Von: Mehmet Tanlı / Neuss
Unter der Federführung der AHRS (Syrische Gesellschaft für Menschenrechte e.V.) findet im AKM Neuss eine Veranstaltung statt, um auf die anhaltenden Massaker an Aleviten in Syrien aufmerksam zu machen und die Solidarität mit der dortigen alevitischen Gemeinschaft zu stärken. Die Veranstaltung, die von zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützt wird, findet am Samstag, den 7. März, von 15:00 bis 18:30 Uhr statt. Namhafte Experten, Journalisten und Akademiker werden im Rahmen des Programms Vorträge halten.
Filiz Eser aus dem Regionalvorstand der AABF NRW, die die Moderation der Versammlung übernimmt, erklärte dazu: „In Syrien, insbesondere in Homs und Latakia, halten die Massaker und unmenschlichen Praktiken wie Zwangsvertreibungen gegen Aleviten unvermindert an. Die dortigen Aleviten haben begonnen, mit demokratischen Mitteln gegen Dorfüberfälle und die Entführung von Frauen zu protestieren. Ein ganzes Volk ist angesichts der Weltöffentlichkeit völlig isoliert einem Genozid ausgesetzt. Trotz dieser Einsamkeit geben sie nicht auf. Wir werden am 7. März in Neuss ihre Stimme sein. Wir rufen alle Alevitinnen und Aleviten, ihre Freunde sowie alle Menschen mit demokratischem Gewissen in Neuss und Umgebung zur Teilnahme an dieser Veranstaltung auf.“
Neben den Redebeiträgen der Vertreter der organisierenden und unterstützenden Institutionen werden bedeutende Persönlichkeiten wie Fehim Taştekin, Hamide Rencüs, Dr. Ivan Yusuf (Vertreter der Koalition zum Schutz syrischer Minderheiten), Bassam Al-Ahmad (Syria Justice and Accountability Center), Dr. Muhammed Hasan (AAUS – Alawiten Association of the US) und der Rechtsanwalt Issa Ibrahim per Videoschaltung live zugeschaltet, um ihre Botschaften zu übermitteln.