• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Archive

Sozialleistungen: Rechnungshof rügt Bürgergeld-Plän

von Fremdeninfo 17 Oktober 2022
von Fremdeninfo 17 Oktober 2022
193

Sozialleistungen: Rechnungshof rügt Bürgergeld-Pläne

Mitnahme- und Missbrauchsmöglichkeiten“: Die Rechnungsprüfer kritisieren den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Bürgergeld, das Hartz IV ablösen soll.

 

 

 

 

Rechnungshof rügt Bürgergeld-Pläne

Der Bundesrechnungshof übt Kritik am Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum geplanten Bürgergeld, das zum Jahreswechsel das Hartz-IV-System ablösen soll. Einige Änderungen seien grundsätzlich begrüßenswert, heißt es in einem Bericht des Rechnungshofs an den Haushaltsausschuss des Bundestags, der der SZ vorliegt und über den zunächst das Handelsblatt berichtete. Einige Elemente könnten sich jedoch „als kontraproduktiv erweisen und zu vermeidbaren finanziellen Risiken für den Bundeshaushalt führen.“

Anstoß nehmen die Rechnungsprüfer insbesondere an den geplanten Grenzen, unterhalb derer das Vermögen von Bürgergeldbeziehern während einer Übergangszeit von zwei Jahren nicht angetastet werden soll. Jede leistungsberechtigte Person darf demnach 60 000 Euro besitzen, jede weitere Person im Haushalt 30 000 Euro. Auch das Wohneigentum soll nicht angetastet werden. „So könnte beispielsweise ein Ehepaar mit zwei Kindern trotz 150 000 Euro Spar- und Barvermögens, weiterem Vermögen, das der Altersvorsorge dient, zwei Kraftfahrzeugen und selbstgenutzten Wohneigentums (jeder Größe) Bürgergeld erhalten“, schreibt der Bundesrechnungshof. Das sei unverhältnismäßig. „Der Bundeshaushalt sollte nicht mit dem Leistungsbezug von Personen belastet werden, bei denen grundsätzlich von einer ausreichenden Eigenleistungsfähigkeit ausgegangen werden kann.“

Sanktionen könnten auch positive Auswirkungen haben

Die Übergangszeit von zwei Jahren, nach der Vermögen auch unterhalb der 60 000-Euro-Grenze angerechnet und die Angemessenheit der Wohnung überprüft wird, sei zu lang. Kritisch sieht der Bundesrechnungshof auch, dass Menschen, die Bürgergeld beantragen, keine detaillierten Angaben zu ihrem Vermögen machen müssen. Stattdessen müssen sie lediglich erklären, nicht mehr Geld als erlaubt zu besitzen. Dies eröffne „Mitnahme- und Missbrauchsmöglichkeiten“.

Viertens schließlich kritisiert der Bundesrechnungshof, dass es während der sogenannten „Vertrauenszeit“, den ersten sechs Monaten des Bürgergeldbezugs, keine Sanktionen gibt, wenn die Empfänger erstmalig Termine versäumen. Erst im Wiederholungsfall kann die Unterstützung um zehn Prozent gekürzt werden, auf diesen Kompromiss hatte sich die Koalition nach langem Ringen geeinigt. Die Rechnungsprüfer finden das falsch. Sanktionen könnten sich „positiv auf die Zusammenarbeit der Leistungsberechtigten mit dem Jobcenter“ auswirken und dazu führen, dass die Bezieher schneller wieder in Arbeit vermittelt werden könnten.

Eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums sagte der SZ, die geplanten Regeln zum Schonvermögen seien sinnvoll. „Gerade in den ersten beiden Jahren des Leistungsbezugs finden mehr als die Hälfte der Menschen wieder Arbeit. Niemand soll die Sorge haben, innerhalb kürzester Zeit in eine Art ‚Abwärtsspirale‘ zu gelangen und sein gewohntes Lebensumfeld aufgeben zu müssen.“ Der Haushaltspolitiker und Bürgergeld-Experte Jens Teutrine (FDP) sagte, die Erhöhung der Freibeträge entspreche nicht mehr als der einem Ausgleich der Inflation. Seit Einführung der Hartz-Gesetze im Jahr 2005 sei das Schonvermögen nie an die Teuerung angepasst worden.

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Asyl-Lage eskaliert – jetzt Zelt-Ansage von Minister
nächster Beitrag
Ende des Kükentötens: Özdemir macht Druck

Ähnliche Beiträge

Hinweise auf Anschläge zu Weihnachten: Türkei startet Großrazzia gegen IS

25 Dezember 2025

30 Jahre TGD: Ein Rückblick auf drei Jahrzehnte Engagement und der Blick nach...

4 Dezember 2025

Zahlreiche Organisationen  haben  in Hannover zu einer Demonstration aufgerufen

27 Oktober 2025

Merz stellt sich vehement hinter seine „Stadtbild“-Aussage – und sagt der AfD den...

20 Oktober 2025

Extremistenfest unterstützt? Kieler OB-Kandidat Samet Yilmaz verliert Posten beim Verfassungsschutz

15 Oktober 2025

Ist Deutschland ein Zuhause für alle, die hier leben?

13 Oktober 2025

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Die anderen Parteien können nicht akzeptieren, dass Die Linke bei den Berliner Wahlen den ersten Platz belegt hat.

    1 Oktober 2026
  • Willkürrecht in Hannover

    30 September 2026
  • 27. September 2026: Mitglieder äußern sich zur Polizeirazzia im kurdischen Verein

    29 September 2026
  • Linke zeigt deutschen Innenminister an

    29 September 2026
  • Wüst äußert sich nach ungewöhnlichem Treffen mit Erdogan – und dankt türkischen Migranten

    29 September 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Riesen Ärger für Steinmeier wegen Döner – „Türkei-Bild von gestern“

25 April 2024

Neueste Artikel

Willkürrecht in Hannover
30 September 2026
27. September 2026: Mitglieder äußern sich zur Polizeirazzia im kurdischen Verein
29 September 2026
Linke zeigt deutschen Innenminister an
29 September 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung