• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Allgemein

Innenminister Dobrindt fordert bei Miosga härtere Migrationspolitik: „Müssen weitere Maßnahmen ergreifen

von Cumali Yağmur 1 September 2025
von Cumali Yağmur 1 September 2025
466

 

Von: Artikel von teleschau

Nun soll Schluss sein mit dem ewigen Streit. Das hat die schwarz-rote Koalition offenbar beschlossen. Wie das gehen könnte, zeigt am Sonntagabend Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bei Caren Miosga im Ersten. Bei einem Thema wurde er dennoch deutlich.

Zunächst spricht er alleine mit der Moderatorin. Und da geht es natürlich um die Flüchtlingspolitik. Am Sonntag vor zehn Jahren hatte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren berühmten Satz „Wir schaffen das“ gesagt. Gemeint hatte sie damit die Herausforderung, die vor allem die Kriegsflüchtlinge aus Syrien für Deutschland bringen würden. Die Politik, die Merkel damals vertreten habe, sei für ihn schwer zu vertreten gewesen, sagt Dobrindt. Nun wolle er sie korrigieren. Denn: „Es gibt auf jeden Fall eine Integrationsgrenze in Deutschland. Und wenn es die gibt und wir uns darauf verständigen können, dass es Belastungsgrenzen gibt, dann muss man darauf achten, dass man die möglichst nicht erreicht.“

Alexander Dobrindt will auf SPD zugehen

Wo diese Belastungsgrenze liegt, will Dobrindt lieber nicht sagen. Aber er erklärt: „Heute leben wir mit einer Problemlage, die sich über zehn Jahre aufgestaut hat, und alles, was wir neu schaffen, kommt da obendrauf.“ Deutschland sei mit der Zahl der Geflüchteten überfordert, so Dobrindt weiter. Das wolle er beenden. Bis Ende Juni gab es 70.211 Asylanträge. Diese Zahl sei zu hoch, auch wenn sie sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren gesenkt habe. „Dennoch müssen wir weitere Maßnahmen ergreifen“, so Dobrindt. Neben den schon getroffenen Maßnahmen arbeite er mit anderen europäischen Ländern daran, „dass die Magnetwirkung wieder geringer wird.“

Mit dem Kopf durch die Wand geht nicht mehr“

„Sie zerbröselt gerade vor unseren Augen. Und Friedrich Merz hat innenpolitisch wirklich nicht in die Rolle des Bundeskanzlers hineingefunden.“ Merz sei mit seiner Wahl zum Bundeskanzler im ersten Durchgang gescheitert und habe auch die Richterwahl nicht auf die Reihe bekommen. „Wir sind in einen Sommer gegangen und wissen eigentlich nicht, ob Friedrich Merz noch eine stabile Mehrheit in seiner Fraktion hat.“ Merz sei nicht dazu geeignet, eine Koalition zusammenzuführen, so Dröge. Auch in der CDU gäbe es Verfallserscheinungen.

Dobrindt sieht das anders. „Wir sind dabei, einen wesentlichen Teil der Scherben, die diese Ampel hinterlassen hat, wieder zu flicken“, sagt er. Die Ampel sei an Migrations- und Wirtschaftspolitik sowie an der Wehrpflicht gescheitert, und das habe Schwarz-Rot auf die Reihe bekommen. „Diese Koalition hat den festen Willen, erfolgreich zu sein“, so Dobrindt. Davon lässt Katharina Dröge sich nicht beeindrucken. Merz habe viel versprochen, das er nicht gehalten habe. Die Senkung der Stromsteuer für alle zum Beispiel. Und dann die Sache mit der Wahl der Verfassungsrichterinnen und -richter. Da werde es jetzt eine Lösung geben, verspricht Dobrindt. Die SPD müsse einen neuen Vorschlag machen, dazu sei sie bereit. Allerdings gibt er zu: Elegant sei die Sache nicht gelaufen.

