• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Politik

Ein neues Einwanderungsgesetz

von Fremdeninfo 28 Juni 2017
von Fremdeninfo 28 Juni 2017
194

Ein neues Einwanderungsgesetz

Detuschland ist schon längst ein Einwanderungsland geworden. Durch die Liberalisierung der Wirtschaft ist die Welt kleiner geworden. Naturkatastrophen und Kriege in anderen Ländern haben zu extrem hohen Flüchtlingswellen geführt. Ein Großteil von Flüchtlingen hat in Deutschland Zuflucht gefunden oder sucht immer noch Zuflucht.

Der demografische Wandel in Deutschland zeigt seit Jahren, dass die deutsche Gesellschaft immer älter wird. Diese Entwicklung zeigt sich aber auch in vielen anderen europäischen Ländern. Daher ist dringend in Deutschland und in Europa ein neues Einwanderungsgesetz dringend notwendig.

Ein solches Gesetz muss sowohl die deutsche Bevölkerung als auch die EinwandererInnen als Bürger dieses Staates anerkennen. Der Nationalstaats-gedanke sollte durch ein solches Gesetz geändert bzw. aufgehoben werden. Die Einwanderungsgesetze in Kanada und in den USA könnten dabei auch als Modell dienen. Eine Untersuchung dieser Gesetze dort ist sicherlich sachdienlich.

Die Grünen haben in ihrem neuen Bundestagswahlprogramm aufgenommen, dass sie für die Schaffung eines neuen Einwanderungsgesetzes sind. Andere politische Parteien sollten dieses Thema nicht ignorieren und sollten nachziehen. Die etabilierten Parteien sollten bei diesem Thema zusammenarbeiten. Die AfD z. B. will sogar die wenigen Rechte, die den EinwandererInnen in mehr als 60 Jahren Einwanderungszeit in Deutschland in mühevoller Arbeit errungen worden sind, wieder wegnehmen. Das kann und darf nicht passieren. Aus diesen Gründen muss eine allgemeine demokratische Mehrheit das Gesetz auf den Weg bringen. Das ist dringend nötig, damit Diskriminierungen, Antisemitsmus, Fremden-feindlichkeit, Ungleichbehandlung und Benachteiligung zum Nachteil von MigrantenInnen, Andersdenkenden, Andersgläubigen ein Ende finden,

Eines der Ziele in einem solchen neuen Einwanderungsgesetz sollte sein, dass die Eingewanderten in der BRD als Teil der hiesigen Gesellschaft akzeptiert werden, dass sie vollwertige Staatsbürger nicht nur mit Pflichten, sondern auch mit Rechten sein können und dürfen. Die Rechte die Eingewanderte erringen können, sollten nach kürzeren Wartezeiten und unter leichteren Bedingungen möglich sein. Besondere Anstrengungen zur gesellschaftlichen, schulischen, beruflichen, sozialen und/oder wirtschaftlichen Integration seitens der Einggewanderten sollten zu früheren Zeitpunkten zur Erlangung der Staatsbürgerrechte führen. D. h., Erleichterungen sollten nicht nur für junge Menschen gelten, die durch die Wirtschaft angeworben werden bzw. die von anderen internationalen Firmen oder dergleichen abgeworben werden. Es gibt viele Berufszweige, in denen nicht das Kapital die Weichen stellt oder stellen kann wie z. B. in medizinischen, pflegerischen, naturwissenschaftlichen und ökologischen Berufen. Dem Gesetz muss zu entnehmen sein, dass die MigrantInnen hier ihren Lebensmittelpunkt aufbauen können, dass sie hier willkommen und dass sie hier ein Teil dieser Gesellschaft sind.

Die neuen Gesetze sollten nicht nur eine einseitige Anpassung von den EinwandererInnen fordern. Das Recht auf die unterschiedliche Kulturen und auf eine allgemeingültige universale Denkweise sollte in dem Gesetz ebenfalls verankert sein. Wichtig ist auch, dass nicht unterschieden werden sollte zwischen EinwandererInnen aus EU-Staaten und solchen aus Nicht-EU-Staaten. D. h., es sollte nicht EinwandererInnen erster und zweiter Klasse geben.

Deutschland ist seit mindestens 60 Jahren ein Einwanderungsland. Es ist jetzt höchste Zeit, die dafür erforderlichen gesetzlichen Grundlagen zu schaffen.

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Türkei sammelt Informationen über Bundestagsabgeordne
nächster Beitrag
Gerechtigkeitsmarsch“ gegen Recep Tayyip Erdogan

Ähnliche Beiträge

Interview mit Mizgin Çiftçi, Kandidat für das Amt des Regionpräsidenten (Die Linke)

16 September 2026

Protest in Hannover: Rund 2.000 Menschen demonstrieren vor dem Neuen Rathaus gegen die...

9 September 2026

Vier Verfahren gleichzeitig: İmamoğlus Zwischenbilanz im August

21 August 2026

Journalismus ist kein Verbrechen: Der vielschichtige Druck auf die Presse in der Türkei

19 August 2026

Akte in der Warteschleife, gespaltene Partei: Von der CHP-Klage zur Yeni Parti

17 August 2026

Ekrem İmamoğlus letzte Erklärung

15 August 2026

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Deutschlands politisches und wirtschaftliches Dilemma

    21 September 2026
  • Internationale Presseschau zum CDU-Desaster: „Merz stolpert weiter. Aber wie lange noch?“

    21 September 2026
  • Das Bild ist nun klar: Erdoğan als Präsident, Öcalan als Berater?

    21 September 2026
  • Bundesregierung will Syrern offenbar Schutzstatus auf breiter Front entziehen

    21 September 2026
  • Gemeinsame Forderung in vielen Städten: Kurdisch soll Unterrichtssprache werden

    21 September 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Spät gelesene Werke

19 September 2026

Neueste Artikel

Internationale Presseschau zum CDU-Desaster: „Merz stolpert weiter. Aber wie lange noch?“
21 September 2026
Das Bild ist nun klar: Erdoğan als Präsident, Öcalan als Berater?
21 September 2026
Bundesregierung will Syrern offenbar Schutzstatus auf breiter Front entziehen
21 September 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung