• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Archive

Teil der Klimabewegung sei auf „antisemitischen Irrwegen“, sagt ein Grüner

von Fremdeninfo 20 Oktober 2023
von Fremdeninfo 20 Oktober 2023
283

Teil der Klimabewegung sei auf „antisemitischen Irrwegen“, sagt ein Grüner

Die Welt

Die Fridays-For-Future-Aktivistin Greta Thunberg hat einen Aufruf geteilt, in dem Israel „Genozid“ und „Staatsterror“ vorgeworfen wird. Scharfe Kritik kommt von den Grünen. Auch FFF Deutschland positionierte sich am Nachmittag – verurteilte Thunberg aber nicht direkt.

 

Teil der Klimabewegung sei auf „antisemitischen Irrwegen“, sagt ein Grüner © dpa/Lucy North

Immer wieder fallen Teile der globalen Klimabewegung durch Antisemitismus auf. So hatte die von Greta Thunberg initiierte „Fridays For Future“ (FFF) bereits 2021 ein antisemitisches Posting geteilt – der deutsche Ableger distanzierte sich damals. Nun hat auch Thunberg selbst einen israelfeindlichen Aufruf auf Instagram geteilt. Bereits vor vier Tagen hatte die Gruppierung „palestinespeaks“ (zu deutsch: „Palästina Spricht“) zu einem „globalen Generalstreik in Solidarität mit Palästina“ aufgerufen, den Thunberg nun in ihrer Instagram-Story mit ihren knapp 15 Millionen Followern teilte.

Thunberg teilte zudem ein Foto von sich mit drei weiteren Aktivisten auf dem Netzwerk X und schrieb dazu: „Heute streiken wir in Solidarität mit Palästina und Gaza. Die Welt muss ihre Stimme erheben und einen sofortigen Waffenstillstand, Gerechtigkeit und Freiheit für die Palästinenser und alle betroffenen Zivilisten fordern.“ In den ersten Tagen nach dem Terrorangriff auf Israel hatte es in sozialen Medien Kritik an Thunberg gegeben, weil sie sich nicht zu den barbarischen Angriffen auf israelische Zivilisten positioniert hatte. Später löschte sie das Foto und teilte es mit einem neuen Beschnitt wieder, weil es Kritik an einem Stofftier auf dem Foto gab.

In dem Instagram-Aufruf heißt es, dass Druck auf den Westen ausgeübt werden solle, um dessen „rassistische Politik“ und den „Genozid in Gaza“ zu stoppen. Außerdem wird behauptet, Israel und der Westen würden „Staatsterror“ ausüben. Das Gegenteil ist wahr: Israel hat nach dem Terrorangriff der Hamas mit 1400 Toten das Recht zur Selbstverteidigung, in der Frage ist das Völkerrecht eindeutig. Dabei muss sich Israel aber an die Regeln und Grenzen halten, die das humanitäre Völkerrecht vorgibt.

Immer wieder fallen Teile der globalen Klimabewegung durch Antisemitismus auf. So hatte die von Greta Thunberg initiierte „Fridays For Future“ (FFF) bereits 2021 ein antisemitisches Posting geteilt – der deutsche Ableger distanzierte sich damals. Nun hat auch Thunberg selbst einen israelfeindlichen Aufruf auf Instagram geteilt. Bereits vor vier Tagen hatte die Gruppierung „palestinespeaks“ (zu deutsch: „Palästina Spricht“) zu einem „globalen Generalstreik in Solidarität mit Palästina“ aufgerufen, den Thunberg nun in ihrer Instagram-Story mit ihren knapp 15 Millionen Followern teilte.

Thunberg teilte zudem ein Foto von sich mit drei weiteren Aktivisten auf dem Netzwerk X und schrieb dazu: „Heute streiken wir in Solidarität mit Palästina und Gaza. Die Welt muss ihre Stimme erheben und einen sofortigen Waffenstillstand, Gerechtigkeit und Freiheit für die Palästinenser und alle betroffenen Zivilisten fordern.“ In den ersten Tagen nach dem Terrorangriff auf Israel hatte es in sozialen Medien Kritik an Thunberg gegeben, weil sie sich nicht zu den barbarischen Angriffen auf israelische Zivilisten positioniert hatte. Später löschte sie das Foto und teilte es mit einem neuen Beschnitt wieder, weil es Kritik an einem Stofftier auf dem Foto gab.

In dem Instagram-Aufruf heißt es, dass Druck auf den Westen ausgeübt werden solle, um dessen „rassistische Politik“ und den „Genozid in Gaza“ zu stoppen. Außerdem wird behauptet, Israel und der Westen würden „Staatsterror“ ausüben. Das Gegenteil ist wahr: Israel hat nach dem Terrorangriff der Hamas mit 1400 Toten das Recht zur Selbstverteidigung, in der Frage ist das Völkerrecht eindeutig. Dabei muss sich Israel aber an die Regeln und Grenzen halten, die das humanitäre Völkerrecht vorgibt.

FFF: Sind Klimabewegung, kein „Expertenrat zu Nahost“

Am Freitagnachmittag äußerte sich die deutsche Sektion von Fridays For Future. Zu Thunberg und denen von ihr geteilten Positionen konkret sagten die Klimaaktivisten nichts. Eine Sprechergruppe erklärte: „Wir sind solidarisch mit den Opfern der Gewalt der Hamas, verurteilen den Terror und hoffen, dass alle Geiseln gesund zurückkehren werden.“ FFF sei zudem „uneingeschränkt solidarisch mit Jüdinnen und Juden, die weltweit und auch hier antisemitische Gewalt erleben.“ Man sehe „auch das Leid der Zivilbevölkerung und insbesondere der Kinder in Gaza“, der „steigende anti-muslimische Rassismus“ in Deutschland erfülle die Gruppe mit großer Sorge.