„Jetzt muss eine Formation der Mitte sich bewähren. Die Bürger wollen, dass jetzt was funktioniert. Und das muss jetzt auch kommen. Sonst ist eine Gefahr, dass es nachher nicht eine andere Regierung der Mitte wird, sondern eine, die teilweise von außen kommt und noch dysfunktionaler ist“, mahnt der stellvertretende Welt-Chefredakteur Robin Alexander, der auch zu Gast bei Miosga ist. Dobrindt will daran arbeiten. Man müsse sich mehr auf den Koalitionspartner einstellen, ist sein Rezept. „Mit dem Kopf durch die Wand geht nicht mehr. Und diese Bereitschaft ist bei allen da.“

Katharina Dröge übt Kritik an Friedrich Merz

„Alexander Dobrindt klingt jetzt ein bisschen verbindender, als er politisch ist“, kontert Katharina Dröge. Friedrich Merz sei auch niemand, der verbinde, kritisiert sie. „Wenn Du als Bundeskanzler sagst, den Sozialstaat können wir uns nicht mehr leisten und eine Politik machst, wo beim Bürgergeld immer wieder Druck auf die Ärmsten in diesem Land ausgeübt wird, dann verbindest Du nicht, sondern dann übst Du Dein Amt als Kanzler aus, um zu spalten.“

Spalten will die Regierung jetzt offenbar nicht mehr. Aber Einkommenssteuern senken. 2027. Das hat die Bundesregierung auf ihrem Klausurtreffen in Würzburg beschlossen. Und darauf kann man sich verlassen, sagt Dobrindt. Aber nur, wenn sich die Wirtschaft erholt.

Und eine gute Nachricht hat Dobrindt noch für alle, die endlich ihren Personalausweis per App beantragen wollen. Das sei in Vorbereitung, verspricht er. Dafür sei aber ein anderer Minister zuständig, schränkt er ein. Aber vor allem verspricht der CSU-Politiker: Der Stil solle sich jetzt ändern. Und der Umgang miteinander. Deswegen beißt auch Katharina Dröge bei ihm auf Granit. Dobrindt will einfach keinen Streit. Zumindest nicht am Sonntagabend.

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Cumali Yağmur

vorheriger Beitrag
Politische Partizipation junger Menschen mit Migrationshintergrund: Hindernisse und Lösungsvorschläge
nächster Beitrag
Großbritannien stoppt Familiennachzug von Migranten

Ähnliche Beiträge

Islam gehört zu Deutschland“? – Wulff bekräftigt umstrittene Aussage

26 September 2026

EIN ECHTER FRIEDE UND EINE ECHTE DEMOKRATIE WERDEN DAS WERK DER VÖLKER, DER...

25 September 2026

Die Berliner Koalitionsregierung muss schnellstmöglich gebildet werden

24 September 2026

Nach Clankontakten: Wie die Linkspartei über Ferat Koçak debattiert

24 September 2026

Die Berliner Wahl: Der Erfolg der Linkspartei lässt sich nicht auf eine einzelne...

23 September 2026

DEM Parti trifft sich mit Alevi-Organisationen: „Die DEM Parti wird keinen Prozess gutheißen,...

23 September 2026

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Islam gehört zu Deutschland“? – Wulff bekräftigt umstrittene Aussage

    26 September 2026
  • Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.

    26 September 2026
  • CDU-Innenminister will Grundrecht auf Asyl streichen – und noch härter abschieben

    26 September 2026
  • EIN ECHTER FRIEDE UND EINE ECHTE DEMOKRATIE WERDEN DAS WERK DER VÖLKER, DER WERKTÄTIGEN, DER FRAUEN UND DER ÖKOLOGEN SEIN

    25 September 2026
  • Berliner Linken-Chefin: «sehr überrascht» über Kritik

    25 September 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Die Berliner Koalitionsregierung muss schnellstmöglich gebildet werden

24 September 2026

Neueste Artikel

Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.
26 September 2026
CDU-Innenminister will Grundrecht auf Asyl streichen – und noch härter abschieben
26 September 2026
EIN ECHTER FRIEDE UND EINE ECHTE DEMOKRATIE WERDEN DAS WERK DER VÖLKER, DER WERKTÄTIGEN, DER FRAUEN UND DER ÖKOLOGEN SEIN
25 September 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung