Von; Cumali Yagmur
Am 19. Februar 2026 ging bei der Polizei ein Hinweis ein, dass sich in der Irfan-Moschee der Türkisch-Islamischen Union (DİTİB) in der Stiftstraße 10 in Hannover eine Waffe befinde. Die Polizei führte daraufhin eine Durchsuchung in der Moschee durch. Trotz der polizeilichen Untersuchung konnte keine Waffe gefunden werden.
Die Moscheebesucher sind sehr verärgert darüber, dass Menschen nach draußen geführt, gegen die Wand gestellt und durchsucht wurden. Es gibt Klagen darüber, dass das Vorgehen der Polizei nicht human sei.
Bürger beschwerten sich bei uns darüber, dass die Polizei während des Fastenmonats Ramadan aufgrund eines sinnlosen und nicht ernstzunehmenden Hinweises Menschen nach draußen führte, sie gegen die Wand stellte und Leibesvisitationen durchführte. Die Moschee liegt im Zentrum von Hannover, und bisher gab es dort keinerlei Vorfälle. ‚Was sollte eine Waffe in einer Moschee zu suchen haben?‘, fragen die Betroffenen. Dass die Polizei aufgrund der bloßen Behauptung einer dubiosen Person, es befinde sich eine Waffe in der Moschee, während des Ramadan mit einem Großaufgebot eine Razzia durchführte, stieß bei den Besuchern auf großes Unverständnis.
Anonym bleibende Bürger verurteilen dieses Vorgehen der Polizei scharf. Sie betonten, dass es absolut nicht notwendig gewesen sei, den Ort durch ein solches Polizeiaufgebot in ein ‚Schlachtfeld‘ zu verwandeln. Eine Moschee sei das Haus Gottes, und es sei unvorstellbar, dass sich dort Waffen befinden. Die Bürger unterstrichen, dass es bei derartigen Missverständnissen nicht erforderlich sei, Razzien mit einer so großen Anzahl an Polizeikräften durchzuführen.“