Unsere „Fremden“ Info-Zeitung besteht in Niedersachsen als Redaktion. In anderen Bundesländern haben wir Unterstützer, die regelmäßig den Informationsaustausch, die Aktualisierung der Nachrichten, die Berichterstattung, die Kommentierung etc. gestalten, koordinieren und auch mitschreiben.

Die „Fremden“ Info Online-Zeitung ist in Hannover ansässig und hat hier ihre Redaktion. Sie beschäftigt sich überwiegend mit den rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten der EinwandererInnen und Flüchtlinge in der Stadt Hannover, in den Gemeinden der Region Hannover und in dem Land Niedersachsen. Wir sind hier vor Ort und nehmen an allen entscheidungserheblichen Entwicklungen in der Stadt, bei Verbänden, politischen Parteien und bei Behörden teil, verfolgen, verwerten und analysieren alle aufkommenden Fragen betreffend der Mitbürger hier mit Migrations- bzw. Fluchthintergrund. Wir beteiligen uns bei Demonstrationen zur Geltendmachung von Rechten für Flüchtlinge. Wir sind dabei, wenn gegen Diskriminierungen vorgegangen wird. Wir waren dabei beim Bündnis „Bunt, statt braun“, haben zur Teilnahme aufgerufen, haben selbst daran teilgenommen und haben darüber berichtet. Wir waren dabei bei der Veranstaltung im Pavillon in Hannover bei der Veranstaltung „Sexismus und Gewalt gegen Frauen“ dabei. Wir waren auch vor Ort bei der Kundgebung „Tanzen gegen Gewalt und Sexismus zum Nachteil von Frauen“ dabei. Darüber hinaus sind wir beteiligt an „Niedersachsen packt an“. Wir führen mit den Beteiligten regelmäßig Gespräche, tauschen Meinungen aus, hören uns Vorträge an und werten diese in unserer Online-Zeitung aus. Die Folgen, die daraus für die Mitbürger aller Nationalitäten in Hannover entstehen, werden öffentlich gemacht. Es werden auch Lösungsvorschläge unterbreitet, wie die Stadt Hannover z. B. die Probleme mit der Gewalt angehen sollte. 

Die Themen  Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit  möchten wir erforschen und an die Öffentlichkeit bringen. Wir möchten unsere  LeserInnen  für diese Themen  vor Ort Kommunen in Hannover und Land sensibilisieren. Die EinwandererInnen und auch die Jugendlichen mit Migrationshintergrund möchten wir über Salafismus und über den Is-Terrorismus aufklären. Wir möchten Sie dazu bewegen und auch erreichen, sich davon zu distanzieren. In Hannover gibt es eine große Gemeinde von Salafisten. Wir arbeiten daran, alle diejenigen, die mit den Salafisten sympathisieren oder zu Mitläufern werden, aufzuklären und sie der modernen Welt mit ihren Werten und Normen in der hannoverschen Gesellschaft zuzuführen.

Die terroristische Gefahr in Europa und auch in Deutschland  und Niedersachsen ist größer und spürbarer geworden. Sie muss  bekämpft werden. Ein Fußballspiel musste in Hannover abgesagt werden. Dass der Terrorismus in unserer Stadt Hannover unseren Lebensalltag bestimmt, möchten wir mit verhindern. Mit unserer Aufklärungsarbeit wollen wir in Hannover unseren geistigen Beitrag dazu leisten.

Es müssen auch Gefahren von Rechts wie von der Pegida, der AFD oder von anderen rechtsextremistischen Gruppen ausgehen mit  Propaganda und Stammtischparolen gegen den Islam und gegen die EinwandererInnen, beseitigt werden. Auch diese Themen gehen wir an. Wir machen die Öffentlichkeit in Hannover auf diese Gefahren aufmerksam und fordern sie dazu auf, ihre Stimme zu erheben und die von der deutschen Verfassung garantierten Menschenrechte zu verteidigen. 

