STOPPEN WIR DEN VERSKLAVUNGSKRIEG DES IMPERIALISMUS!

von Cumali Yağmur

STOPPEN WIR DEN VERSKLAVUNGSKRIEG DES IMPERIALISMUS!

An die Presse und die Öffentlichkeit,
Fikir Atölyesi Derneği Duisburg e.V.

Vor kurzem wurde der gewählte Präsident Venezuelas, Maduro, durch eine von den USA organisierte Operation ins Visier genommen mit dem Ziel, ihn festzunehmen bzw. zu entführen.

In Palästina werden zehntausende Zivilisten durch Israels Hochtechnologiewaffen massakriert. Der Krieg im Jemen, der massive Zerstörungen verursacht hat, geht seit langem unter den schweigenden Blicken der Welt weiter. Während an der Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan ein namenloser, aber in seiner zerstörerischen Wirkung offensichtlicher Krieg herrscht, tobt in der Ukraine seit Jahren ein Stellvertreterkrieg in voller Härte.

Heute ist die Bombardierung des Irans unter Vorwänden wie „Präventivkrieg“, „Verhinderung des Baus von Atomwaffen“ und „Bringen von Demokratie für das iranische Volk“ ein Akt offener Aggression und ein Kriegsverbrechen.

Es ist unglaubwürdig, wenn jene Mächte, die reaktionäre Organisationen wie Al-Qaida und die Taliban gründeten und unterstützten – Organisationen, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen – und die Verantwortung für Verbrechen an kurdischen, alevitischen, drusischen und christlichen Völkern tragen, heute Freiheit, Gleichheit, Frauenrechte und Demokratie versprechen.

Diejenigen, die die Verbrechen des Mullah-Regimes im Iran gegen das eigene Volk als Vorwand für eine Intervention nutzen, sollten sich auch daran erinnern, dass der demokratisch gewählte iranische Premierminister Mossadegh durch einen von CIA und MI6 gemeinsam durchgeführten Putsch gestürzt wurde, was das Land in einen reaktionären Prozess zwang.

Es ist ein Angriff auf alle Errungenschaften, die die Menschheit im Laufe der Geschichte erzielt hat, wenn man es wagt, das Staatsoberhaupt eines Landes, dessen eigentliche „Schuld“ darin besteht, außerhalb der imperialistischen Marktordnung zu bleiben, unter dem Vorwand der „Unterstützung von Drogenorganisationen“ aus seiner Hauptstadt zu entführen, ein Land zu bombardieren oder einen Putsch zu inszenieren. Dies ist ein Verbrechen; es ist inakzeptabel und kann nicht gerechtfertigt werden.

Noch besorgniserregender ist es, die weltweite Ordnung aus Krieg, Ausbeutung und Besatzung, das Erstarken reaktionär-faschistischer Organisationen und die Verbrechen gegen Völker unter verschiedenen Vorwänden zu ignorieren oder aufgrund von Machtkonstellationen zu schweigen. Dieses Schweigen bedeutet die freiwillige Akzeptanz einer „neuen Sklavenordnung“.

Einer der grundlegenden Widersprüche unserer heutigen Welt ist die imperialistische Besatzungs- und Ausbeutungsordnung. Ohne eine anti-imperialistische Haltung ist eine konsequente anti-faschistische Haltung nicht möglich.

Dass sich der Gedanke „Der Stärkere hat Recht“ in den Köpfen festsetzt, ist der Imperialismus selbst und sein größter Erfolg. Die Akzeptanz dieser These macht die Völker der Welt zu Sklaven einer Handvoll Aggressoren.

Wir als Fikir Atölyesi erklären, dass wir gegen jede Form von imperialistischem Krieg, Besatzung und Aggression sind; wir verteidigen das Leben der Völker und der gesamten Menschheit in Gleichheit, Freiheit, Frieden und Brüderlichkeit. In unserer Welt, die aus 193 Staaten besteht, verkünden wir der Öffentlichkeit erneut, dass eine gerechte und gleichberechtigte internationale Rechtsordnung herrschen muss.

Wir rufen alle demokratischen Institutionen und sensibilisierten Personen dazu auf, ihre Stimme gegen diese imperialistischen Kriege zu erheben, die nicht nur die Zielländer, sondern die gesamte Menschheit tiefgreifend betreffen.

Mit freundlichen Grüßen,

  1. Tanlı
    Fikir Atölyesi

 

 

 

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