Cumali Yağmur / Hannover
Eine Menschenmenge versammelte sich vor dem Hauptbahnhof Hannover, um gegen die Interventionen und die aggressive Politik der USA gegenüber Venezuela zu protestieren. An der Kundgebung, die auf Aufruf von Organisationen wie DİDF, DKP, TKP-ML, Die Linke, der Demokratischen Jugend, der Friedensgruppe und Partizan organisiert wurde, gab es eine rege Beteiligung.
In den Redebeiträgen wurde die Haltung der USA gegenüber Venezuela übereinstimmend als „Staatsterrorismus“ bezeichnet. Es wurde kritisiert, dass die USA den Präsidenten Nicolas Maduro und seine Ehefrau zu Kriminellen erklärten und versuchten, sie zu verhaften, um sich die venezolanischen Bodenschätze anzueignen. Dies wurde als eine „schmutzige politische Methode“ verurteilt.

In den Reden wurde betont, dass die USA trotz schwerer interner Krisen in grundlegenden Bereichen wie Gesundheit und Bildung andere Länder angreifen, um diese Probleme vor der amerikanischen Bevölkerung zu verbergen. Es wurde gefordert, dass das amerikanische Volk gegenüber dieser aggressiven Politik wachsam sein und sich gegen die Haltung der Trump-Regierung stellen müsse.
Während der Aktion hieß es: „Trump übt Staatsterrorismus aus, um das venezolanische Öl zu rauben.“ Es sei inakzeptabel, dass die USA ohne jegliche Rechtsgrundlage versuchen, einen Staatspräsidenten und dessen Ehefrau wie Drogenkriminelle vor Gericht zu bringen. Die Redner betonten, dass die USA mit ihrem interventionistischen Gebaren das Völkerrecht missachten und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen.
Die Demonstrierenden forderten den sofortigen Rückzug der USA aus Venezuela sowie ein Ende der haltlosen Anschuldigungen gegen Maduro und seine Frau. Sollten diese Forderungen nicht erfüllt werden, werde die US-Regierung in den Augen der Weltbevölkerung als „Kriegsverbrecher“ angesehen. Es wurde geäußert, dass Donald Trump nicht wie ein demokratischer Führer handele, sondern die Macht der USA für Tyrannei und Aggression missbrauche. Aus diesem Grund forderten sie, dass Donald Trump als Kriegsverbrecher in Den Haag vor Gericht gestellt wird.
Zudem wurde betont, dass die USA ihre Politik der Besetzung anderer Länder aus imperialistischen Bestrebungen aufgeben müssten. In diesem Zusammenhang hieß es: „So wie die internationale Solidarität den US-Imperialismus in Angola, Vietnam und Kuba besiegt hat, werden sich auch heute die Völker der Welt dem Imperialismus der USA und Trumps nicht beugen.“

Die Demonstranten riefen die internationale Öffentlichkeit dazu auf, die Angriffe der USA auf Venezuela zu verurteilen. Die Passivität Deutschlands gegenüber den USA wurde scharf kritisiert; die EU-Länder und die Weltbevölkerung wurden dazu aufgerufen, internationale Solidarität mit dem venezolanischen Volk zu zeigen.
Die Aktion endete mit dem Appell an die USA, den Druck auf Maduro und seine Frau einzustellen, sich aus Venezuela zurückzuziehen und den materiellen sowie moralischen Schaden gegenüber der Bevölkerung des Landes zu stoppen.