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Vom Folter zur Verfolgung: Die unauslöschlichen Spuren des 12. September 1980

von Fremdeninfo 12 September 2026
von Fremdeninfo 12 September 2026
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Von: Turgut Öker

Der 12. September 1980 ist der Tag, an dem die faschistische Junta in der Türkei an die Macht kam.

Einen bedeutenden Teil meiner Erinnerungen an den 12. September machen meine Freunde aus, die wegen der Verfolgung und Folter, die sie in der Türkei erlitten haben, nach Europa fliehen mussten. Ich habe die Geschehnisse in Mamak, Metris, im Gefängnis von Diyarbakır sowie während des Polizeigewahrsams direkt von den Betroffenen gehört. Auf den Körpern einiger von ihnen waren die Spuren der Folter noch immer zu sehen. Als sie nach Europa kamen, sahen sie sich mit neuen Problemen wie medizinischer Behandlung, Asyl, Sprache, Wohnort und Arbeit konfrontiert. Ich stand ihnen bei ihren Versuchen zur Seite, wieder Fuß im Leben zu fassen.

Einen großen Teil meiner Jahre habe ich auch mit Solidaritätsarbeit verbracht, um die europäischen Öffentlichkeit über die Geschehnisse in den türkischen Gefängnissen, die Folter und die Repressionen zu informieren.

Am 12. September wurden zehntausende Menschen festgenommen, verhaftet und gefoltert. Hinrichtungskammern wurden errichtet. Der 17-jährige Erdal Eren wurde zum Tode verurteilt, indem man sein Alter offiziell heraufsetzte. Tausende Menschen wurden gezwungen, ihr Land zu verlassen.

Seitdem sind 46 Jahre vergangen. Die Putschisten sind weg, aber die Spuren des von ihnen errichteten Systems sind geblieben. Das Fundament vieler Übel, die wir heute erleben, wurde in jenen Jahren gelegt. Ich glaube nicht, dass eine echte Demokratisierung der Türkei möglich ist, ohne dieses vom 12. September hinterlassene System und diese Gesinnung aufzuarbeiten.on

Der 12. September 1980 ist der Tag, an dem die faschistische Junta in der Türkei an die Macht kam.

Einen bedeutenden Teil meiner Erinnerungen an den 12. September machen meine Freunde aus, die wegen der Verfolgung und Folter, die sie in der Türkei erlitten haben, nach Europa fliehen mussten. Ich habe die Geschehnisse in Mamak, Metris, im Gefängnis von Diyarbakır sowie während des Polizeigewahrsams direkt von den Betroffenen gehört. Auf den Körpern einiger von ihnen waren die Spuren der Folter noch immer zu sehen. Als sie nach Europa kamen, sahen sie sich mit neuen Problemen wie medizinischer Behandlung, Asyl, Sprache, Wohnort und Arbeit konfrontiert. Ich stand ihnen bei ihren Versuchen zur Seite, wieder Fuß im Leben zu fassen.

Einen großen Teil meiner Jahre habe ich auch mit Solidaritätsarbeit verbracht, um die europäischen Öffentlichkeit über die Geschehnisse in den türkischen Gefängnissen, die Folter und die Repressionen zu informieren.

Am 12. September wurden zehntausende Menschen festgenommen, verhaftet und gefoltert. Hinrichtungskammern wurden errichtet. Der 17-jährige Erdal Eren wurde zum Tode verurteilt, indem man sein Alter offiziell heraufsetzte. Tausende Menschen wurden gezwungen, ihr Land zu verlassen.

Seitdem sind 46 Jahre vergangen. Die Putschisten sind weg, aber die Spuren des von ihnen errichteten Systems sind geblieben. Das Fundament vieler Übel, die wir heute erleben, wurde in jenen Jahren gelegt. Ich glaube nicht, dass eine echte Demokratisierung der Türkei möglich ist, ohne dieses vom 12. September hinterlassene System und diese Gesinnung aufzuarbeiten.

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