FRANKFURT AM MAIN – Im Hinblick auf die kommenden Kommunalwahlen am 15. März stellt sich die „Europa Liste für Frankfurt (ELF)“ als unabhängige politische Kraft vor. Mit der Listennummer 11 tritt die Wählergruppe an, um die Repräsentation von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund im Frankfurter Parlament grundlegend zu stärken.
Ein Bündnis für alle Frankfurter Bürger
Die Europa Liste für Frankfurt (ELF) definiert sich als eine unabhängige und überparteiliche Wählergruppe, die für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Frankfurt offensteht. Die Liste besteht nach eigenen Angaben aus kritischen Bürgerinnen und Bürgern und verfolgt das Ziel, die ethnische Vielfalt Frankfurts kommunalpolitisch besser zu repräsentieren. Ein Kernanliegen der Gruppe ist es, die interkulturellen Beziehungen innerhalb der Stadtgesellschaft zu fördern und zu stärken.
Repräsentationslücke im Stadtparlament schließen
Die ELF weist auf ein deutliches Missverhältnis in der aktuellen politischen Landschaft hin. Unter dem Schlagwort „Ein Problem mit dem Stadtbild“ kritisieren die Verantwortlichen, dass im Frankfurter Parlament die gesellschaftliche Realität nicht ausreichend abgebildet werde.
„Mehr als die Hälfte aller Frankfurter Bürger*innen haben einen Migrationshintergrund, aber im Stadtparlament liegt ihr Anteil nur bei ungefähr 15 Prozent“, stellt die Wählergruppe fest. Daran müsse gearbeitet werden, da eine bessere Repräsentanz nur erreicht werden könne, wenn man sich einige.
Kritik an den etablierten Parteien und „Fraktionszwang“
In ihrem Programm setzt sich die ELF deutlich von den traditionell etablierten Parteien wie CDU, SPD, Grüne und FDP ab. Zwar würden auch diese Parteien Bürger mit Migrationshintergrund auf ihre Wahllisten setzen, doch sei deren Einfluss laut ELF gering, da sie dem sogenannten Fraktionszwang unterstehen würden.
Die Europa Liste für Frankfurt wurde daher gegründet, um insbesondere jenen Bürgern eine echte Stimme zu geben. Ziel sei eine starke Repräsentanz von Migranten im Stadtparlament, die frei agieren können. Man wolle die Rechte aller Frankfurter stärken, die von der städtischen Politik bislang vernachlässigt wurden – dies gelte insbesondere für die Sozialschwächeren.
Verantwortung übernehmen: Gegen Diskriminierung und für soziale Gerechtigkeit
Die ELF betont die lokale Verbundenheit ihrer Mitglieder: „Wir müssen Verantwortung übernehmen. Wir sind in Frankfurt zu Hause, wir kennen unsere Situation, wir kennen die Probleme, die unsere Kinder in der Schule haben, wir wissen, wo noch Diskriminierung existiert: von der Wohnungs-, bis zur Arbeitssuche.“
In den vergangenen Jahren habe sich die Gruppe bereits für Integration eingesetzt, die sie als Chancengleichheit versteht. Dies beinhalte den schulischen Erfolg der Kinder ebenso wie ein würdevolles Altern für Menschen mit ausländischer Herkunft.
Die Wählergruppe beansprucht für sich, im Frankfurter Stadtparlament die Einzigen zu sein, die diese Themen konsequent auf die Tagesordnung setzen. Daher werben sie für eine starke Fraktion mit unabhängigen Stadtverordneten mit Migrationshintergrund.

Aufruf zur Wahl: „Das Gesicht des Stadtparlamentes ändern“
Luigi Brillante, der die Liste anführt, appelliert an die Bürger, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, um mehr Mitspracherecht zu erlangen. Die zentrale Botschaft der ELF lautet:
„Wir müssen das Gesicht des Stadtparlamentes ändern. Dazu müssen wir zusammenarbeiten, denn nur wenn wir einig sind, werden wir Erfolg haben.“
Wählerinnen und Wähler sind aufgerufen, am 15. März ihr Kreuz neben dem Wahlvorschlag 11 (Liste 11 – ELF) zu setzen.
Die Kandidatenliste der EUROPALISTE FÜR FRANKFURT (LISTE NR. 11 « ELF »)
Nachfolgend finden Sie die vollständige Liste der 33 Kandidatinnen und Kandidaten, die für die ELF antreten:
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Brillante Luigi
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Yohannes Belainesh
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Ahmed Zaye Rolla
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Hofmann Sani
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Dr. Mancuso Vincenzo
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Suarez Cuevas Ana Laydin
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Peters Sebastian Dan
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Kubrom Mebrahtu Amanuel
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D’Addetta Vanessa
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Ratea Maria-Daniela
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Ojaghi Mansoor
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Marino Maria Giovanna
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Dr. Dr. Preuß Alfred
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Sorgini Marcello-Gabriele
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Zanniello Elisabetta
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Kouratos Georgia
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Machuca Josc Antonio
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Khan Bashir Atif
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Mehrabian Sofia
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Albrecht Ekkhart Theodor
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De Vita Angela Antonietta
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Machado de Carvahlo Mariana
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Inserra Maria
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Aivazi Pawlik
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Berlinghieri Antonio
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Schiavano Anna Stefania
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Panagiotidis Anita
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Bloehs-Vater Howald Ernst Anton
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Alves Bastos Almeida Maria Adelia
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Dombrowski Grilletta Emma Rosa
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Iorio Luigi
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Jazenko Marcel Marco
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Madeo Antonio