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Verbot wurde geprüft – Kalifat-Demo von „Muslim Interaktiv“ findet am Samstag erneut in Hamburg statt

von Fremdeninfo 8 Mai 2024
von Fremdeninfo 8 Mai 2024
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Verbot wurde geprüft – Kalifat-Demo von „Muslim Interaktiv“ findet am Samstag erneut in Hamburg statt

                 Geschichte von dpa

                                            

 

 

 

 

                                                   

                                                        Kalifat-Demo auf dem Steindamm in Hamburg. IMAGO/Blaulicht News © IMAGO/Blaulicht News

 

Trotz Protests kann eine weitere angekündigte Demo der Gruppe Muslim Interaktiv stattfinden. Es soll aber strengere Auflagen geben als bei der vorigen Versammlung.

Eine weitere angekündigte Demonstration der als extremistisch eingestuften Gruppe „Muslim Interaktiv“ darf am kommenden Samstag in Hamburg stattfinden, wird aber mit strengen Auflagen belegt. Das sagte Hamburgs Polizeipräsident Falk Schnabel am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Polizei, Innenbehörde und Verfassungsschutz zum Umgang mit der extremistischen Gruppierung und ihren Versammlungen.

„Ein Verbot wird sich rechtlich nicht halten lassen“

Ein mögliches Versammlungsverbot sei wie schon vor der Demonstration der Gruppe am 27. April intensiv geprüft worden, führte Schnabel aus. Dazu sei auch Videomaterial von der vorangegangenen Kundgebung ausgewertet worden. „Ein Verbot wird sich rechtlich nicht halten lassen“, fasste Schnabel die Ergebnisse zusammen. Wie schon im April solle es aber die Auflagen geben, dass nicht zur Gewalt aufgerufen und das Existenzrecht Israels nicht geleugnet werden dürfe. Als zusätzliche Auflage solle auch die Forderung eines Kalifats auf deutschem Boden nicht erlaubt werden. 

Bei der ersten Kundgebung Ende April, die von Muslim Interaktiv organisiert worden war, hatten rund 1000 Demonstranten eine ihrer Meinung nach islamfeindliche Politik und Medienberichterstattung in Deutschland aggressiv angeprangert. Außerdem wurde ein Kalifat als Lösung gesellschaftlicher Probleme gefordert. Der Aufmarsch hatte bundesweit Empörung ausgelöst.

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