Von: Brilante Luigi
Nach einem ereignisreichen Jahr setzen wir unsere politischen Debatten, die unsere Grundprobleme in den Mittelpunkt stellen, dort fort, wo wir aufgehört haben.
Frankfurt ist eine internationale Stadt, in der die Hälfte der Bevölkerung aus Menschen mit Migrationshintergrund besteht. Schon immer haben viele Zuwanderer in dieser Stadt gelebt. Insbesondere nach 1960 kamen zahlreiche Menschen aus verschiedenen Ländern zunächst als Arbeitskräfte und ließen sich später dauerhaft hier nieder. Heute lebt hier eine Bevölkerung, die mit ihren Familien bereits die vierte Generation erreicht hat.
Migrantinnen und Migranten haben viele seit einem halben Jahrhundert ungelöste Probleme, die sich über die Jahre angehäuft haben. Wir als ELF (Europa Liste Frankfurt) wurden im Jahr 2001 gegründet. Seit wir mit unserem Stadtverordneten Luigi Brillante in das Frankfurter Stadtparlament (Römer) eingezogen sind, haben wir diese Probleme genau verfolgt. Wir haben die Schwierigkeiten der Migranten thematisiert und parlamentarische Anfragen für deren Lösung gestellt. Wir haben bewiesen, dass die migrantische Minderheit ihre eigenen Probleme selbst in die Hand nehmen kann.
Bisher wurden die Anliegen der Migranten von den deutschen Parteien leider oft „stiefmütterlich“ behandelt. Mit dem Einzug der ELF in das Parlament hat das Thema Migration eine neue Dimension erhalten. Anfangs haben wir Probleme identifiziert und Lösungsvorschläge gemacht; jetzt treten wir in eine neue Phase ein, in der die Migranten selbst konkrete Lösungsvorschläge für ihre eigenen Probleme vorlegen.
Die ELF hat den Migranten großes Vertrauen eingeflößt, indem sie sie dazu ermutigt hat, sich als Pioniere politisch zu engagieren. Mit diesem Vertrauen sind wir auf die migrantische Minderheit zugegangen und haben die Probleme gemeinsam mit ihnen diskutiert. Die politische Teilhabe und die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen sind gemeinsam mit den Migranten gewachsen. Wir ermitteln Probleme und suchen nach Lösungen nicht „im Namen der“ Migranten, sondern bizzat „gemeinsam mit ihnen“.
Unser Wunsch für die neue Periode ist es, die Migranten um ihre eigenen Anliegen herum zu organisieren, einen exzellenten Wahlkampf zu führen und mit einer starken Fraktion in das Parlament einzuziehen. Es ist der richtige Weg, dass alle in Frankfurt lebenden Migranten gemeinsam mit uns Verantwortung für ihre Probleme übernehmen und diese bewältigen.
Wir erwarten von allen MigrantInnen , dass sie am 15. März 2026 geschlossen an den Wahlen teilnehmen und die ELF wählen, um einen Beitrag zur Lösung unserer Probleme zu leisten.