ALEVITISCHE INSTITUTIONEN MÜSSEN UMGEHEND EINE GEMEINSAME RECHTSABTEILUNG GRÜNDEN

von Fremdeninfo

            Von: Turgut Öker

In den letzten Wochen versucht eine dunkle Hand, die alevitische Gemeinschaft ohne jeden konkreten Anlass durch haltlose Behauptungen und Verleumdungen ins Zentrum der Agenda zu rücken.

Erst Altan Tan, dann Kemal Öztürk haben das in ihnen angestaute „Yezit-Gift“ ausgespien. Sie haben die Aleviten auf niederträchtige Weise beleidigt und sie zur Zielscheibe gemacht.

Basierend auf meinen Erfahrungen aus einem halben Jahrhundert politischem und gesellschaftlichem Kampf kann ich dies deutlich sagen:

Jedes Mal, wenn wir gegen unseren Willen in Agenden hineingezogen wurden, die von anderen vorbereitet wurden, waren wir die Verlierer. Lassen wir uns nicht noch einmal auf dasselbe Spiel ein. Überlassen wir es nicht anderen, unsere Agenda zu bestimmen. Was auch immer wir tun, wir sollten es selbst entscheiden, selbst planen und selbst umsetzen.

Andererseits wiederholen wir seit Jahren dieselbe Methode angesichts der Angriffe auf Aleviten. Wir veröffentlichen Erklärungen. Wir verurteilen. Wir zeigen Reaktion. Nach ein paar Tagen ist das Thema erledigt.

Das darf so nicht weitergehen.

Gegen jeden, der Aleviten beleidigt, herabwürdigt, bedroht oder zur Zielscheibe macht, muss Klage erhoben werden.

Wir wissen, dass die Justiz nicht unparteiisch ist. Dennoch dürfen wir das Feld des Rechts nicht unbeachtet lassen. Jede Beleidigung muss aktenkundig gemacht werden. Gegen jeden Angriff muss Strafanzeige erstattet werden. Bei Bedarf sollten sowohl persönliche als auch institutionelle Klagen eingereicht werden.

Zu diesem Zweck müssen die alevitischen Institutionen umgehend eine gemeinsame Rechtsabteilung gründen.

Diese Einheit sollte Beleidigungen, Anfeindungen sowie rassistische und diskriminierende Äußerungen gegenüber Aleviten täglich verfolgen. Sie sollte Beweise sammeln, Dossiers erstellen, Klagen einreichen und diese bis zum Ende konsequent verfolgen.

Es darf nicht so einfach sein, Aleviten zu beleidigen, herabzuwürdigen und zur Zielscheibe zu machen.

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