• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Politik

Diskriminierende Begrifflichkeiten in Bezug auf die EinwandererInnen

von Fremdeninfo 1 Mai 2017
von Fremdeninfo 1 Mai 2017
272

Diskriminierende Begrifflichkeiten in Bezug auf die EinwandererInnen

In den Medien werden für die Bezeichnung der EinwandererInnen häufig Begriffe benutzt, die den hier lebenden MigratenInnen schaden.

Viele der Begriffe, denen man in den Medien begegnet, wurden früher oder auch heute zur Diskriminierung von EinwandererInnen und oder für Sachverhalte, die einen Zusammenhang zur Einwanderung haben, benutzt. Das geschieht weiterhin bewusst oder unbewusst.

In niedersächsischen Tageszeitungen, Funk und Fernsehen begegnen wir sehr häufig solchen diskriminierenden Begrifflichkeiten. Z. B. wird dort der Begriff „Mischehe“ alltäglich benutzt. Dieser Begriff ist diskriminierend. Stattdessen muss der Begriff „binationale Ehe“ benutzt werden. Auch der Begriff „Dunkelhäutige“ ist abwertend. Anstatt dessen muss der Begriff „Schwarze“ verwendet werden. Weiterhin sollten für die Begriffe „Asylanten“ Ayslbewerber, für „ Zigeuner“ Roma und Sinti, für „Ausländer“ Mitbürger mit Migrationshintergrund oder Einwanderer benutzt werden. Wir erinnern an die Abschaffung des Begriffes „Negerkuss“ und an den Ersatz durch das Wort „Schokokuss“.  

Wenn in der Presse über kriminelle Taten von EinwandererInnen berichtet wird, wird auch sofort die Nationalität des Tatverdächtigen bzw. Täters dem Bericht bzw. dem Artikel hinzugefügt. Das klingt besonders diskriminierend für junge oder jugendliche Tatverdächtige oder Täter unter 18 Jahren, die hier geboren, hier aufgewachsen und die nur einen Lebensmittelpunkt hier haben. Sie weden durch die „deutsche“ Schule, Gesellschaft und Öffentlichkeit mit zu dem erzogen, was sie später werden. D. h., die Gesamtgesellschaft, nicht die „Eingewanderten“, tragen die Verantwortung für die positive oder negative Entwicklung aller Jugendlichen bzw. jungen Menschen, die hier auf die Welt kommen und die hier ihren Lebensmittelpunkt haben, allein. Ein Bewusstsein für diese Verantwortlichkeit muss entwickelt werden.

Bei deutschen Tatverdächtigen bzw. Tätern hingegen, egal ob jugendlich oder erwachsen, wird die Nationalität nicht erwähnt. Das ist sehr auffällig.

Eine so unterschiedliche Berichterstattung erweckt sofort den Eindruck, dass die Kriminalitätsrate unter den EinwandererInnen sehr hoch ist, obwohl das nicht der Fall ist. Das wird immer wieder in Interwiews, Berichten und wissenschaftlichen Untersuchungen des niedersächsischen Kriminologen Christian Pfeiffer verdeutlicht.

Ein Beispiel aus dem Lebensalltag: Ein Deutscher und ein Einwanderer begegnen sich. Der Deutsche fragt als erstes nach, woher der Einwanderer kommt. Wenn der Einwanderer äußerlich nicht sofort als solcher erkennbar ist, wird die Unterhaltung über sein Aussehen fortgesetzt. Der Deutsche fragt aber nicht nach, welchen Beruf, welchen Werdegang dieser Mensch hat, was mit seiner Familie ist, welche Interessen er hat etc.

Wenn dieser Einwanderer auch noch der deutschen Sprache mächtig ist, so wird auch darüber gesprochen, dass er sehr gut deutsch spricht. Es wird überhaupt nicht bedacht oder in Erwägubng gezogen, dass dieser Einwanderer hier geboren, hier seine schulische und berufliche Ausbildung absolviert haben könnte und dass seine „Muttersprache“ doch Deutsch sein könnte. Solche Sachverhalte sind für den Deutschen außerhalb aller Vorstellungskraft.

Deutschland! Das kann so nicht mehr weitergehen! Du bist seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland. Bitte erkenne diese Realität an und versuche die Resourcen, die die EinwandererInnen mitgebracht haben oder hier entwickelt haben, vollwertig in der deutschen Gesellschaft zu akzeptieren und auch einzusetzen!

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Berlin gegen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei
nächster Beitrag
Deutsche Leitkultur: De Maizière ernet heftige Kritik für Thesenpapier

Ähnliche Beiträge

Protest gegen Polizeieinsatz bei kurdischer Gedenkveranstaltung in Hannover

3 Oktober 2026

Willkürrecht in Hannover

30 September 2026

Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.

26 September 2026

Interview mit Mizgin Çiftçi, Kandidat für das Amt des Regionpräsidenten (Die Linke)

16 September 2026

Protest in Hannover: Rund 2.000 Menschen demonstrieren vor dem Neuen Rathaus gegen die...

9 September 2026

Vier Verfahren gleichzeitig: İmamoğlus Zwischenbilanz im August

21 August 2026

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Protest gegen Polizeieinsatz bei kurdischer Gedenkveranstaltung in Hannover

    3 Oktober 2026
  • Hıdır Eren Çeliks einhundert Artikel sind in „Palavra Meydanı“ versammelt

    3 Oktober 2026
  • Die anderen Parteien können nicht akzeptieren, dass Die Linke bei den Berliner Wahlen den ersten Platz belegt hat.

    1 Oktober 2026
  • Willkürrecht in Hannover

    30 September 2026
  • 27. September 2026: Mitglieder äußern sich zur Polizeirazzia im kurdischen Verein

    29 September 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Die anderen Parteien können nicht akzeptieren, dass Die Linke bei den Berliner Wahlen den ersten Platz belegt hat.

1 Oktober 2026

Neueste Artikel

Hıdır Eren Çeliks einhundert Artikel sind in „Palavra Meydanı“ versammelt
3 Oktober 2026
Die anderen Parteien können nicht akzeptieren, dass Die Linke bei den Berliner Wahlen den ersten Platz belegt hat.
1 Oktober 2026
Willkürrecht in Hannover
30 September 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung