SPD-Oberbürgermeisterkandidat Axel von der Ohe besuchte die Redaktion von Fremdeninfo

von Fremdeninfo

               Von Cumali Yagmur und Halit Yasar Demirbag

Axel von der Ohe, der SPD-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters von Hannover, besuchte heute die Redaktion der Webseite „www.fremdeninfo.de“. Während des Besuchs wurde die Situation von Menschen mit Migrationshintergrund ausführlich erörtert. Von der Ohe betonte, dass Hannover eine multikulturelle Stadt sei und diese Eigenschaft bewahrt werden müsse.

Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in Hannover liegt bei 42,2 %. Von der Ohe erklärte: „Sollte ich bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 gewählt werden, werde ich der Oberbürgermeister für alle Menschen sein, die in Hannover leben.“ Er kündigte an, neue Maßnahmen für Themen einzuleiten, die sowohl Migranten als auch Deutsche gleichermaßen betreffen, wie etwa Verkehr, Umwelt- und Klimaschutz, Sicherheit und Wohnungsnot.

Mit Blick auf die Schwierigkeiten, mit denen Migranten häufig bei der Wohnungs- und Arbeitssuche konfrontiert sind, sowie die Ausgrenzung im Alltag, betonte er, gezielte Maßnahmen ergreifen zu wollen. Von der Ohe sagte: „Ich werde darauf achten und sicherstellen, dass mehr Personal mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst eingestellt wird. Die Vor- und Nachteile des Systems der anonymisierten Bewerbung müssen wir hingegen detailliert prüfen.“

Im Rahmen seines Wahlkampfs habe er viele Migranten getroffen, die ihm von ihren alltäglichen Herausforderungen berichtet hätten. „Ich notiere mir diese Probleme regelmäßig; gemeinsam mit meinen Parteifreunden diskutieren wir darüber und entwickeln Lösungsvorschläge. Ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Probleme von Migrantenkindern in den Schulen auf Landesebene gelöst werden“, so von der Ohe. Er fügte hinzu, dass Migrantenkinder schneller Kitaplätze finden müssten und einkommensschwache Migrantenfamilien bei den Kitagebühren finanziell unterstützt werden sollten. Zudem betonte er: „Alle Kinder sollten ein kostenloses Mittagessen erhalten.“

Von der Ohe kritisierte rechtsextreme und reaktionäre Parteien wie die AfD, die das Zusammenleben mit Migranten ständig untergraben. Er betonte, dass man gemeinsam gegen diese Denkweise kämpfen werde: „Ich werde nicht zulassen, dass irgendjemand aufgrund seiner Religion, Nationalität oder Überzeugung herabgesetzt oder gedemütigt wird.“

Der Oberbürgermeisterkandidat erklärte zudem, dass in allen Bereichen des städtischen Lebens, insbesondere im Sport, neue Möglichkeiten für Migranten geschaffen und Maßnahmen zur Förderung ihrer Talente ergriffen werden sollen. Er wolle zudem Migrantinnen dabei helfen, die Schwierigkeiten im gesellschaftlichen Leben zu überwinden. Auch die Unterstützung der Aktivitäten von Migrantenvereinen sowie die Lösung ihrer Finanzierungsprobleme sagte er zu.

Er betonte, dass Medienvertretern eine wichtige Aufgabe dabei zukommt, Migranten über die Kommunalwahl zu informieren. Durch mediale Aufklärung solle die Wahlbeteiligung erhöht werden. Zudem ergänzte von der Ohe, dass man migrantischen Arbeitgebern und Gewerbetreibenden (insbesondere kleinen Betrieben in der Gastronomie) beratend zur Seite stehen werde, um deren Rentabilität zu steigern, ihren Beitrag zur Wirtschaft zu erhöhen und bürokratische Hürden abzubauen.

Innerhalb der SPD wolle er diese Themen diskutieren und seine Parteikollegen noch stärker dafür sensibilisieren. „Die SPD war von Anfang an die Partei, die am sensibelsten auf die Probleme von Migranten reagiert hat. In unserer Partei gibt es zahlreiche Politiker mit Migrationshintergrund. Wir werden diese Tradition fortsetzen und das friedliche Zusammenleben in Hannover verteidigen. Durch das, was wir voneinander lernen, müssen wir den Willen zum gemeinsamen Leben trotz aller Schwierigkeiten stärken“, sagte er.

Von der Ohe erinnerte daran, dass heute bereits die dritte und vierte Generation von Migrantenkindern in der deutschen Gesellschaft lebt und sie ein untrennbarer Teil davon sind. Es sei ein natürlicher Prozess, Menschen mit Migrationshintergrund in allen Lebensbereichen anzutreffen.

Abschließend appellierte von der Ohe an die Bürger von Hannover: „Ich bin sicher, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen und jede Herausforderung meistern werden. Wenn Sie mir bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 Ihre Stimme geben, werden wir nach meiner Wahl als Oberbürgermeister für alle gemeinsam arbeiten.“

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