Aufruf zum Protest gegen el-Sharas Deutschlandbesuch durch den KCDK-E

von Fremdeninfo

Von Avrupa Demokrat

Der KCDK-E reagierte auf die Ankündigung, dass el-Shara von der HTS am 19. Januar Deutschland besuchen wird. Die Organisation forderte Bundeskanzler Friedrich Merz auf, das Treffen abzusagen, und rief zu landesweiten Protesten auf.

Die Konföderation der kurdischen Gemeinschaften in Europa (KCDK-E) gab eine Erklärung zu den Berichten ab, wonach El-Shara von der Miliz Hay’at Tahrir al-Scham (HTS) am 19. Januar auf Einladung Deutschlands nach Berlin kommen wird. In der Erklärung betonte der KCDK-E, dass ein Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz mit el-Shara eine „Schande und ein Verbrechen“ wäre, und forderte die sofortige Absage des Termins.

In der schriftlichen Stellungnahme wurde der Empfang von al-Golani in Deutschland als „geistige Umnachtung“ bezeichnet. Es wurde unterstrichen, dass die Kontakte der EU-Mitgliedstaaten mit al-Golani einer Struktur Legitimität verleihen, die für Krieg und Massaker verantwortlich ist. In der Erklärung wurde el-Shara als „Barbar, Mörder und Terrorist“ bezeichnet. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass das in Berlin geplante Treffen unter dem Vorwand der Flüchtlingspolitik und Abschiebungen nach Syrien stattfinden soll.

In der Erklärung, in der es hieß, el-Shara werde mit Merz über Migrationspolitik beraten, wurde Folgendes angeführt: „Dass die Länder der Europäischen Union verschiedene Gespräche mit el-Shara führen, ist ein Ausdruck von Verblendung. Diejenigen, die den Barbaren Golani in Berlin empfangen wollen, müssen wissen, dass sie dem terroristischen Anführer einer kriegerischen und mörderischen Bande gegenüberstehen. Diese Banden sind verantwortlich dafür, dass Hunderttausende ihre Heimat verlassen und fliehen mussten. Die europäischen Länder bleiben angesichts von Flucht und menschlichen Dramen stumm, handeln rein nach eigenen Interessen und setzen sich dafür notfalls mit Personen an den Verhandlungstisch, von denen sie wissen, dass sie Massakrierer sind. Europa und Deutschland müssen wissen, dass erst vor einer Woche vor den Augen der Weltöffentlichkeit Massaker an der Zivilbevölkerung in Aleppo verübt wurden. Zehntausende Zivilisten wurden vertrieben. Die ganze Welt sah, wie die grausamen Banden dieses Barbaren Golani Frauen und Kinder ermordeten. Diese barbarischen Banden haben in den kurdisch geprägten Vierteln von Aleppo ethnische Säuberungen durchgeführt.“

„ISIS-BANDEN WIRD LEGITIMITÄT VERLIEHEN“

Weiter hieß es in der Erklärung: „Diese Banden haben im Jahr 2025 Drusen in Syrien massakriert. Die Welt wurde Zeuge der Aufnahmen und Dokumente dieser Massaker. Ebenso kam es zu Massakern und Entführungen gegen die in Syrien lebenden Aleviten. Diese Banden mit ihrer monistischen, barbarischen Mentalität stellen die eigentliche Gefahr für die Völker Syriens und des Nahen Ostens dar, und der türkische Staat unterstützt diese Barbaren offen. Den ISIS-Banden, deren Barbarei bewiesen ist, wurde in Syrien Legitimität verschafft. Es muss klar sein: Mit dem Treffen am 19. Januar in Deutschland würde die deutsche Regierung ein offizielles Gespräch mit einem Anführer führen, der auf einer Stufe mit dem IS steht.

In Syrien ist jeder, der einer anderen ethnischen Gruppe, einem anderen Glauben oder einer anderen Denkweise angehört, einer ernsthaften Gefahr, Massakern und Genozid ausgesetzt. Wenn gegen diese Grausamkeit keine klare Haltung eingenommen wird und solche Besuche nicht abgesagt werden, macht man sich zum Mitschuldigen. Daher ist der Barbar Golani keine Person, die Flucht und Migration verhindern wird; aufgrund der Banden und der Gesinnung, die er vertritt, steht er vielmehr an der Spitze derer, die Flucht und Migration erst auslösen. Das geplante Treffen von Bundeskanzler Merz mit dem Barbaren Golani ist eine Schande und ein Verbrechen gegenüber den Massakern an Kurden, Drusen, Aleviten und allen anderen Minderheiten. Golani und seine Machtstruktur sind eine barbarische, mörderische Bandenorganisation, die das internationale Recht missachtet und mit Füßen tritt.“

PROTESTE IN ALLEN LÄNDERN

Abschließend forderte die Organisation: „Wir verlangen, dass die Zusage für dieses Gespräch sofort zurückgezogen wird und Bundeskanzler Merz den Besuch absagt. Bei dieser Gelegenheit rufen wir die demokratische Öffentlichkeit, demokratische Institutionen und alle Menschenfreunde dazu auf, Haltung zu zeigen, zu protestieren und insbesondere in Bonn ihren Unmut kundzutun. Wir rufen dazu auf, am selben Tag in allen Ländern Protestaktionen vor den syrischen und deutschen Konsulaten durchzuführen.“

 

 

Ähnliche Beiträge