• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Archive

Pro-Palästina-Demonstrationen: Zehntausende Menschen protestieren

von Fremdeninfo 11 November 2023
von Fremdeninfo 11 November 2023
294

 

Pro-Palästina-Demonstrationen: Zehntausende Menschen protestieren

Artikel von Florian Gontek Der Spiegel

Auch am Samstag bekundeten vielerorts Menschen ihre Solidarität mit Palästina. Die Polizei prüfte die Kundgebungen auf volksverhetzende Äußerungen und israelfeindliche Banner – musste aber nur selten eingreifen.

Pro-Palästina-Demonstrationen: Zehntausende Menschen protestieren © TOBIAS SCHWARZ / AFP

Seit dem Ausbruch des Gaza-Israel-Kriegs nach den Attacken vom 7. Oktober rufen propalästinensische Gruppen weltweit immer wieder zu Protesten auf. Nicht immer verläuft das ohne Probleme: Bei zahlreichen Demonstrationen kam es in letzter Zeit zu antisemitischen Parolen und Straftaten. Auch an diesem Samstag gab es breite Solidaritätsbekundungen im In- und Ausland, im Großen und Ganzen verliefen sie jedoch friedlich.

In München sind am Samstagnachmittag nach Angaben der Polizei rund 2500 Menschen zu einer Kundgebung zusammengekommen. Die Demonstration begann am Odeonsplatz und verlief zunächst weitgehend friedlich, wie ein Polizeisprecher sagte. Rund 200 Beamte waren im Einsatz.

Die Teilnehmer forderten unter anderem einen Waffenstillstand im Nahostkonflikt. Die Kundgebung unter dem Namen »Stoppt den Krieg – Freiheit für Palästina« wurde vom Münchner Zweig der Bewegung »Palästina spricht« organisiert.

300.000 Demonstranten in London

In London gingen zur selben Zeit etwa 300.000 Menschen auf die Straße, wie die Polizei mitteilte. Der »Nationale Marsch für Palästina« begann gegen zwölf Uhr Ortszeit in der britischen Hauptstadt. Teilnehmende schwenkten palästinensische Flaggen und riefen Slogans wie »Waffenstillstand jetzt« und »Freies Palästina«. Die Veranstalter hatten mit mehr als 500.000 Menschen gerechnet. Begleitet wurde die Veranstaltung von 1850 Polizisten.

Die Menge zog vom zentralen Hyde Park über die Vauxhall-Brücke zur US-Botschaft an der Themse. Auch britische Gewerkschaften und Politiker beteiligten sich an dem Protestmarsch, darunter der frühere Chef der Labour-Partei, Jeremy Corbyn. Zuletzt hatten mehrere Politiker der traditionell palästinafreundlichen Sozialdemokraten aus Protest gegen die Weigerung des amtierenden Parteichefs Keir Starmer, eine Waffenruhe im Gazastreifen zu fordern, ihre Ämter abgegeben.

Der Protestmarsch fand am wichtigsten britischen Gedenktag für die Weltkriegstoten statt, dem »Armistice Day«. Mit den Feiern am Jahrestag des Waffenstillstands im Ersten Weltkrieg 1918 erinnern die Menschen im Vereinigten Königreich an die gefallenen Soldaten. Premierminister Rishi Sunak hatte es »respektlos« genannt, dass die Veranstaltung stattfindet.

Nur vereinzelte Zwischenfälle in Berlin

Auch in Berlin hatten sich für propalästinensische Demonstrationen Tausende Menschen versammelt. Die Polizei zählte vor Beginn der am Oranienplatz startenden Protestbewegung rund 2600 Menschen, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Mit Sprechchören sowie auf Schildern und Transparenten forderten sie unter anderem Freiheit für Palästina und sprachen mit Blick auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen von Genozid.

Die Polizei prüfe, bei welchen Äußerungen es sich um strafrechtlich relevante Inhalte handele und inwiefern eingegriffen werde, sagte die Sprecherin. In mindestens einem Fall griffen Beamte einen Teilnehmer aus der Demo heraus und führten ihn weg. Der Demozug sollte vom Oranienplatz bis zum Platz der Luftbrücke in Berlin-Tempelhof laufen.

In Wuppertal sind nach Polizeiangaben etwa 200 Menschen zu propalästinensischen Demonstration zusammengekommen. Zu einer zeitgleichen proisraelischen Kundgebung in der Innenstadt hätten sich etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammengefunden, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei schrieb am Nachmittag über den Nachrichtendienst X: »Die Versammlung verläuft insgesamt überwiegend friedlich.«

Die größere Kundgebung, bei der viele Menschen Palästinafahnen dabei hatten, war laut Polizei unter dem Motto »Stoppt die israelischen Kriegsverbrechen« angemeldet.

Das sollten auch die polizeilichen Vorgaben für die Demo sicherstellen. Unter anderem hatten die Einsatzkräfte den Demo-Teilnehmern eine ausdrückliche Solidarisierung mit der Terrororganisation Hamas verboten. Auch das Existenzrecht des Staates Israel durfte nicht infrage gestellt werden. Das werde man bei Plakaten, Fahnen oder gerufenen Parolen überprüfen, hatte ein Polizeisprecher angekündigt.

Seit Beginn des Krieges wurden mehr als 11.000 Menschen getötet. Die Zahl der Verletzten wird derzeit auf rund 27.500 geschätzt. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Erdoğans Deutschlandbesuch: Fast jeder Zweite wünscht sich Ausladung
nächster Beitrag
Wagenknecht beklagt Abzocke: „Diese Ukrainer kommen nur her, um Leistungen zu bekommen“

Ähnliche Beiträge

Hinweise auf Anschläge zu Weihnachten: Türkei startet Großrazzia gegen IS

25 Dezember 2025

30 Jahre TGD: Ein Rückblick auf drei Jahrzehnte Engagement und der Blick nach...

4 Dezember 2025

Zahlreiche Organisationen  haben  in Hannover zu einer Demonstration aufgerufen

27 Oktober 2025

Merz stellt sich vehement hinter seine „Stadtbild“-Aussage – und sagt der AfD den...

20 Oktober 2025

Extremistenfest unterstützt? Kieler OB-Kandidat Samet Yilmaz verliert Posten beim Verfassungsschutz

15 Oktober 2025

Ist Deutschland ein Zuhause für alle, die hier leben?

13 Oktober 2025

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Willkürrecht in Hannover

    30 September 2026
  • 27. September 2026: Mitglieder äußern sich zur Polizeirazzia im kurdischen Verein

    29 September 2026
  • Linke zeigt deutschen Innenminister an

    29 September 2026
  • Wüst äußert sich nach ungewöhnlichem Treffen mit Erdogan – und dankt türkischen Migranten

    29 September 2026
  • Belit Onay gewinnt erneut die Oberbürgermeisterwahl in Hannover

    28 September 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Am 27. September 2026 führte die Polizei in Hannover eine Razzia im kurdischen Verein in der Kornstraße 17 durch.

28 September 2026

Neueste Artikel

27. September 2026: Mitglieder äußern sich zur Polizeirazzia im kurdischen Verein
29 September 2026
Linke zeigt deutschen Innenminister an
29 September 2026
Wüst äußert sich nach ungewöhnlichem Treffen mit Erdogan – und dankt türkischen Migranten
29 September 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung