Öffentliche Bekanntmachung

von Fremdeninfo

 

Ahmet Sönmez / Berlin

Ich habe es für angemessen gehalten, heute ein paar Zeilen zu einem sehr wichtigen Thema zu schreiben. Es ist ein Thema, über das ich schon lange nachgedacht, es aber bisher nie zu Papier gebracht habe; doch heute sah ich mich gezwungen, das Schweigen zu brechen. Ich konnte es nicht länger mit meinem Gewissen vereinbaren zu warten und sah die Notwendigkeit, diesen Sachverhalt der Öffentlichkeit mitzuteilen.

Fremdeninfo ist ein Portal, auf dem seit Jahren qualifizierte Beiträge über Migranten, Asylsuchende und alle damit zusammenhängenden Themen veröffentlicht werden. Ich verfolge und lese diese Seite seit Jahren und empfehle sie jedem weiter. Die Seite, die auch in der deutschen Öffentlichkeit bekannt ist, erreicht eine beachtliche Leserschaft. Ich weiß, dass Fachleute, die im Bereich Migration arbeiten, diese Seite regelmäßig verfolgen und ihre Inhalte schätzen. Auf der Website finden sich kontinuierlich Artikel verschiedener Autoren, die auf Migration spezialisiert sind. Neben den Texten von Menschen mit langjähriger Branchenerfahrung darf der jahrelange Kampf von Herrn Cumali Yağmur für die Rechte von Migranten in der Redaktion niemals vergessen werden. Sein praktischer und politischer Einsatz, der über Jahre hinweg stets an vorderster Front stattfand, sowie seine intellektuell tiefgründigen Artikel sind in der Öffentlichkeit wohlbekannt.

Auf der Seite finden Sie Inhalte, die sich klar gegen Rassismus, Nationalismus und jede Form von Reaktionismus positionieren. Es werden die bürokratischen Hürden thematisiert, mit denen Migranten konfrontiert sind, und es werden fundierte, lösungsorientierte Empfehlungen für diese Probleme gegeben. Die Seite hat einen festen Platz im Herzen der Migranten erobert; ihre Artikel werden mit großem Interesse gelesen und weiten Kreisen empfohlen.

Das gesamte Redaktionsteam setzt diesen Kampf völlig eigenständig und ohne jegliche externe Unterstützung fort. Während Millionen für Migranten ausgegeben werden und die Steuergelder der Bürger sowie der Migranten verschwendet werden – was ist der wahre Grund dafür, dass der Seite Fremdeninfo nicht ein einziger Cent („Pfennig“) gewährt wird? Viele Projekte, die angeblich für Migranten ins Leben gerufen werden, haben für diese keinerlei Nutzen; diese Ausgaben sind förmlich aus dem Fenster geworfenes Geld.

Die Website Fremdeninfo hat in ihrem 40-jährigen Kampf stets unabhängig agiert, ohne finanzielle Unterstützung zu erhalten. Es ist jedoch ein großer Fehler, einen so authentischen Kampf finanziell nicht zu unterstützen. In der 65-jährigen Geschichte der Migrationsbewegung werden Projekte, die von Migranten selbst durchgeführt werden, leider nicht finanziert. Unter dem Deckmantel der sogenannten „Integration von Migranten“ werden Millionen an andere vergeben.

Die Politiker müssen dieses Thema gründlich überdenken, eine Lagebewertung vornehmen und alles auf den Prüfstand stellen. Wenn die Seite Fremdeninfo ohne weiteren Zeitverlust unterstützt wird, wird sie einen noch größeren Beitrag zur Lösung der Migrationsprobleme leisten. Die Dienste und der Kampf, den Fremdeninfo seit Jahren für die Integration und die Belange von Migranten leistet, müssen umgehend finanziert werden. Bevor es zu spät ist, sollte Fremdeninfo – zumindest in geringem Maße – eine finanzielle Unterstützung aus den Steuergeldern der Migranten erhalten.

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