• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Politik

Niedersachsen sucht einen zusätzlichen Feiertag

von Fremdeninfo 25 Februar 2018
von Fremdeninfo 25 Februar 2018
302

Niedersachsen sucht einen zusätzlichen Feiertag

Die Redaktion des „Fremden“Info hat sich auch Gedanken über den einzuführenden Feiertag in Niedersachsen gemacht. Es wird vorgeschlagen, den

Tag der Menschenrechte (UN-Menschenrechtscharta)

als zusätzlichen Feiertag einzuführen.

Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember gefeiert. Dieser Tag ist ein Gedenken an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris verabschiedet und verkündet wurden. An diesem Tag wird weltweit durch verschiedene Menschenrechtsorganisationen, z. B. Amnesty International, die Situation der Menschenrechte

kritisch betrachtet und auf die Verletzungen der Menschenrechte weltweit hingewiesen. 

Der 10. Dezember sollte in Niedersachsen als gesetzlicher Feiertag bedacht werden. Er erfasst Rechte aller Menschen, d. h. Frauen, Kinder, Andersdenkender, Minderheiten, Menschen verschiedenster Volks-, Religions- und Weltanschauungszugehörigkeit, aber auch das Recht auf Nahrung, Wasser, Frieden, Leben, Gesundheit und Bildung.

Gegen den internationalen Frauentag am 8. März als zusätzlichen gesetzlichen Feiertag ist auch nichts einzuwenden. Immerhin stellen die Frauen ca. die Hälfte der Weltbevölkerung dar, sind aber seit Jahrtausenden bis heute auf dieser Erde immer noch benachteiligt. Es betrifft im hochentwickelten europäischen und amerikanischen Ländern die unterschiedliche Bezahlung der Frauen, auch wenn sie die gleiche Arbeit verrichten, wie ihre männlichen Arbeitskollegen, die Altersarmut, die bei Frauen mehr anzutreffen ist als bei Männern etc. In Staaten wie Saudi Arabeien, wo Frauen nicht einmal Auto fahren dürfen, in Ägypten, in dem Frauen, egal welchen Alters, sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind und weder von familiärer noch von staatlicher Seite Schutz erfahren, wo Frauen Genitalverstümmelungen ausgesetzt sind, in afrikanischen Ländern, in denen Frauen Genitalverstümmelungen ausgesetzt sind, in denen Frauen mit der Kindererziehung allein gelassen werden, in denen Frauen mit Aids infiziert und allein gelassen werden etc., werden Frauenrechte mit den Füßen getreten. Ein Zeichen für die Frauen zu setzen, in dem ein Feiertag ihnen gewidmet wird und ihre Benachteiligungen zutage gebracht werden, kann auch international etwas bewirken.

Den Reformationstag am 31. Oktober, an dem ein

Gedenken an die Reformation der Kirche durch Martin Luther gefeiert wird, lehnen wir strikt ab. So richtig es auch sein mag, dass Martin Luther eine kirchliche Erneuerungsbewegung in Deutschland auf den Weg gebracht hat. Man darf nicht außer Acht lassen, dass Martin Luther auch ein großer Mitentscheider gegen die Niederlassung von Juden auf deutschem Boden war. Er hatte rassistische und antisemitische Theologiegutachten verfasst, die Grundlage für viele Fürsten und Herzoge in ihren Fürstentümern waren, um die jüdische Bevölkerung, die bereits in ihren Fürstentümern angesiedelt waren, auszuweisen oder diejenigen, die sich ansiedeln wollten, zurückzuweisen. Seine Gutachten und Auszüge aus solchen Gutachten sind im Braunschweiger Landesmuseum ausgestellt. Unsere Redaktion konnte sich selbst ein Bild über das rassistische und antisemitische Gedankengut des Martin Luther im Braunschweiger Landesmuseum machen. Unserer Meinung nach sollten rassistische und antisemitische Äußerungen oder Verhaltensweisen nicht auch noch durch einen Feiertag geehrt werden. Wohin solches Gendankengut im Nazideutschland geführt hat, darf nicht vergessen werden. In dem solche Äußerungen wieder salonfähig gemacht werden – eine Ehrung des Martin Luther durch einen gesetzlichen Feiertag würde dem gleich kommen, Vertreter der AfD tätigen bereits im Bundestag und in den

Länderparlamenten rassistische und völkische Äußerungen, gegen die scheinbar nichts unternommen wird – werden die Grenzen zu Nazideutschland verweichlicht. Das ist eine sehr gefährliche Entwicklung. Nazideutschland ist nämlich nicht von heute auf morgen entstanden. Es hat sich alles Stück für Stück entwickelt. Es werden erst die niederschwelligen Grenzen niedergerissen. AfD-Vertreter tätigen ihre Äußerungen und wenn sie darauf angesprochen werden, so relativieren sie ihre Aussagen, in dem sie vortragen, so war das nicht gemeint, ich war das nicht etc. Will man eine solche Entwicklung in Deutschland wieder zulassen? Und, wohin wird das führen?

Der zusätzliche Feiertag sollte daher ein Gedenken an alle Menschenrechte sein!

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Bundestagsdebatte über Yücel : Özdemir rechnet mit der AfD ab
nächster Beitrag
AfD kündigt Beschwerde gegen Cem Özdemir

Ähnliche Beiträge

Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.

26 September 2026

Interview mit Mizgin Çiftçi, Kandidat für das Amt des Regionpräsidenten (Die Linke)

16 September 2026

Protest in Hannover: Rund 2.000 Menschen demonstrieren vor dem Neuen Rathaus gegen die...

9 September 2026

Vier Verfahren gleichzeitig: İmamoğlus Zwischenbilanz im August

21 August 2026

Journalismus ist kein Verbrechen: Der vielschichtige Druck auf die Presse in der Türkei

19 August 2026

Akte in der Warteschleife, gespaltene Partei: Von der CHP-Klage zur Yeni Parti

17 August 2026

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Belit Onay gewinnt erneut die Oberbürgermeisterwahl in Hannover

    28 September 2026
  • Am 27. September 2026 führte die Polizei in Hannover eine Razzia im kurdischen Verein in der Kornstraße 17 durch.

    28 September 2026
  • Rentner sammelte 58 Euro Pfand: Dann kürzte das Amt seine Grundsicherun

    27 September 2026
  • Berlin: SPD-Landesvorstand stimmt für Sondierungsgespräche mit der Linke

    27 September 2026
  • Islam gehört zu Deutschland“? – Wulff bekräftigt umstrittene Aussage

    26 September 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Am 27. September 2026 führte die Polizei in Hannover eine Razzia im kurdischen Verein in der Kornstraße 17 durch.

28 September 2026

Neueste Artikel

Am 27. September 2026 führte die Polizei in Hannover eine Razzia im kurdischen Verein in der Kornstraße 17 durch.
28 September 2026
Rentner sammelte 58 Euro Pfand: Dann kürzte das Amt seine Grundsicherun
27 September 2026
Berlin: SPD-Landesvorstand stimmt für Sondierungsgespräche mit der Linke
27 September 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung