagte: „Nirgendwo sind Menschen bei Diskriminierung so sehr auf sich allein gestellt, wie in Deutschland.“ Sie fügte hinzu: „Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz wird in diesem Sommer 20 Jahre alt. Es ist höchste Zeit für eine grundlegende Reform, die noch dazu den Rückhalt der Mehrheit der Bevölkerung findet.“

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und die geplante Reform findet Ataman „zu schwach“. So seien insbesondere die Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung für Betroffene in Deutschland im europäischen Vergleich unterentwickelt. „Weder können in Deutschland Verbände oder Antidiskriminierungsstellen klagen, noch Betroffene vor Gericht unterstützen. Auch andere Möglichkeiten der Unterstützung fehlen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, wie Auskunftsansprüche und vorgerichtliche Entscheidungen.“

Die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, über die der Bundestag am Donnerstag in erster Lesung beraten hat, soll von Diskriminierung Betroffenen länger Zeit geben, ihre Ansprüche geltend zu machen. Die Frist soll von zwei Monaten auf vier Monate verlängert werden. Auch soll der Schutz vor sexueller Belästigung ausgeweitet werden. Er soll künftig nicht nur auf den Arbeitsplatz beschränkt sein, sondern auch im Fitnessstudio und in der Fahrschule gelten. Ataman sprach sich für eine Verlängerung der Frist auf mindestens zwölf Monate aus und plädierte ferner dafür, „Staatsangehörigkeit“ und „sozialer Status“ als weitere Diskriminierungsmerkmale in das Gesetz aufzunehmen. Auch der Gesundheitsbereich und Diskriminierungen durch Künstliche Intelligenz blieben „antidiskriminierungsrechtliche Grauzonen“. Und schließlich könne sich nicht auf das Gesetz berufen, wer Diskriminierungen durch staatliche Stellen erlebe.

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Cumali Yağmur

vorheriger Beitrag
Wer zahlt den Preis für die Sparpläne der Bundesregierung?
nächster Beitrag
Allein der Aufenthaltsstatus darf Familien nicht verdächtig machen!

Ähnliche Beiträge

Die Berliner Wahl: Der Erfolg der Linkspartei lässt sich nicht auf eine einzelne...

23 September 2026

DEM Parti trifft sich mit Alevi-Organisationen: „Die DEM Parti wird keinen Prozess gutheißen,...

23 September 2026

BKMO nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin: Bund und Länder müssen jetzt...

22 September 2026

Wahl in Berlin: Grüne fordern klare Distanzierung der Linken von Wahlparty-Gäste

22 September 2026

Nach Remmo-Chat: Linken-Abgeordneter kündigt Pause an

22 September 2026

Deutschlands politisches und wirtschaftliches Dilemma

21 September 2026

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Die Berliner Wahl: Der Erfolg der Linkspartei lässt sich nicht auf eine einzelne Person zurückführen

    23 September 2026
  • DEM Parti trifft sich mit Alevi-Organisationen: „Die DEM Parti wird keinen Prozess gutheißen, in dem die Aleviten nicht vertreten sind“

    23 September 2026
  • DEM Parti trifft sich mit Alevi-Organisationen: „Die DEM Parti wird keinen Prozess gutheißen, in dem die Aleviten nicht vertreten sind“

    23 September 2026
  • BKMO nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin: Bund und Länder müssen jetzt Schutz, Beratung und Teilhabe für Menschen mit Migrationsgeschichte absichern

    22 September 2026
  • Berliner Linke: Linke weist Antisemitismusvorwürfe von Israels Botschafter zurück

    22 September 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

22 Juli 2025

Neueste Artikel

DEM Parti trifft sich mit Alevi-Organisationen: „Die DEM Parti wird keinen Prozess gutheißen, in dem die Aleviten nicht vertreten sind“
23 September 2026
DEM Parti trifft sich mit Alevi-Organisationen: „Die DEM Parti wird keinen Prozess gutheißen, in dem die Aleviten nicht vertreten sind“
23 September 2026
BKMO nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin: Bund und Länder müssen jetzt Schutz, Beratung und Teilhabe für Menschen mit Migrationsgeschichte absichern
22 September 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung