• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Allgemein

Niedersachsen führt ein Waffenverbot in allen Bussen und Bahnen des öffentlichen Personenverkehrs ein. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder.

von Fremdeninfo 1 April 2026
von Fremdeninfo 1 April 2026
Ab heute sind Waffen in Öffis verboten
369

Hannover.Quellenangabe: HAZ

Die Zahl der Messerangriffe in Niedersachsen steigt. 3185 Fälle wurden im vergangenen Jahr landesweit verzeichnet, 130 mehr als im Vorjahr. „Das Niveau der Messerangriffe ist deutlich zu hoch“, sagte Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) bei der Vorstellung der Kriminalstatistik vor zwei Wochen. Nun zieht sie die Konsequenzen: Ab dem 1. April 2026 gilt in allen Bussen und Bahnen des öffentlichen Personenverkehrs in Niedersachsen ein Waffenverbot.

Welche Waffen sind gemeint?

Unter das Verbot fallen alle Waffen gemäß des Waffengesetzes, also Schusswaffen, aber auch Hieb- und Stichwaffen. Gefährliche Reizgase sind ebenfalls verboten – Pfefferspray ist dagegen erlaubt, wenn es ausdrücklich als Tierabwehrspray gekennzeichnet ist. Das Waffenverbot erstreckt sich darüber hinaus auf Messer aller Art und Klingenlänge – also auch auf Teppichmesser, Küchen- oder Taschenmesser.

Wann und wo gilt das Verbot?

Die Regelung gilt rund um die Uhr und in allen Bussen, Bahnen und anderen Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenverkehrs sowie auf allen Bahnsteigen, in Bahnhofsgebäuden und dazugehörigen Unterführungen.

Wenn ich mir ein Küchenmesser gekauft habe – darf ich dann nicht mehr Bahn fahren?

Doch, aber unter einer Bedingung: Das Messer darf nicht zugriffsbereit sein. Das bedeutet, dass es so gut im Rucksack oder einem Trolley verstaut sein muss, dass man mindestens drei Handgriffe benötigt, um es in der Hand zu halten. Der Gesetzgeber empfiehlt, dass das Messer in der Originalverpackung mitgenommen oder in einer Brotdose untergebracht wird, um auf die drei Handgriffe zu kommen: Rucksack öffnen, Verpackung herausnehmen, Verpackung öffnen.

Ich bin Handwerker. Kann ich mein Werkzeug noch mitnehmen? Und darf ich ein Cuttermesser in der Hosentasche haben?

Werkzeuge fallen nur unter das Verbot, wenn es sich um Messer handelt, wie zum Beispiel Teppichmesser. Auch die müssen in der Regel in einer Tasche oder einem Werkzeugkoffer so verstaut sein, dass sie nicht zugriffsbereit sind. Allerdings gilt für Handwerker und andere Berufsgruppen, die für ihren Arbeitsalltag Messer benötigen, dass sie Ausnahmen geltend machen können. So sollen beispielsweise Feuerwehrleute auf dem Weg vom oder zum Einsatz Messer bei sich führen dürfen.

Kann ich mir in der Bahn keinen Apfel mehr aufschneiden?

Doch, das geht weiterhin – hier lässt der Gesetzgeber ausnahmsweise von seiner strengen Linie ab. Der Einsatz eines Messers etwa zum Obstschälen gilt als „allgemein anerkannter Zweck“ und dafür darf die Klinge ausgepackt werden. Vorher und nachher muss das Messer aber nicht zugriffsbereit im Rucksack transportiert werden, also am besten verstaut in einer Brotdose.

Gilt das Verbot auch für Kinder und Jugendliche?

Die Regelung gilt für alle Menschen, unabhängig vom Alter.

Wie läuft eine Kontrolle ab?

Kontrollen erfolgen in der Regel stichprobenartig, und es braucht dafür keinen konkreten Anlass. Polizistinnen und Polizisten haben das Recht, im Rahmen einer solchen Kontrolle die Identität einer Person festzustellen, sich alle mitgeführten Gegenstände zeigen zu lassen und gegebenenfalls gefundene Waffen zu konfiszieren. Die Maßnahmen müssen verhältnismäßig sein und dürfen nur so weit gehen, wie es zur Durchsetzung eines Waffenverbots nötig ist.

Gilt das Verbot auch im Fernverkehr?

Der Fernverkehr ist Bundessache, und dort gilt bereits ein entsprechendes Waffenverbot.

Welche Strafen drohen, wenn ich mit einer Waffe erwischt werde?

Ein Verstoß gegen das Verbot ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld bis zu 10.000 Euro geahndet werden kann. Zudem können gefundene Gegenstände sichergestellt werden.

 

 

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Bundeskanzler Friedrich Merz will, dass 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer wieder in ihre Heimat gehen. Experten halten das aus vielen Gründen aber für wenig realistisch.
nächster Beitrag
Todesstrafe in Israel: Grüne fordern Sanktionen gegen israelische Minister

Ähnliche Beiträge

Doris Schröder-Köpf von der SPD: Ex-Frau von Gerhard Schröder hört auf

16 Oktober 2026

Grünen-Abgeordneter wirft AfD Pläne zur „millionenfachen Deportation“ vor und kassiert Rüge

16 Oktober 2026

Halk TV: Türkische Regierung übernimmt Kontrolle eines oppositionsnahen Sender

14 Oktober 2026

Ein Teil der Last der Wirtschaftskrise in Deutschland wird von eingewanderten Rentnerinnen und...

14 Oktober 2026

MIT DEM DENKEN DER ALTEN WELT KÖNNEN WIR DIE HEUTIGE ZEIT NICHT VERSTEHEN

14 Oktober 2026

Wichtige Erklärung von Karayılan: Wir ziehen unsere geheimen Spezialkräfte aus Istanbul und den...

13 Oktober 2026

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Doris Schröder-Köpf von der SPD: Ex-Frau von Gerhard Schröder hört auf

    16 Oktober 2026
  • Grünen-Abgeordneter wirft AfD Pläne zur „millionenfachen Deportation“ vor und kassiert Rüge

    16 Oktober 2026
  • Bundeskongress der Räte der Religionen in Stuttgart

    14 Oktober 2026
  • Halk TV: Türkische Regierung übernimmt Kontrolle eines oppositionsnahen Sender

    14 Oktober 2026
  • Ein Teil der Last der Wirtschaftskrise in Deutschland wird von eingewanderten Rentnerinnen und Rentnern getragen.“

    14 Oktober 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Grünen-Abgeordneter wirft AfD Pläne zur „millionenfachen Deportation“ vor und kassiert Rüge

16 Oktober 2026

Neueste Artikel

Grünen-Abgeordneter wirft AfD Pläne zur „millionenfachen Deportation“ vor und kassiert Rüge
16 Oktober 2026
Bundeskongress der Räte der Religionen in Stuttgart
14 Oktober 2026
Halk TV: Türkische Regierung übernimmt Kontrolle eines oppositionsnahen Sender
14 Oktober 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung