Von: Cumali Yagmur
Während sich das Ausmaß des Krieges im Nahen Osten ausweitet, haben die USA gemeinsam mit Saudi-Arabien pro-iranische Milizen im Irak ins Visier genommen. Es wird berichtet, dass US-Soldaten zahlreiche Ziele in der Region angegriffen haben; es gebe Tote und Verletzte. Während sich die Grenzen des Krieges im Nahen Osten ausdehnen, intensivieren die USA ihre Angriffe auf den Irak und den Iran, indem sie Saudi-Arabien und Israel an ihre Seite ziehen.
Den eigenen Angaben der USA zufolge wurden gemeinsam mit saudi-arabischen Streitkräften zahlreiche Ziele im Irak getroffen. In einer Erklärung des US Central Command (CENTCOM) wurde behauptet, dass die Angriffe auf „Terroristen“ im Osten des Landes, in Grenznähe zum Iran, abzielten. Es wurde berichtet, dass Kampfflugzeuge mehrere Logistikzentren und Waffenlager der pro-iranischen Miliz Haschd asch-Scha’bi bombardiert haben.
Das US-Militär bezeichnete diese jüngsten Operationen als Reaktion auf mehr als 30 Drohnenangriffe, die in den letzten 72 Stunden von den iranischen Revolutionsgarden befohlen worden seien. Berichten zufolge sollen die Revolutionsgarden Gruppen im Irak dazu angestiftet haben, in Saudi-Arabien stationierte US-Truppen sowie die dortige Energieinfrastruktur anzugreifen. Es wurde jedoch angegeben, dass diese Angriffe auf die US-Streitkräfte „erfolglos“ blieben.
USA wehrten iranische Angriffe ab
Vor kurzem gab das US-Militär bekannt, einen „Überraschungsangriff“ iranischen Ursprungs auf seine Truppen im Nahen Osten abgewehrt zu haben. In dieser Operation seien alle iranischen Raketen zerstört worden. Die USA machten keine detaillierten Angaben zum Ziel der Angriffe. Laut dem Nachrichtenportal Axios wurden die Raketen auf einen US-Stützpunkt in Jordanien abgefeuert. Auch iranische Medien berichteten über Angriffe der Revolutionsgarden auf US-Militäreinrichtungen in der Region.
Benjamin Netanjahu lobte Donald Trump
Die erneute Eskalation der Konflikte ereignete sich nur wenige Stunden nach einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in den USA. Netanjahu erklärte: „Dies war ein Gespräch voller Partnerschaft, gegenseitiger Unterstützung und eines gemeinsamen Verständnisses für das Ziel, sicherzustellen, dass der Iran keine Atomwaffen erhält.“ Die US-Regierung bezeichnete das Treffen als „positiv“.
Amnesty International: Gefahr zunehmender Todesstrafen im Iran
Nach der Hinrichtung von zwei Personen im Iran warnte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International vor einer „Eskalation bei der Anwendung der Todesstrafe“. Derzeit seien im Land mindestens 60 weitere Personen von der Hinrichtung bedroht. Nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen haben die Hinrichtungen im Iran seit Beginn der US-israelischen Angriffe im Februar stetig zugenommen.
Während die USA den Iran bombardieren, führt die iranische Regierung weiterhin Hinrichtungen durch. Gleichzeitig führt sie einen Krieg gegen Kurden und nimmt schutzlose kurdische Zivilisten ins Visier.