Die weitergehende Aufklärung von unserer Seite besteht auch darin, EinwandererInnen auf ihre Rechte und Pflichten in dieser Gesellschaft hinzuweisen. Damit sie ein Teil dieser Gesellschaft werden, die Werte und Normen hier achten, respektieren und bereichern, möchten wir  in Hannover und Niedersachsen darauf hin arbeiten, dass sie hier eingebürgert werden, sich an Wahlen beteiligen, demokratische Parteien wählen und damit das gesellschaftliche Leben mitgestalten. Nur so kann z. B. die Entstehung der Gettoisierung und der Parallelgesellschaften vermieden werden. Dazu ist es notwendig, dass die EinwandererInnen in allen Bereichen, sozialen Verbänden, Gewerkschaften, zivilen Organisationen, Parteien, staatlichen Diensten, Sicherheitsbehörden etc. vertreten sind. Das ist ein

Lösungsweg, den wir aufzeigen. Wir fordern die Verantwortlichen in Hannover auf, die EinwandererInnen in diese Organisationen und Verbände zu integrieren, ihnen Verantwortung zu übertragen und ihnen Selbstwertgefühle und Anerkenntnis zu verschaffen. Auf diese Art und Weise sollen die einheimischen Hannoveraner mit den Einwanderern  ein friedliches Zusammenleben, gegenseitige Verständnis, Respekt und Anerkennung erreichen.  Wir sprechen diese Themen immer wieder an, fordern ihre Umsetzung und sorgen dafür, dass diese Forderungen an beide Seiten gerichtet werden und nicht unter den Tisch gekehrt werden. Wir sprechen die Themen so lange an, bis es zur Umsetzung kommt.

Wir sind damit auch  vor Ort ein Wegweiser für die politisch Verantwortlichen bei der Stadt Hannover, vertreten durch den Oberbürgermeister, bei dem Land Niedersachsen, vertreten durch den Ministerpräsidenten und durch die Minister etc. Sie können durch die vielfältigen Berichte, Argumente, Diskussionen, Anregungen, Anschauungen und Lösungsansätze zu Einwanderungs- und Flüchtlingsfragen Erfahrungen direkt von Betroffenen erfahren und für ihre Arbeit auf der politischen Ebene verwenden und für den Standort Hannover und Niedersachsen Lösungsansätze übernehmen, weil sie direkt von Betroffenen in der Stadt Hannover und im Land Niedersachsen kommen.

In der Stadt Hannover sind die folgenden Themen dringend zu lösen:

-  Altersarmut unter die EinwandererInnen

-  fehlende bezahlbare einwandererspezifische Altersheime             

- bezahlbare Wohnungen für EinwandererInnen, aber auch für sozialschwache Einheimische in Hannover

-  Kindergartenplätze für Kinder aus allen Bevölkerungsschichten

-  schulische Förderung für EinwandererInnen und Flüchtlinge

-  berufliche Förderung von jungen und alten EinwandererInnen

-   Sexismus und Gewalt gegen Frauen durch EinwandererInnen gegenüber deutschen Frauen

- Rassismusproblematik gegenüber Minderheiten   

-  das fehlende Recht auf politische Mitbestimmung von EinwandererInnen

- kulturelle und soziale Aktivitäten für EinwandererInnen

- Diskriminierung von EinwandererInnen  aufgrund ihrer Herkunft  bei der Arbeit- und Wohnungssuche

 In Hannover existieren alle diese Probleme. Es müssen dringend Lösungen zu diesen Fragen gefunden werden. Die Politik aber auch die Gesellschaft ist gefragt. Wir bringen diese Themen ständig an die Öffentlichkeit, damit gemeinsam Lösungen entwickelt werden.

Wir sind vor Ort bei den Betroffenen. Wir bekommen direkt mit, welche Anliegen sie haben und leiten diese dann als ihr Sprachrohr an die Verantwortlichen in Hannover und im Land Niedersachsen weiter, in dem wir diese in unserer Online-Zeitung öffentlich machen.

Unsere Aufgaben sind damit vielfältig. Wir tragen mit unserer Tätigkeit dazu bei, das Leben in Hannover  für die Einheimischen aber auch für die Einwanderer sozialer, menschlicher, besser und sicherer zu gestalten.

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 NECDET KARASAHIN

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