„All das“, teilte die Aktivistengruppe mit, seien „keine Widersprüche. Unsere Herzen sind groß genug, all das gleichzeitig fühlen zu können.“ Zudem erinnerten die Aktivisten daran, dass „FFF Deutschland eine Klimabewegung ist, und kein Expertenrat zu Nahost“. Dennoch wolle man betonen: „Das Existenzrecht Israels ist nicht verhandelbar. Humanitäres Völkerrecht gilt für alle. Menschenrechte gelten für alle.“

Der Ulmer Bundestagsabgeordnete Marcel Emmerich kritisierte gegenüber WELT Thunberg deutlich: „Solche Solidaritätsaufrufe sind in Wirklichkeit Solidarität mit dem schrecklichen Terror der Hamas.“ Er sei sich sicher, dass „Fridays For Future Deutschland hier, wie schon in der Vergangenheit, klar Stellung beziehen und Haltung zeigen“ werde.

Teile der Klimabewegung befänden sich auf „gefährlichen antisemitischen und antiisraelischen Irrwegen“. Es bestehe dringender Aufklärungsbedarf darüber, wer Täter und wer Opfer ist. „Sowas schadet massiv dem Anliegen für mehr Klimagerechtigkeit“, so Emmerich. „Gerade in dieser Zeit ist es unabdingbar solidarisch an der Seite Israels zu stehen.“ Die Sicherheit Israels sei „nicht verhandelbar“ und der „Terror der Hamas auf das Schärfste zu verurteilen“.

Grüne beklagt, Jugendbewegung schaue einseitig auf Nahost

Auch die niederbayerische Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger kritisierte gegenüber WELT Thunberg deutlich: „Fridays For Future International bleibt bei seiner antisemitischen Linie.“

Es sei enttäuschend, wie einseitig „die globale Jugendbewegung auf die Situation in Israel und Gaza schaut“ und „wie sehr man es an Mitmenschlichkeit und Empathie vermissen“ lasse. Greta Thunberg habe im Kampf um den Klimaschutz viel erreicht. Mit ihrer aktuellen Positionierung beweise sie allerdings, dass das „Mitgefühl für Betroffene der Klimakrise“ offenbar nicht mit „Mitgefühl von barbarischen Vernichtungsaktionen“ betroffene Juden gelte: „Das ist beschämend.“ Auch Schönberger drückte ihre Hoffnung einer deutlichen Distanzierung durch „Fridays For Future“ Deutschland aus. Der deutsche Ableger sei bisher ein „weitestgehend gutes Beispiel dafür, wie der Kampf gegen Klimakrise und Antisemitismus vereint werden“ könne.

Der Accountbetreiber, dessen Aufruf Thunberg teilte, sitzt nach eigenen Angaben in Berlin und bezeichnet sich als „Politische, feministische, demokratische, anti-rassistische Bewegung in Deutschland für palästinensische Rechte“. Auf seinem Account postete dieser diverse israelfeindliche Inhalte, wie etwa den Aufruf „Free palestine from the river to the sea“ (zu deutsch: „Ein freies Palästina vom Fluss bis zum Meer“), der auch als Code für die Auslöschung des Staats Israel bekannt ist. Auch den in dieser Woche von linken Gruppierungen skandierten Ruf „Free palestine from Geman guilt“ findet sich auf dem Account.

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Israel: Greta Thunberg sorgt mit Gaza-Protestbild für Kontroverse
nächster Beitrag
Jetzt im Livestream: Sahra Wagenknecht stellt Bündnis für Parteigründung vor

Ähnliche Beiträge

Hinweise auf Anschläge zu Weihnachten: Türkei startet Großrazzia gegen IS

25 Dezember 2025

30 Jahre TGD: Ein Rückblick auf drei Jahrzehnte Engagement und der Blick nach...

4 Dezember 2025

Zahlreiche Organisationen  haben  in Hannover zu einer Demonstration aufgerufen

27 Oktober 2025

Merz stellt sich vehement hinter seine „Stadtbild“-Aussage – und sagt der AfD den...

20 Oktober 2025

Extremistenfest unterstützt? Kieler OB-Kandidat Samet Yilmaz verliert Posten beim Verfassungsschutz

15 Oktober 2025

Ist Deutschland ein Zuhause für alle, die hier leben?

13 Oktober 2025

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • 27. September 2026: Mitglieder äußern sich zur Polizeirazzia im kurdischen Verein

    29 September 2026
  • Linke zeigt deutschen Innenminister an

    29 September 2026
  • Wüst äußert sich nach ungewöhnlichem Treffen mit Erdogan – und dankt türkischen Migranten

    29 September 2026
  • Belit Onay gewinnt erneut die Oberbürgermeisterwahl in Hannover

    28 September 2026
  • Am 27. September 2026 führte die Polizei in Hannover eine Razzia im kurdischen Verein in der Kornstraße 17 durch.

    28 September 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Am 27. September 2026 führte die Polizei in Hannover eine Razzia im kurdischen Verein in der Kornstraße 17 durch.

28 September 2026

Neueste Artikel

Linke zeigt deutschen Innenminister an
29 September 2026
Wüst äußert sich nach ungewöhnlichem Treffen mit Erdogan – und dankt türkischen Migranten
29 September 2026
Belit Onay gewinnt erneut die Oberbürgermeisterwahl in Hannover
28 September 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung